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Jaguar enthüllt den ersten „wiedergeborenen“ E-Type

Legendenpflege

Der erste komplett restaurierte E-Type Reborn feiert auf der Techno Classica Essen seine Weltpremiere.

Auf der Techno Classica in Essen (5. – 9. April) stellt Jaguar Classic sein erstes Reborn-Programm vor, dass dem E-Type gewidmet ist. Eine anfängliche Serie von 10 zuvor sorgfältig ausgesuchten und dann nach Werksvorgaben in der Jaguar Land Rover Classic-Werkstatt in Coventry restaurierten E-Type-Modellen wird zum Verkauf angeboten. Die Einführung des E-Type Reborn ist eine Premiere für Jaguar und weitet die beiden Reborn-Programme von Land Rover für den klassischen Serie 1 Land Rover und den Range Rover Classic nun um ein drittes Modell aus.

Foto: Jaguar

Jeder ausgewählte E-Type wird nach den Original-Werksspezifikationen aus den 1960er-Jahren wieder in den Neuzustand versetzt. Bei allen Arbeiten werden nur Jaguar Classic-Originalteile verwendet, um so die Qualität, die Langlebigkeit und somit auch den hohen Sammlerwert der Fahrzeuge zu gewährleisten.
Foto: Jaguar

Ein Serie 1 Fixed Head Coupé mit 4,2-Liter-Motor ist das erste Modell, das den kompletten Reborn-Prozess von Jaguar Classic durchlaufen hat. Dieser E-Type ist nun auf dem Essener Messestand von Jaguar & Land Rover Classic zu sehen. Der E-Type wurde im Mai 1965 nach Kalifornien geliefert und 1983 mit einer Laufleistung von über 125.500 Kilometern abgemeldet und eingelagert.
Foto: Jaguar

Das Coupé hat “matching numbers“, also noch Original-Motor und -Getriebe. Alles wurde von Jaguar Classic-Technikern von Grund auf überholt oder restauriert. Man folgt dem Prinzip, dass so viele Teile wie möglich bei einem Reborn-Fahrzeug erhalten oder nach Original-Arbeitsverfahren neu aufgebaut werden sollen. Sicherheitsrelevante Teile in schlechtem Zustand werden hingegen durch Neuteile aus dem Sortiment ersetzt. Wo es nötig ist, werden von Jaguar Classic auch neue Bleche angefertigt.
 

Essen: KTM X-Bow R und RR Facelift

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Die Mattighofener zeigen auf der Essen Motorshow erstmals die Facelift-Modelle des X-Bow der Öffentlichkeit.

Foto: Joel Kernasenko
Foto: Joel Kernasenko

Unter den 500 Ausstellern der Essener Motorshow findet sich natürlich auch KTM wieder: Heuer liegt das das Hauptaugenmerk auf den brandneuen Facelift-Modellen KTM X-Bow R sowie RR, die mit und ohne Straßenzulassung auf und abseits der Rennstrecke für Furore sorgen. Der aktuelle Facelift für beide Modelle bringt umfangreiche optische Veränderungen zum einen, besonders im Falle des „RR“ aber auch eine deutliche Performance-Verbesserung durch diverse aerodynamische und thermische Maßnahmen. Schon bei der Basis („R“) konnte der Cw-Wert um 2,2 Prozent verbessert werden.
Foto: Joel Kernasenko
Foto: Joel Kernasenko

Darüber hinaus erhöht das im PowerParts-Programm erhältliche „Aerodynamikpaket 4“ mit einer Kombination aus Gurneys an Unterboden und Radabdeckungen, der Verlängerung des Frontsplitters und dem großen Heckspoiler den Abtriebs-Wert des Fahrzeugs um ganze 30 Prozent. Für alle X-Bow-Besitzer bedeutet das aber nicht, auf diesen Performance-Vorteil verzichten zu müssen, denn das Facelift-Paket kann auch auf bestehenden Fahrzeugen nachgerüstet werden.
Fotos: Joel Kernasenko