Kategorie: Classic

Classic: 60 Jahre Steyr-Puch 500

Museumsreif (?)

Typisch österreichischer Kompromiss und erfolgreicher Misserfolg: sechs Jahrzehnte eines Wirtschaftswunderkindes.

Legenden haben wir viele, aber kaum eine lebende. In Österreich muss man ja sterben, wenn man unsterblich werden will. Zum Objekt des Nationalstolzes wurde der Steyr-Puch 500 (den Zusatz „Modell Fiat“ lassen wir gern unter den Tisch fallen) erst nach seinem Ableben, aber dafür dann umso intensiver.
Im November 2017 waren noch 4.422 Steyr-Puch zugelassen. Das sind 0,1 Prozent der gesamten heimischen Pkw-Flotte. Und immerhin mehr als sieben Prozent der durch Führerschein-Rookies, Cabrio-Schnitzer, Autocrasher und den Zahn der Zeit dezimierten Gesamtproduktion.

Davon träumte man im Wirtschaftswunder – Foto: Robert May

Wirtschaft & Wunder

Nach 1945 hatte die Steyr-Daimler-Puch AG – sagen wir’s positiv – die Chance zur Neuorientierung. Zuerst hatte man nichts zu bauen, dann durfte man nicht, und letzten Endes fehlte schlicht das Geld.
Als langsam, sehr langsam die Zeiten besser wurden, naschte SDP am Traum vom schnelleren Vorwärtskommen ordentlich mit. Motoren beim Weg nach oben waren auch Mopeds, Roller und Motorräder der Marke Puch. Eigene Pkw-Produktion war reine Theorie.

Foto: Robert May
Originales Modell: so hätte er aussehen sollen – Foto: Robert May

Steyr-Daimler-Puch wurde stattdessen der Importeur der Marke Fiat. Für Umsteiger von zwei auf vier Räder brauchte man was Kleines, Leistbares. Goggomobil, Isetta & Co. drängten auf den Markt. Eigene Projekte kamen nicht vom Fleck, bis 1957.
Die Lösung: eigener (und natürlich besserer) Antrieb im Kastl aus Turin. Der Steyr-Puch offerierte bis 1966 ein festes Dach überm Kopf; das hatte der Fiat nicht. Platz gab es für bis zu vier leidensfähige Personen. Ab 1959 spreizte am Naserl ein selbstbewusstes Markenemblem seine adlerartigen Schwingen.
Foto: Archiv
Die geplanten 15.000 pro Jahr blieben Utopie – Foto: Archiv

Heiße Ware

Flottere Varianten bekam zunächst nur die Exekutive, ab 1963 erwarb auch das zivile Publikum die 650er-Version in verschiedenen Schärfegraden. Die Sache mit dem Rennfahren war da gar nicht mehr so abwegig.
1965 gewann der Pole Sobieslaw Zasada seine Klasse bei der Rallye Monte Carlo. Ein Jahr drauf war er Europameister.

Pucherl goes Rallye – Foto: Robert May

In Deutschland ging der Bergmeister-Titel ab 1964 dreimal in Folge an den Bayern Heinz Liedl. Sehr zum Ärger der deutschen Konkurrenz!
Die hatte dafür in der Zulassungsstatistik die Nase vorn. Denn der Steyr-Puch war bald nicht mehr so heiß. Die Stückzahlen blieben überschaubar. In eineinhalb Jahrzehnten rollten knapp 58.000 Einheiten in Graz vom Band. Die angepeilten 15.000 pro Jahr waren auch zur besten Zeit Illusion.
Trotzdem gehörte er bei uns zum Straßenbild, denn die meisten blieben im Land. Export ließ der Fiat-Vertrag kaum zu.
Foto: Archiv
Foto: Archiv

Kein Ende in Sicht

Ab dem Jahr ’66 wurde die gesamte Karosserie aus Italien übernommen, später auch das Getriebe. Da war die Zeit der Kleinwagen schon lang vorbei.
Was überlebt hat, wird heute als Oldtimer meistens zärtlich behandelt. Es gibt auch Ausnahmen! Obwohl intakte Autos immer teurer werden, darf der Kleine auch mit 60 noch auf der Rennstrecke die Größeren vor sich her jagen. Ein paar Beispiele:  Bernhard Deutsch rauft im Histo Cup sehr erfolgreich (und stets am Limit) mit Mini, BMW und Konsorten.

Foto: Robert May
Unzerstörbar: Steyr-Puch & Bernhard Deutsch – Foto: Robert May

Harald Mössler erstürmt die Berge Europas mit einem radikalen Puch-befeuerten Renner aus den 1960ern. Größter Extremist war der bereits verstorbene Georg Pacher. Er pumpte mit modernsten Teilen und einem Kompressor 200 PS und mehr aus dem Original-Block. Aber muss man’s denn so eilig haben? Die Legende lebt, mindestens noch einmal 60 Jahre.
Übrigens: In Graz gibt es ein ganzes Museum rund um die Firma des Johann Puch. Der 500 fehlt dort natürlich nicht. Ein Besuch lohnt sich. Mehr unter www.johannpuchmuseum.at
Foto: Späth Chr./Wikimedia Commons
Foto: Späth Chr./Wikimedia Commons

Ende nie: wieder ein TVR Griffith

Trevor träumt weiter

Es ist ein Naturgesetz: britische Automarken sterben nie, sie gehen nur pleite. Und sie kommen irgendwann wieder!

Vor 70 Jahren sperrte Mr. Wilkinson seine Firma TVR auf. Die Buchstaben stehen für seinen Vornamen, Trevor.
Er verabschiedete sich bald wieder aus dem Unternehmen, seine drei Buchstaben zierten etliche Klassiker. Gegen Ende der Saga baute TVR auch seine eigenen Motoren.
Das letzte Modell hieß Sagaris, war ein Schmuckstück und viel zu teuer. Ein russischer Milliardär verpasste mit geschäftlichen Kapriolen der Firma den Fangschuss. Seit 2013 tüftelt eine Gruppe finanzstarker Fans am Revival.
Jetzt ist TVR wieder da, oder zumindest wieder am Start. Der Neue heißt, ganz klassisch, Griffith.

Foto: TVR/Newspress

TVR-yota?

Nicht originell, aber gelungen: Die Form haben wir schon irgendwo gesehen, vielleicht in Japan. Wie sich das gehört, wohnt der Motor im lang gestreckten Bug.
Wie sich das ebenfalls gehört, drehen sich die Hinterräder. Wie sich das sowieso gehört, wird ein sechsgängiges Getriebe ganz altmodisch von Hand geschaltet. Dennoch ist er Griffith hochmodern. Kohlefaser, Ground-Effect, ESP: Entworfen hat ihn Gordon Murray.

Foto: TVR/Newspress

Genaue Leistungsdaten gibt es noch nicht, Der vielseitige Coyote-V8 von Ford wurde bei Cosworth überarbeitet und hat dort angeblich den Prüfstand zerrissen. Wenn’s nicht stimmt, ist’s gut erfunden!
Der Marktstart soll Ende 2018 sein, zum Preis von rund 100.000 Euro plus Abgaben. Und man träumt schon wieder von Le Mans.
Foto: TVR/Newspress

35 Jahre alt: Mercedes-Benz 190

Kleine Revolution

Mit dem Marktstart 1982 gab es einen Baby-Benz, und damit auch den Urahnen der heutigen C-Klasse.

Intern heißt er W201. Seine Vorgeschichte beginnt 1973; mit ein Grund für den Blick in die Mittelklasse war die verschärfte Regelung des Flottenverbrauches in den USA. Ein echter Mercedes-Benz sollte er werden, mit markentypischem Standard bei Fahrkultur und Sicherheit.
Bruno Sacco zeichnete die aerodynamisch günstige Außenhaut, die damals für erbitterte Diskussionen sorgte.

Foto: Daimler

Motorisch gab es am Anfang zwei Vierzylinder-Benziner: Den 190 mit Vergaser und 66 kW/90 PS sowie den 190 E mit Benzineinspritzung und 90 kW/122 PS. Stärkster Benziner war ab 1986 der Sechszylinder 190 E 2.6 (122 kW/166 PS).
Mercedes ohne Diesel geht nicht: mit 1983 kam der 190 D (53 kW/72 PS) dazu, ab Herbst 1987 der 190 D 2.5 Turbo mit fünf Zylindern (90 kW/122 PS).

Der sportliche Teil

…begann mit dem 190 E 2.3-16. Er sollte ursprünglich ein Rallyeauto werden, aber ohne Allrad ging dort nichts mehr.
Nach einigen Weltrekorden auf der Teststrecke von Nardò und einem Gastauftritt bei der Eröffnung des neuen Nürburgrings (Niki Lauda wurde nur vom jungen Ayrton Senna geschlagen) kam 1985 der Einstieg in die DTM, von 1988 an dann mit Werkssupport.

Foto: Daimler

Ab 1990 prägt die nächste Ausbaustufe 190 E 2.5-16 Evolution II (in Serie 173 kW/235 PS) dort das Geschehen mit. In dieser Zeit holt Mercedes-Benz zwei Markentitel (1991 und 1992); Klaus Ludwig wird 1992 deutscher Tourenwagenmeister.
Von der Baureihe W 201 wurden bis August 1993 1.879.630 Fahrzeuge gebaut. Der Nachfolger hieß W202 und war die erste C-Klasse.
Foto: Daimler
Foto: Daimler

So neu wie nie: Aston Martin Vantage

Nicht zu verwechseln

Ein Aston wie ein Aston, und doch nicht: Schlüsselreize im mutigen Remix, frische Technik unterm edlen Blech.

Es war Zeit für eine Nachfolge: Der seit 2005 gebaute Vantage war bei aller Noblesse nicht mehr der frischeste. Ihren finanzkräftigen Fans traut die Nobelmarke aus dem britischen Gaydon mit einem deutlichen optischen Innovationsschub einiges zu.
Auch James Bond wechselt ja von Zeit zu Zeit das Gesicht und den Smoking, schaut aber doch immer aus wie gewohnt. Reagiert die Kundschaft verstört oder begeistert?
Daher trägt auch der neue Vantage den gewohnten Schwung im Goscherl, der die Marke schon seit dem DB4 des Jahres 1958 begleitet. Aber er trägt ihn halt ein bisserl anders als gewohnt. Die Silhouette ist auf den ersten Blick vertraut, die Coupé-Linien sind frisch remixt. Unter dem muskulösen Body hat sich einiges getan.
 

Foto: Aston Martin
Foto: Aston Martin

Aufgeladen

Vier Liter Hubraum sind auf acht Zylinder verteilt, zwei Turbos helfen bei der Beatmung. Via acht Gänge werden 510 PS ausgeliefert, ein elektronisch gesteuertes Differential (das hatte bislang noch nicht einmal 007) verwaltet 685 Newtonmeter und sperrt bei Bedarf in Millisekunden 100% durch. Torque Vectoring kann es selbstverständlich auch.
Was (noch) nicht jeder Sportwagen kann: Im Alltag bietet neben aktivem Fahrwerk und Stabilitätsprogramm auch ein Einparkassistent seine Hilfe an.
Das Interieur ist, eh klar, luxuriös; der Personalisierung sind gegen klingende Münze keine Grenzen gesetzt. Apropos: einen Basispreis für Deutschland kennen wir schon. Die 154.000 Euro sind für Österreich ini Richtung 200.000 zu korrigieren.

Foto: Aston Martin
Foto: Aston Martin

Laudas Nächster

Der Herr Generaldirektor spart klarerweise nicht mit Superlativen. „Das Auto ist das beeindruckendste in meinen 38 Jahren im Auto-Business“, sagt Andrew Palmer. Er ist seit 2009 der CEO der Marke und war davor immerhin der Vizepräsident von Nissan. Apropos Tradition: den Namen Vantage gibt es im Aston’schen Stammbaum seit 1951.
Apropos Bond: 007 hat in der Selbstdarstellung der Marke mittlerweile einen wichtigen Platz. Der Siebener taucht immer wieder auf. Zum Beispiel in den Zukunftsplänen: sieben neue Modelle in sieben Jahren. Der Anfang war 2016 der DB11.
Der alte Vantage war übrigens heuer immer noch flott genug für einen Weltmeistertitel. Am Steuer: Mathias Lauda. Nikis Bub steigt wohl auch in den Nachfolger ein, der 2018 auf die Rennstrecke von Le Mans losgelassen wird.

Foto: Aston Martin

Tuning: Porsche 964 von dp motorsport

Leicht verbessert

Das Projekt: Straßen-legales Clubsport-Mobil, kein Gramm zuviel, immer noch alltagstauglich und möglichst spaßig auf der Rennstrecke.

Die deutsche Firma dp motorsport kennt sich im echten Rennsport genauso gut aus wie in Sachen Tuning. Der gezeigte Porsche 911 bekam eine Rundum-Behandlung mit Herzmassage, Fett-weg-Training und gepflegtem Make-up. Ausgangspunkt war ein serienmäßiger Carrera 2 der Generation 964 aus dem Jahr 1990, also das „Basismodell“.

Foto: Jordi Miranda

Beim Strip bis auf die Rohkarosse ging überflüssiger Ballast von Bord. Der Body trägt jetzt den Turbo-Look. Die Hauben an Front und Heck sind aus Kohlefaser, Dünn- und Plexiglas sparen ebenso Kilos wie Sitze und Armaturenträger aus Carbon. Ein Überrollkäfig ist Pflicht, denn dieses Auto soll nicht nur schön dastehen.
Foto: Jordi Miranda
Foto: Jordi Miranda

Der 3,8 Liter große, 329 PS starke Serienmotor bekam einen Neuaufbau mit 30 mm-Nockenwellen sowie einer großen 71-mm-Drosselklappe. Die Abgasanlage: ein Rennauspuff mit zwei Metall-Katalysatoren. Das Fünfgang-Getriebe mit Differenzialsperre und Schaltung vom Typ 964 RS ist in Polyurethan gelagert.
Foto: Jordi Miranda
Foto: Jordi Miranda

Bodenverbindung halten 18-Zoll-Felgen mit Reifen der Größe 225/40-18 bzw. 295/30-18 via Clubsport-Gewindefahrwerk mit kompletter Uniball-Lagerung an der Hinterachse.
25 Prozent weniger Gewicht (jetzt trocken 1.035 kg), 30 Prozent mehr Leistung, und wahrscheinlich 100 Prozent mehr Fahrspaß: gehüllt ist das Ganze in „Signalgelb“, die Porsche-Farbe 114.
Foto: Jordi Miranda

Versteigerungen der coolsten Filmflitzer und Kultkarren

Vom A-Team-bis Knight Rider

Fans von Karossen aus Kultserien und -filmen finden bei Catawiki, der internationalen Auktionswebsite, immer wieder Gelegenheit, Film- oder Serienflitzer zu ersteigern.

Foto: Catawiki
Foto: Catawiki

Wie Michael Knight mit KITT zu neuen Abenteuer aufbrechen oder mit Herbie, dem Rennkäfer, eine innige Autofreundschaft aufbauen:
Aktuell ist der Chevrolet Chevy G20 Van, bekannt aus der 80er-Jahre-Serie „A-Team“, in der Oldtimer-Auktion zu finden. Alle Infos zu dem schwarzen Transporter wie auch zu weiteren bereits versteigerten Kultautos der Film- und Fernsehgeschichte stellt Catawiki hier vor:

Chevrolet Chevy G20 des A-Teams

Auf der Flucht vor der Militärpolizei erlebte das A-Team die ein oder andere rasante Verfolgungsjagd im legendären GMC-Vandura. Wer schon immer so cool wie B.A. & Co. durch die Straßen düsen wollte, hat noch bis Montag, den 3. Juli 2017, die Gelegenheit, den passenden Untersatz zu ersteigern.
Auf Catawiki kommt ein Chevrolet Chevy G20 Van Baujahr 1978 unter den Hammer – und zwar optisch im B.A.-Transporter-Look.

Foto: Catawiki
Foto: Catawiki

Fiat-Stretch-Limo aus Zoolander 2

Im Kinohit „Zoolander 2“ jagten Ben Stiller und Owen Wilson in einer Fiat 500-Limousine die Straßen entlang. Im April 2017 wurde das Fahrzeug auf Catawiki versteigert. Dabei macht die Fahrzeugkonstruktion den 1970 gebauten Fiat 500 zum Unikat:
Über ein Jahr kombinierte der Eigentümer einen Fiat 500 Giardiniera und einen Fiat 500 F zu der vier Meter langen Stretch-Limo – eine bis heute einzigartige Kombination zweier Kleinfahrzeuge und somit ein Ausreißer unter den Limousinen.

Foto: Catawiki
Foto: Catawiki

Originalgetreues Replikat von KITT

Wie weit Fan-Liebe gehen kann, zeigte der ehemalige Besitzer dieses Pontiac Firebird 2.8 V6, Baujahr 1984, der daraus eine täuschend echte Nachbildung eines der berühmtesten TV-Autos weltweit machte – Michael Knights Superauto „KITT aus der TV-Serie „Knight Rider“.
Das Besondere an diesem Auto: Fahrer und Automobil können interagieren, so dass KITT beispielsweise über Sprachsteuerung die Türen öffnen kann. Die Nachbildung von KITT kam 2016 unter den Hammer.

Foto: Catawiki

Kult-Käfer Herbie

Fast 40 Jahre sauste der VW Käfer mit Namen Herbie immer wieder durch die Film- und Fernsehlandschaft. In dieser langen Zeit hatte das Auto mit eigenem Charakter und ungewöhnlichen Fähigkeiten viele Besitzer – vom Rennfahrer Jim Douglas bis zur College-Absolventin Maggie Peyton.
Das Kultauto, oder besser dessen Nachbildung, stand im Oktober 2016 zur Versteigerung.

Foto: Catawiki
Foto: Catawiki

Renault Captur: Facelift und Technik-Update

Lichtzeichen & Farbenspiele

Akzentuierung der Präsenz und Erhöhung der Wertigkeit hatte Renault mit der Überarbeitung des subkompakten SUV-Beststellers Captur im Sinn. Das bezieht sich auf Optik, Mitgift und Elektronik.

Die richtigen Register gezogen hatte Renault mit dem Captur. Der subkompakte Crossover hat sich, seit seinem Debut im Jahr 2013, im B-SUV-Segment zum Top-Seller entwickelt – mit einem Österreich-Marktanteil von 17,8 Prozent im Vorjahr. Innerhalb des eigenen Modellportfolios lag er nach Abschluss des Geschäftsjahres 2016 auf Rang zwei, hinter dem Clio.

Foto: Renault
Foto: Renault

In der Klasse der hochbeinigen Kleinen, in der es kaum bis gar nicht auf Allradantrieb und damit ernsthaftere Geländetüchtigkeit ankommt, sieht sich Renault einer wachsenden Mitbewerberschar gegenüber. Hersteller aller Provenienzen, europäischer und asiatischer – füllen gerade ihre Programme um subkompakte SUV-Varianten auf. Damit war es Zeit für eine Auffrischung des Captur, um dessen Präsenz zu akzentuieren und gleichzeitig auch die Wertigkeit zu erhöhen.

SUV-Bruderschaft

Die Designer haben dem kleinen Hochbein-Franzosen den Blick geschärft, mit Feinschliffen an Kühlergrill und Stoßfänger. Eine optische Verbreiterung bewirken sollen die – je nach Ausstattungsstufe inkludierten – weiter nach außen versetzten Nebelleuchten, die von einer C-förmigen LED-Signatur umrahmt sind. Weitere Lichtzeichen kann man setzen, wenn man die Version mit LED-Scheinwerfern wählt. Auch an den Heckleuchten wird nun die aktuelle Lichttechnik eingesetzt. Die Außendesign-Eingriffe sollen eine optische Verbindung zwischen dem Kleinen und seinen größeren SUV-Brüdern, dem Kadjar und dem demnächst neu startenden Koleos, herstellen.

Foto: Renault
Foto: Renault

Erweitert ist zudem das Offert an Lackfarben fürs Exterieur – Karosserie sowie Dach – und für die Dekorelemente im Interieur. Damit eröffnet Renault neue Möglichkeiten am individuellen Spiel mit Farben und deren Kombinationen. Gleichzeitig hat man im Innenraum in Bezug auf Design und Materialauswahl eingegriffen. Neu geformt ist das Volant, frisch eingebettet sind die Schalter für Fensterheber und Außenspiegeljustierung, mit Stoff bezogen sind die Innenverkleidungen der Türen.

Schöner Wohnen

Nachgelegt wurde im Kapitel Ausstattungen. Erstmals hat Renault auch für den Captur ein “Initiale Paris”-Mitgiftpaket zusammengestellt. Das bedeutet neben Chrom- und satinierten Alulook-Details unter anderem: mit Leder bezogenes Gestühl, Ambientebeleuchtung, Navigationssystem mit Internet-Anschluss und hochwertiges Soundsystem. Damit lässt sich’s, wie bei der Premieren-Erprobung in Kopenhagen erfahren, im innenstädtischen zähen Dauerstau besser aushalten. Es macht sich aber auch gut auf Landstraßen und Autobahnen, zumal Schnellfahren in Dänemark – wie generell in Skandinavien – eher nicht angesagt ist.

Foto: Renault
Foto: Renault

Dazu passt, dass die Captur-Überarbeitung die Basis-Technik nicht betrifft. An Layout, Innenraum-Variabilität und Stauraum-Vielfalt, Fahrwerk, Lenkung sowie Bremsen wurde nichts nachjustiert. Unverändert sind ebenso die Aggregate: ein 898-ccm-Dreizylinder mit 90 PS und ein 1,2-Liter-Vierzylinder mit 120 PS auf der Benziner-Seite, ein 1,5 Liter mit 90 oder 110 PS in der Diesel-Abteilung. An Getrieben stehen je nach Leistung und Motorisierung manuelle Fünf- und Sechsgangschaltungen sowie ein sechsstufiges Doppelkupplungssystem zur Auswahl.

Spezial-Edition

Fortgesetzt wird auch die Sondermodell-Strategie: Die Variante “4Austria” offeriert, wie gehabt, neben höherklassigen Ausstattungsdetails wie Alu-Pedalerie und Radio-Navigationssystem mit Internet-Anschluss, das Traktionsunterstützungssystem “Extended Grip”, mit dem man bei zweifelhaften Fahrbahnumständen recht gut auskommen kann.

Foto: Renault
Foto: Renault

Zu alldem hat Renault auch das Offert an Fahrhilfe-Systemen um einen Parkassistenten aufgestockt. In den Handel kommt der aufgefrischte Captur Ende Juni. Er kostet ab 17.000 Euro.

Unentdeckt: Smart Roadster mit manuellem Getriebe

Der Kuppler

Kurz, schmal und vor allem leicht: Über die Gründe für den kurzen Marktauftritt des Zweisitzers streiten Freund und Feind noch heute.

Zwischen Anfang 2003 und Ende 2005 liefen 43.091 kleine Schlupfporsche mit Dreizylinder-Turbo im Heck vom Band. 2003 war die Welt noch in guter Stimmung. Der Cabrio-Boom erlebte seinen Höhepunkt, die Finanz- und CO2-Panik war noch nicht erfunden.
Nach einem Schumacher-Sieg ging es den restlichen Sonntag raus auf die Straßen. Und wer bereits einen Smart Roadster sein Eigen nennen durfte, konnte exquisit wie der Weltmeister die Gänge am Lenkrad schalten und verwalten.
Was heute schon in einem spießigen Diesel-SUV keine Besonderheit mehr darstellt, war zur Markteinführung des Roadster noch ein freudig aufgenommenes Extra – die Schaltwippen am Lenkrad. Zuvor fand man dieses Gimmick nur in massiv teureren Sportwagen. Von deren Wimpernschlag-kurzen Schaltzeiten war man hingegen ziemlich weit entfernt.

Gangbarer Weg

Zwar konnte man sich mit etwas Feingefühl rasch an die Bedürfnisse und Wünsche des automatisierten Getriebes anpassen, die Kritik sollte aber nie ganz verstummen. Das restliche Setup gab im Grunde auch kaum Grund zum Meckern. Beim Schalten vom Gas Gehen verwirrt die Elektronik eher. Der nächst-niedrige Gang muss schon beim Anbremsen möglichst früh gewählt werden.

Foto: Bernhard Reichel

Fachkundige Fans konnten sich rasch und erstaunlich professionell selbst helfen. Neue Kupplungssets, Software und verstärkte Aktuatoren, welche die Kupplung elektrisch betätigen, bringen akzeptable Ergebnisse. Mit übermäßig scharfer Software ließe sich die Schaltzeit drastisch weiter reduzieren, jedoch zu Lasten der Haltbarkeit. Getriebeschäden sind übrigens kaum vorgekommen.
Technisch war das vom fortwo übernommene Sechsganggetriebe sozusagen das Kontrastprogramm zum DSG, denn eigentlich ist es ein Dreiganggetriebe. Es besitzt nur drei Gangräder für den Vorwärtstrieb, die jeweils doppelt übersetzt werden und noch ein viertes Rad für den Retourgang. Nur so ließ sich der spärliche Raum optimal nutzen, da durch die geringe Anzahl an Gangrädern die Hauptwelle besonders kurz ausfallen konnte.

Auto-MacGyver

Dass Marktpotential für eine Schaltversion vorhanden war, erkannte der Haustuner BRABUS bereits 2004, als sich die Roadster noch wie warme Semmeln verkauften. Angedacht war vor allem ein Umrüst-Kit. Ein erster Prototyp ließ nicht lange auf sich warten.
Das gelbe Roadster Coupé mit schicken und dicken 18-Zöllern war schon bei den Smartimes-Events in Österreich der Star. Beim näheren Hinsehen unterschied sich der Innenraum recht deutlich vom Serien-Roadster. Für einen Prototypen war der provisorische Mitteltunnel erstaunlich ansehnlich und sauber verarbeitet. Darüber thronte der Schaltknauf aus dem BRABUS Forfour.
Im Fußraum ging es wegen des dritten Pedals natürlich etwas beengter zu als gewohnt. Die edlen Alu-Auflagen auf den Pedalen waren bereits aus dem Zubehörkatalog bekannt. Angetrieben wurde der Prototyp natürlich von der 101-PS-Ausbaustufe von BRABUS.

Fünf Gänge, ein Ziel

Von außen gab es keine Hinweise auf die umgerüstete Technik. Unter dem Auto hingegen fallen gleich unbekannte schaltseilführende Hebel auf. Die Schaltseile sind kurioserweise länger als der Roadster selbst.

Foto: Bernhard Reichel
Foto: Bernhard Reichel

Denn sie mussten erst um das Getriebe nach hinten herum geführt werden, da der erste forfour – als einziger Smart bislang – über Frontantrieb verfügte und das fünfgängige Getriebe so für den Roadster leider verkehrt herum konzipiert gewesen wäre. Die Technik des forfour stammte damals übrigens noch vom Mitsubishi Colt.
Und wie fährt er sich nun? Etwas Gas beim Einkuppeln schadet nicht, denn manuell geschaltet ist das Turboloch doch spürbarer. Die Schaltwege sind zwar nicht so phantastisch kurz wie beim MX-5, aber sie gehen durchaus in Ordnung. Das Einlegen erfolgt mit dezentem Nachdruck.
Schnell macht das ganze harmonische Zusammenspiel so viel Fahrfreude, dass man vergessen könnte, dass es sich hier nur um einen Prototypen handelt. Neben dem bekannten kernigen Motorklang aus dem Heck pfeifen Wastegate und das neu entwickelte Schwungrad um die Wette.
Foto: Bernhard Reichel

Leider hatten die damaligen Entscheidungsträger einen Geduldsfaden wie jene des F1-Teams von Red Bull. Das Aus für die gesamte Baureihe kam viel zu früh. Der Prototyp und das Umrüstkit wurden nicht zu Ende entwickelt.
Auch viele weiteren Ideen von smart BRABUS blieben so auf der Strecke, wie unter anderem die Scheibenbremsen für die Hinterachse, die auch bei diesem Prototypen und beim V6 Biturbo eingebaut waren.

dp Motorsport: Porsche 911 RS im Detail modifiziert

Alt, aber schnell

Der 1974 vorgestellte 911 RS 3.0 ist eine automobile Legende, die vom Porsche-Spezialisten dp runderneuert wurde.

Es war 1973, als Ekkehard Zimmermann die auf Porsche spezialisierte Firma dp motorsport gründete. Im Laufe des 43-jährigen Bestehens hat der Firmengründer zahlreiche Erfolge mit seinen Traumautos eingefahren. Die Karriere-Krönung war zweifelsohne der, in Kooperation mit Kremer Racing errungene Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans mit dem 935 K3. Weltbekannt sind auch seine Kombi-Umbauten auf Basis des 924 und 944, genannt Cargo.

Foto: Jordi Miranda
Foto: Jordi Miranda

Zuletzt hat der Geschäftsführer in diesen 911er der G-Serie nochmal alle seine Designideen gesteckt, um den 1974 erstmals vorgestellten 911 RS in „gefühlten“ 1.000 Details zu optimieren. Dabei herausgekommen ist der 911 RS 3.5 Red Evolution.
Foto: Jordi Miranda
Foto: Jordi Miranda

Aber der Reihe nach: An der „dp11 Red Evolution“ genannten Karosserie in Porsche-Indischrot (80K) wurden Radläufe, Seitenschweller sowie Front- und Heckstoßstange übermodelliert und optimiert. Die Scheiben der Leichtbautüren bestehen aus gehärtetem Plexiglas. Sogar die Regenrinnen wurden entfernt. Alle Karosserieteile werden bei dp motorsport aus Carbon oder GFK gefertigt.
Foto: Jordi Miranda
Foto: Jordi Miranda

Das Fahrzeug verfügt über ein H&R-Gewindefahrwerk und einstellbare dp-Stabilisatoren vom Typ RSR. Die Vorderachs-Kopflager sowie die Turbo hinteren Achslenker sind Uniball-gelagert und die vorderen Achslenkerbuchsen aus Polyurethane von Superpro. Die von dp motorsport eingeschweißte Domstrebe muss ebenso besonders erwähnt werden wie die Bremsanlage vom 911 3.3 Turbo. Bei der Rad-Reifen-Kombination sind an der Vorderachse auf Fuchs-Felgen in 9 x 15 Michelin Semislicks TB in 225/55-15 bzw. an der Hinterachse auf 13 x 15 die Dimension 335/35-15 aufgezogen.
Foto: Jordi Miranda
Foto: Jordi Miranda

Das Triebwerk mit 3.500ccm Hubraum hat das dp motorsport-Team neben einer mechanischen Einspritzanlage mit Einzeldrosselklappen, Doppelzündanlage auch mit 911-RSR-Nockenwellen ausgestattet und leistet 365 PS. Die mechanische Einspritzpumpe wurde von der Firma Edelweiß Motorsport auf dem Leistungsprüfstand abgestimmt. Beim Getriebe vom Typ 915 mit Sperrdifferential, Stahlsynchronringen und Ölkühlung wurde der Schalthebel hochgelegt und die Schaltwege verkürzt.
Foto: Jordi Miranda

Auch das Interieur weitreichend optimiert: Aus den Lollipop-Sitzen im Stil 935er, blickt der Fahrer auf ein 350-mm-Lenkrad von Momo und ein Karbon-Armaturenbrett mit Karbon-Knieleisten. Über dem lackierten Blech im Innenraum wurde nur ein leichter Velours-Teppich im Stil des 964 RS verlegt. Für die Sicherheit sorgen eine eingeschweißte Sicherheitszelle in rot lackiert sowie Vierpunkt-Hosenträgergurte der Marke Schroth.
Foto: Jordi Miranda
Foto: Jordi Miranda

Ansonsten bleiben noch die geklebte Windschutzscheibe vom Typ 993, eine leichte Motorsportbatterie, ein speziell angefertigter Rennkabelstrang und ein dp-eigener Carbon-Clubsport-Tank mit 80 Litern Volumen gebührend zu erwähnen. Das Ergebnis von 940 kg Leergewicht (ohne Sprit) kann sich sehen lassen.
Fotos: Jordi Miranda

Messe Tulln: Oldtimer, so weit das Auge reicht

Zahlreiche Sonderschauen

Rund 750 Aussteller, 95 Clubs und 7 Museen zeigen am 21. und 22. Mai alles rund um das „rostigste Hobby der Welt“.
100 Jahre BMW

Am 7. März 2016 wurde die Bayerische Motorenwerke AG offiziell 100 Jahre alt. Der Konzern ist von der deutschen Geschichte geprägt, hat sie aber auch seinerseits beeinflusst, war so etwas wie ein “Motor der Zeit”. BMW kann sowohl technische, als auch designtechnische Pionierleistungen vorweisen, Autos, die Viele begeistern, eine globale Erfolgsgeschichte. 100 Jahre ist BMW jetzt alt. Die Dokumentation ist eine Zeitreise, die auch aufzeigt, wie extrem sich unsere Welt in diesen 100 Jahren gewandelt hat. BMW hat dazu beigetragen. Auf der Oldtimermesse in Tulln sehen Sie einen Querschnitt durch die Produktion. Am Motorradsektor-beginnend mit der R 52 von 1926, über R 35 1938, bis zu den Modellen der 50er, 60er und 70er Jahre – mit und ohne Beiwagen. In der PKW Produktion: vom Dixi über die Typen 326, 327, 328 hin zur „Knutschkugel” Isetta, 600, 501-502 Barockengel, 503, 507, CSI, 2002, M 1, bis hin zum Hightech Modell „BMW- i8 „ .

80 Jahre Mercedes 170

Das Oldtimermuseum Hausberger aus Puchberg am Schneeberg präsentiert gemeinsam mit dem Mercedes Benz Classic Club Österreich 20 verschiedene Modelle und Aufbauten. Darunter wird ein einzigartiges, nur einmal in Argentinien gebautes Coupé zu sehen sein. Natürlich werden noch 2- und 4-sitzige Cabriolets, Pritschen, Kombis, Cabrio-Limousinen und Limousinen ausgestellt.

70 Jahre Vespa

Im Jahr 1946 ist die erste Vespa „Modell MP6“ vom Band des Werks in Pontedera gelaufen. Seitdem haben sich die markanten Roller zu einer weltweiten Stil-Ikone und einem zeitlosen Ausdruck von Freiheit und italienischer Lebensfreude etabliert. Jetzt feiert die Kultmarke das 70-jährige Markenjubiläum. Der Vespa Club Österreich präsentiert anlässlich des 70. Geburtstags des italienischen Kultrollers einen Querschnitt durch die Produktpalette.

70 Jahre Renault 4CV

Wie die Zeit vergeht: Bereits 1996 feierte der Club Anhänger alter Renault (C.A.R.) den 50. Geburtstag des „französischen Volkswagens“ im Rahmen der Oldtimer Messe Tulln. Nun – 20 Jahre später – den 70er! Der C.A.R. zeigt einen Querschnitt durch die Baujahre und Modelle, garniert mit Information und Dekoration. Das französische Lebensgefühl kommt nach Tulln.

50 Jahre Alfa Spider

Er zählt zu den verführerischsten Sportwagen der 60er bis 80er Jahre aller Zeiten und wurde zum automobilen Sinnbild des italienischen Dolce Vita. Kultdesigner Pininfarina kleidete den Alfa Spider in unvergänglich schöne Formen, die fast 30 Jahre gebaut wurden. So überlebte der offene Zweisitzer alle Rivalen. Der Alfa Club Österreich, der auch sein 20 jähriges Club-bestehen in Tulln feiert, zeigt anhand von 10 Alfa Spider Fahrzeugen die Entwicklung dieses italienischen Flitzers.
Sonderschau Kult-Traktoren
Bereits zum vierten Mal findet die Sonderschau der Kult-Traktoren in Tulln statt. Die Traktorszene hat sich in den letzten Jahren stark weiter entwickelt. Absolute Kult-Traktoren sind Lanz Bullog oder der Porsche Master. Natürlich lässt auch der Steyr T84 (18ner) das Herz der Oldtimer Liebhaber höher schlagen. Themenschwerpunkt der heurigen Ausstellung, sind die „Blauen“ Traktoren der Marken Warchalowski, Fordson, Zetor und Eicher.

Noch ein Jubiläum: 40 Jahre ÖGHK

Der größte Oldtimerclub Österreichs – die Gesellschaft für Historisches Kraftfahrzeugwesen – feiert den 40. Geburtstag. Aus diesem Anlass zeigt der Club einen Querschnitt an historischen Fahrzeugen seiner Mitglieder.

20 Jahre Mercedes SLK

Ist der schon so alt? Tatsächlich, 2016 wird der SLK von Mercedes-Benz 20 Jahre alt. Präsentiert wurde er am Turiner Autosalon im April 1996, im Herbst danach konnte man ihn bereits kaufen. Zurzeit ist er noch ein Youngtimer, aber ein Klassiker in der Zukunft. Die IG Mercedes SLK präsentiert die erste Baureihe: 8 Stück in 8 Farben.

Die „Underdogs“ von Citroën

Legendäre Modelle wie der 2CV, die Mehari, der AX, der BX, innovative Werbung und sportliche Erfolge – dass sind die Kleinen von Citroën. Seit 1919 verbinden sich Kreativität und Technologie in den Genen der Marke Citroën . Auf der Oldtimer Messe in Tulln finden Sie Youngtimer und Oldtimer – auf jeden Fall aber Fahrzeuge, die Spaß machen.

Historischer Horch

In seine Einzelteile zerlegt, lagerte ein Horch 830 Pullman, Baujahr 1938, jahrzehntelang in Wien. Das Fahrzeug erstrahlt jetzt wieder in seinem alten Glanz. Besonderheiten der Limousine: Spezieller Kofferraumaufbau, senkrecht schiebbare hintere Seitenfenster und eine verlängerte Karosserie. Übrigens: Der Name „Horch“ – damals eine der vier Marken der Auto-Union – ging später in Audi über. Das Markenzeichen mit den dafür typischen vier Ringen findet sich heute noch auf dem Kühlergrill der Audi Modelle.
Besonderheiten dieses Horch 830 Pullman: mit diese Limousine (es sind nur noch 2 Exemplare vorhanden) wurde Adolf Hitler chauffiert, später benützte das Fahrzeug Baldur von Schirach, Gauleiter der damaligen Ostmark. Das alles ist durch eine Urkunde belegt.

Die Triumph Herald Family

Ein kleiner 4-Sitzer in allen Ausführungen: Limousine, Combi, Cabrio.
Mit seinen „Verwandten“: Vitesse, Amphicar und Spitfire. Restauriert und als Scheunenfund. Ein Familientreffen der Herald Family.

Versteigerung  eines MG A  für einen guten Zweck

Was man nicht alles in einer alten Scheune findet – ja, es gibt sie noch, diese Zufälle. Ein englischer Sportwagen – ein MG A Roadster MK1, Baujahr 1958 wartete 22 Jahre in seiner verstaubten Pracht in einem Bauernhof auf den Club 41 Amstetten. Die Mitglieder des Clubs haben hunderte von Stunden an unentgeltlichen Arbeitsstunden geleistet und ihm mit frischem Benzin neues Leben eingehaucht. Auf der Oldtimer Messe in Tulln wird dieser für einen guten Zweck versteigert. Die Versteigerung findet am Sonntag um 11.00 Uhr in Halle 3 statt.

Höhepunkt der Oldtimer Messe Tulln

Am Sonntag findet wieder die Prämierung der schönsten vierrädrigen Fahrzeuge, des schönsten Motorrades, des schönsten Traktors sowie des schönsten Clubstandes statt. Vergeben wird die „Goldene Rose“ der Stadt Tulln.
Die Prämierung findet am Sonntag, dem 22. Mai um 16 Uhr auf der Bühne in Halle 3 bei der Messeinformation der Oldtimer Messe Tulln statt.

Insiderkarten für den Teilemarkt

Für die wirklichen Liebhaber von altem Blech gibt es die Möglichkeit, Insiderkarten zum Vorzugspreis von EUR 18,- zu erwerben. Los geht es bereits am Samstag um 5.30 Uhr im Osten des Messegeländes zur Schnäppchenjagd am Teilemarkt.
Öffnungszeiten: 9.00 bis 18.00 Uhr
Tageskarte:
Erwachsene                                         €    13,00
Ermäßigte                                            €     11,00
Kinder (6-15 Jahre)                             €      4,00
Kinder bis 6 Jahre                               Eintritt frei

Anreise mit dem eigenen Oldtimer

Für alle, die mit ihrem eigenen Oldtimer bis Baujahr 1986 anreisen wollen, stehen Parkplätze am Messegelände West zur Verfügung (solange der Platz reicht).
Foto:

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