Monat: Juni 2017

Versteigerungen der coolsten Filmflitzer und Kultkarren

Vom A-Team-bis Knight Rider

Fans von Karossen aus Kultserien und -filmen finden bei Catawiki, der internationalen Auktionswebsite, immer wieder Gelegenheit, Film- oder Serienflitzer zu ersteigern.

Foto: Catawiki
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Wie Michael Knight mit KITT zu neuen Abenteuer aufbrechen oder mit Herbie, dem Rennkäfer, eine innige Autofreundschaft aufbauen:
Aktuell ist der Chevrolet Chevy G20 Van, bekannt aus der 80er-Jahre-Serie „A-Team“, in der Oldtimer-Auktion zu finden. Alle Infos zu dem schwarzen Transporter wie auch zu weiteren bereits versteigerten Kultautos der Film- und Fernsehgeschichte stellt Catawiki hier vor:

Chevrolet Chevy G20 des A-Teams

Auf der Flucht vor der Militärpolizei erlebte das A-Team die ein oder andere rasante Verfolgungsjagd im legendären GMC-Vandura. Wer schon immer so cool wie B.A. & Co. durch die Straßen düsen wollte, hat noch bis Montag, den 3. Juli 2017, die Gelegenheit, den passenden Untersatz zu ersteigern.
Auf Catawiki kommt ein Chevrolet Chevy G20 Van Baujahr 1978 unter den Hammer – und zwar optisch im B.A.-Transporter-Look.

Foto: Catawiki
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Fiat-Stretch-Limo aus Zoolander 2

Im Kinohit „Zoolander 2“ jagten Ben Stiller und Owen Wilson in einer Fiat 500-Limousine die Straßen entlang. Im April 2017 wurde das Fahrzeug auf Catawiki versteigert. Dabei macht die Fahrzeugkonstruktion den 1970 gebauten Fiat 500 zum Unikat:
Über ein Jahr kombinierte der Eigentümer einen Fiat 500 Giardiniera und einen Fiat 500 F zu der vier Meter langen Stretch-Limo – eine bis heute einzigartige Kombination zweier Kleinfahrzeuge und somit ein Ausreißer unter den Limousinen.

Foto: Catawiki
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Originalgetreues Replikat von KITT

Wie weit Fan-Liebe gehen kann, zeigte der ehemalige Besitzer dieses Pontiac Firebird 2.8 V6, Baujahr 1984, der daraus eine täuschend echte Nachbildung eines der berühmtesten TV-Autos weltweit machte – Michael Knights Superauto „KITT aus der TV-Serie „Knight Rider“.
Das Besondere an diesem Auto: Fahrer und Automobil können interagieren, so dass KITT beispielsweise über Sprachsteuerung die Türen öffnen kann. Die Nachbildung von KITT kam 2016 unter den Hammer.

Foto: Catawiki

Kult-Käfer Herbie

Fast 40 Jahre sauste der VW Käfer mit Namen Herbie immer wieder durch die Film- und Fernsehlandschaft. In dieser langen Zeit hatte das Auto mit eigenem Charakter und ungewöhnlichen Fähigkeiten viele Besitzer – vom Rennfahrer Jim Douglas bis zur College-Absolventin Maggie Peyton.
Das Kultauto, oder besser dessen Nachbildung, stand im Oktober 2016 zur Versteigerung.

Foto: Catawiki
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Jaguar XF, XE, F-Pace: Motorisierungs-Komplettierung

Kleiner Hubraum, große Leistung

Jaguar bestückt einen Teil der aktuellen Modellpalette mit neuen und neu konfigurierten Vierzylinder-Aggregaten, Benzinern und Dieseln mit bis zu 250 PS.

Die Katzen brüllen gar nicht mehr so richtig. Und damit ist gar nicht einmal der künftige Elektriker, der I-Pace, gemeint. Denn was bis vor gar nicht so langer Zeit undenkbar war, das ist eingetreten: Vierzylinder-Motoren in Jaguars! Noch dazu welche mit kleinem Hubraum. Das gab’s zwar schon, in der Ford-Phase der Briten, als man einen 3,0-l-V6 auf zwei Liter reduzierte. Doch das ist passé. Und dass demnächst, wieder (siehe X-Type), ein Fronttriebler in die Modellpalette einzieht, mit dem kommenden E-Pace, das ist vorerst noch eine Zukunfts-Geschichte.

Foto: JLR
Foto: JLR

Bis dahin etabliert Jaguar (und auch Konzernmitglied Land Rover) besagte Vierzylindermotoren in einem Großteil der Modellpalette. Seit 2015 stellen die Engländer die eigenentwickelten Aluminium-Aggregate namens “Ingenium” in einem eigens errichteten Produktionswerk in Wolverhampton her. Es sind Turbo-aufgeladene Zweiliter-Diesel und -Benziner auf identischer Basis-Architektur. Sie sollen nicht zuletzt das Renomée der edlen Briten auf eine neue Ebene heben, beweisen, dass die Katzen leistungsstark bleiben und dabei dennoch nicht über die Maßen durstig sind.

Diesel-Powerplus

Aktuell betrifft das, die neue vierzylindrige F-Type-Version (mit 300 PS) einmal beiseite gelassen, den XF, den XE und den F-Pace. Ersterer war im Zuge des tiefgreifenden Modellwechsels von 2015 der erste, in dem der bis dahin eingesetzte 2,2-Liter-Diesel durch den neuen Zweiliter ersetzt wurde. Debutiert haben dabei vor zwei Jahren die Leistungsstufen 163 und 180 PS, wobei die stärkere Variante mit Allradantrieb kombiniert werden kann. Das trifft auch auf die neue Twin-Turbo-Version (25d) zu. Die bringt es auf 240 PS, gepaart mit einem Drehmoment-Maximum von 500 Newtonmetern (treibt auch den neuen Land Rover Discovery V an). Damit ist der Business-Jag satt motorisiert, und dank penibler Geräuschdämmung fällt gar nicht auf, dass es sich – 1. – um einen Diesel handelt und – 2. – dass dieser “nur” zwei Liter Hubraum hat.

Foto: JLR
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Das trifft ebenso auf die jungen Plattform-Brüder XE und F-Pace zu. Der Mittelklassler, er hat 2015 seinen Einstand gefeiert, ist ebenso Nutznießer des Diesel-Powerplus. Dadurch hebt Jaguar die Kombination aus Sportlimousine und Selbstzünder-Antrittsstärke auf ein neues Niveau. Gleiches gilt für den derzeitigen Volumens-Pusher bei Jaguar. Dem F-Pace, dem im Vorjahr markteingeführten Einstieg ins SUV-Segment, steht die Diesel-Stärkung überzeugend zur Figur, damit liefert der sportlich interpretierte Crossover jene Performance, die er verspricht und man muss auch auf der deutschen Autobahn nicht von der linken Spur weichen. Bei allen dreien bescheinigt Jaguar einen Normmix-Verbrauch von unter sechs Litern pro hundert Kilometer.

Benzin-Brüder

Auf die nach wie vor – trotz Diesel-Turbulenzen – stark nachgefragten Selbstzünder folgen jetzt die Benziner der neuen Generation. Aus den zwei Litern Hubraum holen die Motorentechniker anhand von Twinscroll-Turboaufladung und voll variablem Ventiltrieb für XF, XE und F-Pace 200 und 250 PS. Ausgewiesen sind die Leistungsstufen anhand der Kürzel 20t und 25t. Beide Varianten sind gleichermaßen drehfreudig und laufruhig, akustisch machen sie sich im Leerlauf kaum bemerkbar. Dass der Sound dabei ein wenig auf der Strecke bleibt ist spätestens dann kein Thema mehr, wenn man sie artgerecht durchs Kurvengeläuf jagt. Der Lohn des vierzylindrigen Benzin-Antriebs: Laut technischen Datenblättern sollen die Durchschnittsverbräuche bei maximal 6,8 (XF), 6,3 (XE) und 7,4 (F-Pace) Liter pro hundert Kilometer liegen.

Foto: JLR
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Für den XE gibt’s fürs Modelljahr 2018 trotz Vierzylinder-Orientierung eine V6-Draufgabe in der Benzinbrüder-Abteilung. Die neue Konfiguration der Top-Version gönnt dem Mittelklassler ein Leistungsplus von 40 Pferden. Damit hat der XE S 380 PS. Die lassen die Fahrdynamik-Systeme im Dynamik-Modus, vollmundig akustisch von Katzengeschrei untermalt, schon ein wenig von der elektronischen Leine. Es hat zwar der deutsche Rheingau kein gebirgiges Terrain anzubieten, doch abwechslungsreiche – und einsame – Kurvensträßchen sind auch dort zu finden, und wenn’s gerade geregnet hat macht das doppelt Spaß.

Technik-Zugaben

Die motorischen Modifikationen fürs Modelljahr 2018 gehen mit einer technischen Aktualisierung einher. Die hat viel mit katzentypischer Dynamik zu tun: Das optionale adaptive Fahrwerk ist für XF, XE und F-Pace jetzt auch unabhängig von der Ausstattungsstufe bestellbar und um die Funktion “Dynamic-i” ergänzt. Das heißt, es gibt eine Stoppuhr-, G-Meter-, Rundenzeit-Anzeige (auf dem Touchscreen). Dazu kommt unter anderem eine Gestensteuerung für die Kofferraumklappe. Die aktuellste Version des Infotainment-Systems mit gesplittetem Touchscreen ist nun für alle Baureihen bestellbar, und das virtuelle Cockpit – TFT-Display, 12,3 Zoll – kann man nun im XE haben.

Foto: JLR
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So wie Jaguar an kleinvolumigen Motoren nicht vorbeikommt verhält es sich auch mit Assistenten: hinzu kommen Kollisionswarner, erweiterte Einparkhilfe, beides in Zusammenhang mit dem Surround-Kamerasystem, dazu ein erweiterter Totwinkelwarner mit Gegenlenkeingriffen. Zu haben sind die neuen Motorisierungsvarianten ab sofort. Die Ab-Preise, sämtlich betreffend den Einstiegsdiesel mit 163 PS, kombiniert mit manueller Sechsgang-Schaltung: XE ab 37.760 Euro, XF ab 42.610 Euro, F-Pace ab 46.180 Euro.

Volkswagen stellt den neuen Polo vor

Die Welt spielt Polo

In seiner mittlerweile sechsten Generation ist der Polo weiter gewachsen und wurde technisch aufgerüstet.

Der neue Polo und der SEAT Ibiza basieren auf derselben MQB-Plattform. Jedoch musste der Wolfsburger seinem spanischen Bruder den Vortritt lassen, und dieser legte die Latte im Kleinwagensegment schon hoch. Beim Design ist der Polo etwas zurückhaltender und konservativer als der Ibiza. Was aber kein Nachteil sein soll. Der Polo ist chic und zeitlos, sodass er nicht gleich wieder aus der Mode ist.

Foto: Volkswagen
Foto: Volkswagen

Was man nicht auf den ersten Blick erkennt, ist der Größenzuwachs: 81 Millimeter in der Länge und 69 Millimeter in der Breite legt die 6. Generation zu, was sich vor allem im Innenraum bemerkbar macht. Das Kofferraumvolumen wächst von 280 auf beachtliche 351 Liter. Zudem wird er als erstes Konzernmodell mit dem digitalen „Active Info Display“ ausgestattet sein. Hinzu kommt die neueste Generation von Infotaiment-Systemen, mit Display-Größen von 6,5 bis 8,0 Zoll.
Foto: Volkswagen
Foto: Volkswagen

Zum Marktstart stehen vier Benziner und zwei Diesel zur Auswahl: Der Basismotorisierung bildet der 1.0 MPI mit 65 oder 75 PS. Darüber gibt es den 1.0 TSI mit 95 PS (später 115 PS). Die Top-Motorisierung ist der neue 1.5 TSI Evo mit Zylinderabschaltung, der in Österreich aber erst später erhältlich sein wird. Die beiden Diesel-Motoren leisten 80, beziehungsweise 95 PS. Ab einer Leistung von 95 PS können alle Aggregate auch mit einem Doppelkupplungs-Getriebe geordert werden. Hinzu kommt ein Erdgas-Antrieb mit 90 PS.
Foto: Volkswagen
Foto: Volkswagen

Wie gewohnt ist die Liste der möglichen Extras lang und reicht bis zum Sportfahrwerk mit verstellbaren Dämpfern. Zudem sorgt eine Armada an Assistenzsystemen für die nötige Fahrsicherheit. Über den Preis des neuen Polo hüllt man sich derzeit noch in Schweigen.

Honda Civic Limousine: Verkaufsstart & Preise

Ab sofort im Handel

Nach der Markteinführung des Fünftürers startet nun auch der Verkauf der Limousine.

Seit mittlerweile 40 Jahren gehört den Honda Civic zum Straßenbild. Nun ist die 10. Generation des Erfolgsmodells auch in Österreich zu haben. Die neue Civic Limousine ist breiter, länger und niedriger als ihre Vorgänger.

Foto: Honda
Foto: Honda

Den Civic kennzeichnen kurze Überhänge und straffe Linien, eine selbstbewusste Frontpartie, markante Radhäuser und modellierte Lufteinlässe an Front und Heck.  In der Civic Limousine kommt die zweite Generation des Infotainmentsystems Honda Connect zum Einsatz, das Apple CarPlay und Android Auto unterstützt.
Foto: Honda
Foto: Honda

Die aktiven Sicherheitstechnologien des Honda Sensing umfassen einen präventiven Fahrerassistent, ein Kollisionswarnsystem, einen Spurhaltewarner, einen aktiven Spurhalteassistent, eine adaptive Geschwindigkeitsregelung und eine Verkehrszeichenerkennung. Zudem verfügt der Civic serienmäßig über einen Toten-Winkel-Assistent, einen Ausparkassistent und eine Mehrwinkel-Rückfahrkamera.
Foto: Honda
Foto: Honda

Die Civic Limousine wird von Hondas neuem 1.5 Liter VTEC-Turbo-Benzinmotor angetrieben und sowohl mit Sechsgang-Schaltgetriebe als auch mit CVT-Automatikgetriebe angeboten wird. Zur Verfügung stehen drei Ausstattungsvarianten: „Comfort”, „Elegance” und „Executive” – ab 26.490,- Euro.
Preisübersicht Civic Limousine
Modellvariante          Motor                                    Getriebe                        Preis inkl. Steuern
Comfort              1.5 VTEC Turbo              Sechsgang-Schaltgetriebe           26.490,- Euro
Elegance             1.5 VTEC Turbo              Sechsgang-Schaltgetriebe           28.990,- Euro
Executive            1.5 VTEC Turbo             Sechsgang-Schaltgetriebe            31.790,- Euro
Die Civic Limousine ist ab sofort bei den österreichischen Honda Händlern erhältlich. Zum Verkaufsstart hält Honda ein attraktives Einführungsangebot bereit: 1.000,- Euro Take-Off-Bonus, Honda Finance FIX-Leasing ab 0% und EUR 139,- pro Monat sowie ein Jahr Vollkasko gratis. Nähere Informationen über das Einführungsangebot finden Sie unter www.honda.at.

SUV-Weltpremiere: Citroën C3 Aircross

Seien wir anders!

4,2 Meter Bequemlichkeit für 94 Länder, und eine weltbewegende Frage: Wo sind die Airbumps?

Die Frage wurde bei der Vorstellung des neuen Modells in Paris oft gestellt, und sie kam offenbar nicht unerwartet. Denn das Management der französischen Marke hatte die Message parat: „Wir sind keine Gefangenen der Airbumps.“
Das seit dem Cactus so beliebte optische Gimmick hätte auf ein Kompakt-SUV gut gepasst, dem neuen Welt-Mobil von Citroën bleibt es vorenthalten.

Foto: Citroën
Foto: Citroën

Stattdessen hat man sich auf die Komfort- und Sicherheitsfeatures konzentriert. Die restlichen Schlüsselreize der neuen Citroën-Linie sind ja auch alle da, und in Summe hübsch umgesetzt.
90 Kombinationen ergeben sich aus den acht Außenfarben, vier Kontrastfarben fürs Dach, vier Stylingpaketen und fünf Farbvarianten für den Innenraum.
Dort setzt man auf Variabilität, mit verschiebbarer Heckbank (um 15 Zentimeter, 2:1 geteilt), umlegbarem Vordersitz fürs Durchladen von Gegenständen bis 2,4 Meter Länge und einer Vielzahl von Ablagen. Praktische Details: Head-up-Display und kabelloses Laden fürs Smartphone.
Foto: Citroën
Foto: Citroën

Das Werk verheißt neben dem größten Kofferraum der Klasse auch viel Platz für die Passagiere, nicht zuletzt dank des Radstandes von 2,6 Metern auf 4,15 Metern Gesamtlänge und dank großzügiger Kopffreiheit. Apropos Dach überm Kopf: das gläserne Panoramadach lässt sich öffnen.

Alles im Griff

Angetrieben werden die Vorderräder; statt einer Allrad-Option gibt es die intelligente Traktionskontrolle namens Grip Control samt Bergabfahrhilfe.
Motorische Möglichkeiten: drei Benziner (82 PS mit fünf Gängen manuell, 110 PS mit Fünfgang-Schalter oder Sechsgang-Automatik, 130 PS mit sechs Gängen manuell) sowie zwei Diesel 100 PS/Fünfgang, 120 PS/Sechsgang; Automatik mit Diesel soll es vorerst nicht geben).
Ein Dutzend Assistenten steht serienmäßig oder optional parat, vom schlüssellosen Zugang bis zum Längs- und Quer-Einparker, Spurhalter oder aktivem Vorbremsen.

Foto: Citroën
Foto: Citroën

C3 Aircross und sien großer Bruder C5 Aircross (der in China heuer, bei uns 2018 auf den Markt kommt) sollen bei der angepeilten Steigerung der Marke mithelfen: bis 2021 will man von weltweit 1,2 Millionen auf dann 1,6 Millionen verkaufte Einheiten wachsen.
Die Botschaft von Citroën: „Be different, feel good“. Wie gut wir uns bei den Preisen des C3 Aircross fühlen werden, steht noch nicht fest.
Foto: JG
Foto: JG

E-Mobilität: 64 neue Ladesäulen im Mostviertel

Stromviertel

Durch die LEADER-Projekte der Regionen Moststraße und Eisenstraße entwickelt sich das Mostviertel zur e-mobilen Vorzeigeregion.

Am 9. Juni eröffnete Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav im Wallfahrtsort Sonntagberg gemeinsam mit knapp 100 Gemeindevertretern und Projektpartnern symbolisch das E-Tankstellen-Netz. Das Projektvolumen der von der Europäischen Union und dem Land Niederösterreich kofinanzierten Initiative umfasst 400.000,- Euro. Innovationspotenzial hat das Projekt auch durch seine Verknüpfung mit touristischen Angeboten und Ausflugsrouten für E-Mobilisten. Weiteres Zuckerl, um der Elektromobilität auch unter den Bürgern zum Durchbruch zu helfen: An den Zapfsäulen in der Most- und Eisenstraße kann zwei Jahre lang kostenlos getankt werden.

Foto: Eisenstraße Niederösterreich
Foto: Eisenstraße Niederösterreich

Die ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, ist mit der Umsetzung der niederösterreichischen Elektromobilitätsstrategie betraut. Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Da wir im Rahmen der ecoplus Regionalförderung auch die LEADER-Projekte betreuen, freut mich die erfolgreiche Kombination wichtiger Zukunftsthemen E-Mobilität und Tourismus besonders. Elektromobilität ist im Mostviertel fest verankert.“
Foto: Eisenstraße Niederösterreich
Foto: Eisenstraße Niederösterreich

Im Rahmen des Projektabschlusses präsentierten die beiden LEADER-Regionen erstmals die Ausflugskarte „emobil im Mostviertel“, die alle Ladesäulen, attraktive Ausflugsziele und drei Routen für E-Auto-Fahrer in Wort und Bild vorstellt. Die Karte kann in den Büros von Eisenstraße und Moststraße sowie bei Mostviertel Tourismus bestellt werden.

Neue Antriebe, neue Technik: Peugeot 308

Aufwärts!

Der 308 war 2014 das “Car of the Year”, bei der jetzigen Überarbeitung hat sich auch unter der Haube viel getan.

Nach dem tiefen Krisen-Tal erlebt Peugeot derzeit frohe Zeiten. Die Kundschaft ist zahlreicher, sie wählt gern SUVs, und sie greift vermehrt zu höheren Ausstattungsniveaus. All dies bedeutet fürs Werk mehr Geld pro Auto.

Foto: Peugeot

Peugeots Ziele: bis 2020 will man mehr als die Hälfte aller Fahrzeuge außerhalb Europas absetzen – auch unter Ausnützung des Potentials in China, wo es für die Franzosen aktuell gar nicht gut läuft.
Dass man sich nicht nur als SUV- und Crossover-Marke sieht, beweist man mit dem am Markt erfolgreichen 208 und, eine Nummer größer, mit dem jetzt frisch überarbeiteten 308 samt Kombi 308 SW. Optisch glänzt Peugeots Herausforderer im C-Segment mit neuem Look rund um die Stoßfänger und LED-Tagfahrlicht auch am Heck, für deutlichere Lichtsignatur.
Der Innenraum ist mit zusätzlichen Ausstattungsvarianten und neuen Farben aufgewertet, mehr Konnektivität bringt die “Mirror Screen”-Funktion. Apple, Android und MirrorLink sind damit “sehr verbunden”. Ein 9,7-Zoll-Touchscreen übernimmt die Kontrollfunktionen.
In Sachen Assistenz übernimmt der 308 jetzt sämtliche Systeme der neuen Crossover 3008 und 5008, wie z.B. aktives Bremsen, aktiver Spurhalteassistent, Einparkassistent vorwärts und rückwärts, und viele mehr.
Foto: Peugeot
Foto: Peugeot

Der adaptive Tempomat schafft in Verbindung mit den Automatik-Getrieben sogar selbstständiges Bremsen bis zum Stillstand; dank Verkehrszeichen-Erkennung stellt er auf Wunsch auch gleich die erkannte Geschwindigkeit ein.

Motorisch

…reicht Peugeot zweimal 130 PS nach, und man greift drei Jahre vor: die Neuen mit jeweils vier Zylindern erfüllen bereits die erst ab 2020 verpflichtende Abgasnorm Euro6c.
Der Diesel BlueHDi 130 mit 1,5 Litern Hubraum ersetzt die 120-PS-Variante, soll deren Verbrauch aber um bis zu 6 Prozent unterbieten. Euro6c erreicht er auch dank AdBlue-Einspritzung. In ihm steckt übrigens einiges Wissen aus dem Rennwagen 908, mit dem Alex Wurz Le Mans gewonnen hat.
Beim Diesel schon Standard, beim Benziner aber (noch) ungewöhnlich: Der Turbo-Benzinmotor PureTech 130 mit Direkteinspritzung sind mit einem Partikelfilter ausgestattet.

Achtgang-Menü

Vorerst in Verbindung mit dem 180-PS-Diesel bringt Peugeot eine neue Wandler-Automatik mit acht Gängen. Nochmals kompakter, leichter und schneller: dieses Getriebe soll später auch in Verbindung mit anderen Motoren erhältlich sein.

Foto: Peugeot
Foto: Peugeot

Es wird mit einer Start-Stopp-Funktion kombiniert. Auch hier nennt das Werk einen Verbrauchsvorteil gegenüber dem sechsstufigen Vorgänger, nämlich sieben Prozent.
Daneben bleibt immer noch etwas Zeit für Sportlichkeit: der 308 GTi by Peugeot Sport glänzt neben allerlei speziellen Features primär mit einer Zahl. Nämlich: 270 PS.
Wann? Bald! Die Österreich-Preise sind noch nicht bekannt, die Bestellbarkeit wird für Ende Juli erwartet.
Foto: Peugeot

Extraportion Komfort: Trafic SpaceClass

Reisen wie de Gaulle

Mit über 50 unterschiedlichen Sitzkonfigurationen und zahlreichen Extras will Renault vor allem Hotels und Shuttledienste ansprechen.

Mit dem neuen Trafic SpaceClass spricht Renault aber auch Taxiunternehmen und Familien mit Bedarf für ein Fahrzeug, das gehobenen Komfort mit viel Platz und einem variablen Interieur kombiniert. Die jüngste Trafic-Variante ermöglicht über 50 unterschiedliche Sitzkonfigurationen. In der zweiten und dritten Reihe sind diese auf Längsschienen montiert. Für ein gesteigertes Wohlbefinden an Bord sollen eine Klimaautomatik, individuelle LED-Lesespots und – je nach Ausstattung – die Lederpolsterung sorgen. Seiten- und Heckscheibe sind dunkel getönt.

Foto: Renault
Foto: Renault

Renault bietet für den Trafic SpaceClass außerdem ein Ausstattungspaket an, mit dem sich das Fahrzeug in ein mobiles Büro verwandeln lässt. Die Einrichtung umfasst drehbare Sitze und einen zusammenklappbaren Tisch, der verschiedene Staufächer enthält. Ebenfalls nützlich: Sämtliche Trafic SpaceClass haben USB-Schnittstellen und Stromanschlüsse zum Aufladen von Laptops und anderen elektronischen Geräten an Bord.
Foto: Renault
Foto: Renault

Der Fahrerplatz des Trafic SpaceClass zeichnet sich durch das Lederlenkrad sowie zahlreiche Staufächer und Ablagemöglichkeiten aus. Mit dem Media Nav Evolution und dem Renault R-LINK Evolution stehen zwei Multimediasysteme mit 7-Zoll (18-Zentimeter)-Touchscreen-Monitor zur Wahl. Das Renault R-LINK Evolution verfügt über Online-Anbindung und erlaubt den schnellen Zugriff auf die persönlichen Smartphone-Inhalte via Android Auto. Äußere Merkmale des Trafic SpaceClass sind der verchromte Kühlergrill, Stoßfänger in Wagenfarbe und das „SpaceClass“ Logo auf den vorderen Kotflügeln.

 

Lambretta: Retro-Serie zum Jubiläum

Ein Roller wie damals

Die italienische Motorroller-Marke feiert ihren 70. Jahrestag mit der Einführung der V-Special-Kollektion.

Das V-Special-Sortiment der Mailänder Ikone wurde als Vorhersage an die höheren Anforderungen von Rollerfahrern und Gesetzgebern entwickelt. Das Design, das von dem weltbekannten KISKA-Team (KTM und Husqvarna) in Zusammenarbeit mit der italienischen Lambretta-Community geschaffen wurde, stellt eine Synthese aus klassischen Design-Elementen mit moderner Interpretation dar. Die Maschinen tragen die Typnamen V50, V125 und V200.

Foto: Lambretta
Foto: Lambretta

Eines der von Lambretta vorgestellten Merkmale ist die doppellagige Seitenverkleidung. Es umfasst eine 1,2 mm Stahl-Halbschalenbauweise, die von der Luftfahrtindustrie inspiriert wurde. Die Seiten sind mit Platten verkleidet, die in verschiedenen Formen und Farben geliefert werden können. Im Jahr 2018 wird eine V-Special mit Elektromotor folgen.
Foto: Lambretta
Foto: Lambretta

Neben dem zeitgenössischen Sortiment arbeitet Lambretta an der Wiedereinführung seiner ikonischen Klassiker; dem GP 200 und dem SX 200 in Euro 4 und Elektroversionen. Lambretta rechnet mit der Nachfrage von eingefleischten Lambretta-Fans, die ihre Sammlung mit aktualisierten Versionen erweitern möchten.
Foto: Lambretta
Foto: Lambretta

Derzeit ist der globale Markt mit Repliken der klassischen Lambretta aus China, Indien und Thailand überschwemmt. Die in Lugano ansässige Innocenti SA, die Muttergesellschaft von Lambretta, kündigte vor kurzem an, dass es eine strenge Haltung gegenüber allen Nachahmern und ihren Händlern einnimmt, eine Freifahrt auf dem Ruf der Lambretta zu vermeiden.

Fiat 500L: Kosmetik & Aktualisierung

Verjüngung zum Jubiläum

Fiat feiert heuer auch den zum Mini-Van aufgeblasenen Fünfhunderter. Den außen wie innen facegelifteten 500L gibt es nun als “Urban”, als “Wagon” und als “Cross”.

Zu einer Ikone gemausert hat sich einer, dem das Ikonentum nicht in die Wiege gelegt wurde. Als Fiat 1957 den Nuova Cinquecento in Turin vom Stapel laufen ließ – offiziell am 4. Juli – hatte man eher ein günstiges handliches Fortbewegungsmittel im Sinn als eine Diva. Als eine solche wurde er auch kaum behandelt, diente er doch als Vehikel für köpfe- und kinderreiche Familien, selbst wenn er als Viersitzer angelegt war. Aber das sah man in den 1950er-Jahren noch nicht so eng.

Foto: Fiat
Foto: Fiat

Nach dem Auslaufen des Ur-Cinque, 1977, nahmen die Nachfolgemodelle unterschiedliche, zum Teil vom Original abenteuerlich weit entfernte Ausformungen an. Zum Beispiel als 126er, später als Seicento. 2007 allerdings wurde der Cinquecento mit den stilistischen Ursprungsingredienzien neu geboren: Fiat stellte ein Revival-Modell auf die Beine, das trotz dimensionsseitig beträchtlicher Entfernung vom Original als gelungenes Retro-Beispiel bis heute erfolgreich ist, in allen serienmäßigen und getunten Varianten – auch als Cabrio -, etwa den Abarths, die an die “Knallerbsen” der 1960er-Jahre anknüpfen.

Auf Anabolika gesetzt

Weniger begeistert aufgenommen wurde ein Modell, das 2012 ebenfalls an die 500er-Legende anknüpfen sollte, aber außer mit der Typenbezeichnung weder mit dem ursprünglichen noch mit dem aktuellen Cinquecento etwas gemein hat: der X-Large-Fünfhunderter, der 500L. Den stellte Fiat auf die Plattform des Punto, verpasste ihm Design-Merkmale des Kleinen und führte ihn als Mini-Van ein.

Foto: Fiat
Foto: Fiat

Eingefleischte Puristen kreischten, protestierten, warum man den 500 auf Anabolika gesetzt hätte, und man hätte doch einen anderen Namen finden können. Was jene, die einen handlichen, kleinen und dennoch geräumigen Familienwagen für Stadt und Land suchten, wenig kümmerte. Vor allem, als Fiat den L ein Jahr später in einer nochmals verlängerten, bis zu siebensitzige Variante auf den Markt brachte. Die ist immer noch tauglich für Innenstädte und verwinkelte Parkgaragen.

Auf Kosmetikkur geschickt

Ob man den L nun als legitime Fortführung des Cinquecento-Gedankens betrachtet oder nicht: Teilhaben am 60-Jahr-Jubiläum darf auch er haben. Verpasst hat man ihm eine optische Verjüngung, mit einer äußerlichen Akzentuierung des 500er-Designs. Das drückt sich aus an Chrom-Details und einem kosmetischen Unterstreichen der Zugehörigkeit zur 500er-Familie. LED-Lichttechnik gehört an den vorderen wie an den hinteren Leuchten dazu.

Foto: Fiat
Foto: Fiat

Im Interieur haben die Designer der “Gitarren”-Form des Armaturenbords abgeschworen. Geglättet wurde die Anzeigen-Landschaft, die Rundanzeigen gruppieren sich um ein – ebenfalls rundes – zentrales TFT-Display. Modernisierend eingegriffen wurde bei der Materialauswahl, die Inneneinrichtung wirkt stimmiger. Das 7-Zoll-Display fürs Infotainment wirkt weder aufgesetzt noch deplatziert.

Auf Bewährtes gesetzt

Nicht gerüttelt wurde an der Technik und den Dimensionen. Hinsichtlich Getrieben sowie Fahrwerk und Lenkung hat man’s beim Bewährten belassen. Unverändert reicht die per Vorderradantrieb übertragene Leistungsbandbreite aus Dieseln, Benzinern und Erdgas-Trieblingen – mit 0,9 bis 1,4 Litern Hubraum – von 80 bis 120 PS. Man kann die Gänge wie gehabt via manuellem Fünf- oder Sechsganggetriebe beziehungsweise sechsstufiger Direktschaltung wechseln.

Foto: Fiat
Foto: Fiat

Nach wie vor ist die Standard-Karosserievariante 4,147 Meter, die Streck-Version 4,352 Meter lang. Auch in Bezug aufs Kofferraumvolumen bleibt es bei 638 respektive 416 Litern Grundvolumen, das im Kurzen auf 1.480, im Langen auf 1.784 Liter erweitert werden kann. Fiat gibt an, dass es der 500L mit seinem multifunktionalen Interieur auf bis zu 1.500 Innenraum-Konfigurationen bringen kann.

Auf neue Nomenklatur umgestellt

Mit einer weiteren Detail-Änderung markiert Fiat den kleinen Modellwechsel: Die Typenbezeichnungen lauten nun nicht mehr “Living” und “Trekking”. Die fünfsitzige Basis-Version wurde “Urban” getauft. In der Verlängerung mit Siebensitz-Option heißt der 500L jetzt “Wagon”. Und die leicht angehobene, mit Traktionshilfesystem und Robust-Außendesign ausgerüstete Variante wird jetzt “Cross” genannt.

Foto: Fiat
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Fast müßig ist es, abschließend, zu erwähnen, dass nicht nur die Nomenklatur umgestellt, sondern auch im Kapitel Elektronik nachgelegt wurde. Das betrifft Smartphone-Integration (für iOS- und Android-Systeme). Internet kann auch an Bord sein. Damit rollen die aufgefrischten 500L-Modelle ab Ende Juli, Anfang August zu den Händlern. Kosten wird das ab 18.200 Euro. Die Ausstattungsniveaus heißen weiterhin “Popstar” und “Lounge” – und, wie bereits erwähnt neu, “Cross”.