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Vehemenz im Test: Mercedes E220d

Benz mit Vehemenz

Kleines S, mit etlicher Technologie vom größten Bruder an Bord: wie fährt sich das Business-Mobil von Mercedes?
Ist es vermessen, wenn wir sagen, die Business-Klasse von Mercedes – also nach gewöhnlichen Maßstäben die kleinere Oberklasse – mehr nach S-Klasse ausschaut als die richtige S-Klasse? Optisch tritt er unserer Meinung nach stimmiger auf als das Flaggschiff.

Foto: Robert May
Foto: Robert May

Apropos Tritt: Unter dem Blech gibt es jetzt mehr Gemeinsamkeiten denn je, vor allem in Sachen Assistenz. Gehen wir der Ordnung halber kurz die Fixgrößen durch. Fahrkomfort: ja. Platzangebot: ja. Prestige-Bonus: ja. Und der Preis: ja eh.
Das Testfahrzeug kam auf 74.591 Euro. Auch da ist ein Mercedes eben ein Mercedes. Die Aufpreispolitik ist nicht mehr so pedantisch wie früher.
Unser Testwagen gab sich mit 19-Zoll-Patscherln der AMG-Linie etwas sportiv, aber mit Würde, quasi im Business-Sneaker. Dezenter AMG-Glitter fand sich auch im Innenraum.
Foto: Robert May
Foto: Robert May

Die TFT-Schirme für Instrumente und Infotainment bieten Breitwand-Kino. Ein bisschen mehr optischen Mercedes-Charakter wünscht man sich. Das gilt auch für das hilfreiche Head-up-Display.
Nach Eingewöhnung praktisch sind die beiden Touchpads am Lenkrad. Die Rücksitze sind jetzt 40:20:40 umlegbar.

Schock und Horror

Ja, es war ein Diesel! Wir haben trotzdem überlebt. Die AdBlue-Abgasreinigung kommt schon serienmäßig mit.

Foto: Robert May
Foto: Robert May

Der neue Selbstzünder gibt sich seidiger als sein Vorgänger und agil genug, um den 1,8 Tonnen schweren Stern mit Vehemenz voran zu bewegen.
„Dynamic Select“ heißt die Verstellung der Fahrcharakteristik; im Testbetrieb blieb der Sport-Modus meist ungenutzt. Weil er zum Auto nicht passt. Dabei bieten Antrieb und Fahrwerk auf Wunsch durchaus Sport und leise Musik.
Foto: Robert May
Foto: Robert May

Dank umfangreicher Assistenz wurde automatisch Abstand gehalten, vorgebremst, auf- und abgeblendet, der tote Winkel überwacht und aktiv eingeparkt, darüber wachte eine 360-Grad-Kamera.
Neun Gänge deluxe: die Automatik operiert auf der betont sanften Seite, was primär dem Spritverbrauch zugute kommt. Im realen Fahrbetrieb rutschen wir nur wenig über die Sechs-Liter-Marke. Dank Österreich-Paket darf man 66 Liter Sprit einfüllen.
Eine E-Klasse, wie wir sie erwartet haben, oder sogar besser: mit alten Tugenden bei neuer Technik serviert Mercedes genau das, was die Kundschaft sich wünscht.
Foto: Robert May
Foto: Robert May

Technische Daten

Motor: Vierzylinder-Diesel, Direkteinspritzung, Turbo
Hubraum: 1.950 ccm
Leistung: 143 kW/194 PS bei 3.800 U/Min.
Drehmoment: 400 Nm bei U/Min.
Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h
0-100 km/h: 7,3 Sekunden
Verbrauch (Werk): 4,3 l auf 100 km
Testverbrauch (Durchschnitt): 6,2 l auf 100 km
CO2: 102 g/km
Getriebe: Neungang-Automatik
Reifen: vorne 245/40 R19, hinten 275/35 R19
Kraftübertragung: Heck
Fahrwerk: vorne McPherson; hinten Mehrlenker
Bremsen: Scheibenbremsen, innenbelüftet; ABS, ESP
Leergewicht: 1.815 kg
Tankinhalt: 66 l
Preis: 49.740,50 Euro
Preis des Testwagens: 74.591 Euro

Studie: Mercedes-AMG GT Concept

Tür x 4, Motor x 2

Für das schnelle Leben mit Familie: Die Supersport-Abteilung von Mercedes gibt einen Ausblick auf ihren Viertürer.

Und der bekommt, zumindest in dieser Vor-Version am Genfer Autosalon, einen Hybridantrieb. Diese sportlichere Art des Hybriden wird in Zukunft unter dem Label “EQ Power+” firmieren.

Foto: Daimler
Foto: Daimler

600 kW, also so circa 815 PS liefert die Zusammenarbeit von V8-Motor und E-Aggregat aus. Angetrieben werden alle Räder. Das Styling der Studie ist bereits recht seriennah. Ganz wie sein zweitüriger Verwandter zeigt uns der GT Concept sein breitestes Panamericana-Lächeln. Coupé-haft im Abgang zeigt sich die Hinterhand.
Foto: Daimler
Foto: Daimler

Manche Details an diesem Concept-Car werden es dann doch nicht in die Serie schaffen, zum Beispiel der recht mächtig ausgefallene Diffusor. Fest steht jedenfalls: in den nächsten Jahren soll die Familie der eigenständigen Modelle von Mercedes-AMG wachsen – gern auch mit Hybrid-Power.

Föhnfrisur: Mercedes AMG GT Roadster

Frischer Wind

Am Pariser Autosalon wird Mercedes die offene Variante des Supersportwagens AMG GT der Weltöffentlichkeit präsentieren.

Foto: Daimler AG
Foto: Daimler AG

Auch der derzeit schnellste Mercedes wird schon bald als „Unverlöteter“ zu haben sein. Die Rede ist vom AMG GT, der statt dem Stahldach auch mit einem dreilagigem Stoffverdeck zu den Händlern rollt. Dabei wird es ihn in zwei verschiedenen Ausführungen geben: AMG GT Roadster und AMG GT C Roadster.
Im „normalen“ AMG GT Roadster sorgen 476 PS und 630 Newtonmeter Drehmoment, die schon ab 1.700 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung stehen für reichlich Fahrspaß. Wem das zu wenig ist, der kann auch zum „hohen C“ greifen. Im AMG GT C Roadster mobilisiert der 4 Liter große V8 satte 557 PS und 680 Newtonmeter.
Foto: Daimler AG
Foto: Daimler AG

Zudem verfügt die C-Variante über einen breiteren Hintern, unter dem eine weitere Spur, breitere Räder und eine Hinterachslenkung Platz finden. Für den Sprint auf 100 km/h vergehen 4,0, beziehungsweise 3,7 Sekunden.
Unter dem Blechkleid versteckt sich erwartungsgemäß modernste Technik: Das Doppelkupplungsgetriebe mit Transaxle-Technik wurde überarbeitet und der 7. Gang kürzer ausgelegt. Zudem kann der Fahrer auf 4 Fahrprogramme zugreifen. Die Preise hat Mercedes noch nicht genannt.
Fotos: Daimler AG

 

Highspeed-Taxi: Mercedes AMG E 43 4matic

Ein Bisschen AMG muss sein

Noch bevor die E-Klasse ihren Marktstart erlebt, enthüllt Mercedes den ersten Vertreter der sportlichen AMG-Baureihe.

Foto: Daimler
Foto: Daimler

Mercedes zeigt noch vor der Markteinführung der neuen E-Klasse-Modelle den ersten „verschärften“ Ableger mit AMG-Genen. Herzstück des E 43 4matic, der Ende März in New York seine Premiere feiern wird ist der 3,0 V6. Dank Biturbo-Aufladung und einer geänderten Motorelektronik verleiht AMG der E-Klasse 401 PS und 520 Newtonmeter Drehmoment.
Mithilfe des heckbetonten Allradantriebs in Kombination mit der Neungang-Automatik soll der Sprint auf 100 km/h in 4,6 Sekunden möglich sein. Nimmt der Fahrer bei Geschwindigkeiten zwischen 60 und 160 km/h den Fuß vom Gas, öffnet die Kupplung automatisch und die E-Klasse „segelt” über die Straße. So soll ein Verbrauch von 8,3 Litern möglich sein. Im September soll die sportliche Limousine zu ordern sein, Preise hat Mercedes noch nicht genannt.
Fotos: Daimler

Auto als Hommage: Pagani Huayra BC

Grazie, Benny!

Kein Sondermodell: Es kommt selten vor, dass ein Hersteller ein Fahrzeug nach seinem ersten Kunden benennt…

Als der argentinische Supercar-Stylist Horacio Pagani vor auch schon wieder 20 Jahren seinen ersten eigenen Sportwagen namens Zonda C12 auf die Räder stellte, musste er auf gut Glück an das Vertrauen der betuchten Kundschaft appellieren. Den ersten Kaufvertrag unterschrieb ein Herr aus Amerika.

Foto: Pagani
Foto: Pagani

Foto: Pagani
Foto: Pagani

Foto: Pagani
Foto: Pagani

Foto: Pagani
Foto: Pagani

Foto: Pagani
Foto: Pagani

Genauer: Ein Herr aus Italien, der es in New York City zu Immobilien-Reichtum gebracht hatte und der auch an schönen Autos seine Freude hatte – mit der zu ihrer Zeit größten Ferrari-Sammlung der Welt. Ein Herr namens Benny Caiola.
Der sammelte nur neue Fahrzeuge (sein Gedankengang: “Hätten Sie lieber eine alte Lady oder eine junge?”), und nicht nur Ferrari, sondern allerlei Edles aus der alten Heimat. Er ermöglichte mit seinem Aufrag sehr wahrscheinlich den Bau aller weiteren Autos.
Seinem 2010 verstorbenen ersten Kunden widmet Pagani jetzt ein Einzelstück auf Basis des Huayra. Es soll aber mehr sein als ein Sondermodell, betont der Hersteller.

Was ist machbar?

Anstatt die Richtung des Hybridantriebs einzuschlagen, probiert man beim Huayra BC den Leichtbau aus: Der leichteste Supersportwagen mit weltweiter Zulassung sollte es werden. Bei einem Leergewicht von 1.218 Kilo ist man angelangt.
Der Motor kommt, wie schon bisher, aus dem Hause AMG, mit auf 12 Zylinder verteilten 5.980 ccm und zwei Turbos, und Euro-6-tauglichen Abgaswerten bei “über 750 PS”; genau steht das noch nicht fest. (Es wird aber, zusammen mit 1.000 Nm, auch für gebirgige Gegenden ausreichen.)
Neu ist ein automatisiertes Getriebe von X-Trac mit sieben Gängen; es wiegt laut Werk um 40 Prozent weniger als ein vergleichbares DSG-Getriebe.

Ohne vorgreifen zu wollen

Bemerkenswert: Bis auf das Dach entspricht kein Karosserieteil mehr dem des “normalen” Huayra.
Am aerodynamischen Abtrieb feilte man im Windkanal von Dallara, natürlich unter Berücksichtigung des markentypischen Stylings – an Paganis Weigerung Widerstand gegen große stilistische Änderungen scheiterten Motorsport-Ambitionen seiner Kundschaft schon früh.
Das Chassis nimmt Anleihen bei den für die Rennstrecke konzipierten Modellen Zonda R und Zonda Cinque. Bleiben soll der markentypische Komfort beim Fahren auf der öffentlichen Straße.
Und all das ist wohl nicht nur eine Erinnerung an eine wichtige Person der Markengeschichte, sondern auch ein Vorgriff auf das nächste Modell aus der Manufaktur von Maestro Pagani.

Sondermodell: Mercedes A45 AMG World Champion Edition

Eine weltmeisterliche A-Klasse

Zum Gewinn der Formel-1-Weltmeisterschaft legt Mercedes ein Sondermodell der A-Klasse auf.

Foto: Daimler AG
Foto: Daimler AG

Mercedes-Benz feiert den Konstrukteurs- sowie Fahrer- und Vizeweltmeistertitel von Lewis Hamilton und Nico Rosberg mit einem exklusiven Sondermodell: der Mercedes-AMG ,,Petronas 2015 World Champion Edition” auf Basis des A45 4Matic. Äußeres Kennzeichen ist die Folierung mit petrolgrünen und schwarzen Akzenten im Design des siegreichen F1 W06 Hybrid. Hinzu kommt noch ein Aerodynamikpaket. Dazu gehört ein größeren Splitter und spezielle Flics an der Front sowie der Dachspoiler am Heck.
Passend dazu sind die 19-Zoll-Räder im Kreuzspeichen-Design titangrau lackiert und mit einem petrolgrünem Felgenhorn akzentuiert. Zur weiteren Ausstattung zählen das Night-Packet, die AMG-Performance-Sitze, das AMG-Exklusiv-Paket sowie das AMG-Dynamic-Plus-Paket.
Foto: Daimler AG
Foto: Daimler AG

Exklusives Erkennungsmerkmal im Interieur ist eine Plakette auf dem Deckel des Ablagefachs mit dem Schriftzug des Formel-1-Teams. Das Lenkrad verfügt über petrolgrüne Ziernähte und eine 12-Uhr-Markierung in gleicher Farbe. Die elektrisch verstellbaren Sportsitze in Leder/Mikrofaser mit Streifendesign bieten erhöhten Seitenhalt. Die Ziernähte an Armauflagen und Instrumententafel, die Ringe der Luftaustrittsdüsen sowie die Sicherheitsgurte – ebenfalls mit petrolgrünen Akzentstreifen -runden den Petronas-Look ab.
Das 381 PS starke Editionsmodell, das in 4,2 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigt, wird ab Januar 2016 zeitlich limitiert bis Mai 2016 angeboten. Dank des serienmäßigen AMG-Allradantriebs und des Vorderachs-Sperrdifferenzials bringt die Sonderedition die Power schlupffrei auf die Straße. Der Preis beträgt 65.402,- Euro, in Verbindung mit dem Mattlack Designo Mountaingrau Magno sind es 66.819,- Euro (D).
Fotos: Daimler

Volles Programm: Carlsson Mercedes-AMG CC63 S Rivage

Reminiszenz an den Rennsport

Auf Basis des Mercedes-AMG C 63 S hat Carlsson auf der IAA den neuen CC63S Rivage vorgestellt.

Die Karosserie der C 63 S-Limousine erhält von Carlsson ein umfangreiches Anbauteile-Paket aus hochwertigem Carbon. Vorne sitzen zusätzliche, L-förmige Luftleitelemente in den Lufteinlässen der Frontschürze, an der seitlich neue Aero-Flics und im unteren Bereich eine Spoilerlippe befestigt sind. Auch an den Seitenschwellern und den vorderen Kotflügeln sind Carbon-Elemente befestigt. Zusätzliche Luftauslässe an den Außenkanten der Heckschürze und eine große Abrisskante auf dem Kofferraumdeckel runden die grundlegende Optik ab.

Foto: Carlsson
Foto: Carlsson

Ob die Kunden grundsätzlich die blaue Chromfolie auf Teilen des Fahrzeugs mitbestellen müssen, wurde nicht bestätigt. In den Radhäusern sitzen Carlsson Evo II Leichtmetallräder mit Diamantschliff in 19 Zoll. Alternativ gibt es 20 Zoll große Schmiederäder mit graphitgrauer Lackierung.
Für das Interieur nimmt Carlsson ein Detail aus klassischen Mercedes-Rennfahrzeugen wieder auf: Den typischen Tartan-Look des Stoffes zum Beispiel. Der Stoff kommt auf den Sitzmittelbahnen und den mittleren Flächen der Türpaneele zum Einsatz. Dazu gibt es feinstes schottisches Nappaleder und Alcantara-Details. So trägt beispielsweise das Sportlenkrad Nappaleder in Blau und Schwarz.
Foto: Carlsson
Foto: Carlsson

Carlsson kitzelt aus dem vier Liter großen V8-Biturbomotor 605 PS und ein maximales Drehmoment von 820 Newtonmetern heraus. Das sind einhundert zusätzliche Pferdestärken und ebenso viele Newtonmeter, über die der Fahrer per Gaspedal verfügen kann. Damit spurtet der CC63S Rivage in nur 3,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Über die hauseigene Sportabgasanlage mit Klappensteuerung wird der V8-Soundtrack nachgeschärft. Zu den Preisen des CC63S Rivage hat Carlsson noch keine Angaben gemacht.
Fotos: Carlsson

Mercedes-AMG: DTM-Auto und Sondermodell

Sport ist gesund

Für den Rennsport: Das neue C-Coupé startet 2016 im Masters – Inspiriert vom Rennsport: Der Mercedes-AMG C63 „Edition 1“.

Alles muss seine Ordnung haben: Die korrekte Typenbezeichnung des Boliden für die Saison 2016 heißt Mercedes-AMG C 63 DTM.

Foto: Daimler
Foto: Daimler

Acht Stück des bei HWA entwickelten Renners (mit Einheits-Chassis aus gemeinsamer Entwicklung der drei beteiligten DTM-Werke) wird Mercedes-Benz nächstes Jahr im deutschen Masters an den Start bringen.
Dazu passend gibt es gleich ein Straßenauto: Als erste Serie des neuen C-Coupés in der stärksten Version kommt der Mercedes-AMG C 63 und C83 S als „Coupé Edition 1“.
Ausschließlich für den S Modell gibt es die Farbkombination in „Selenitgrau“ mit gelben Akzenten. Der Antrieb: Ein 4,0l-V8 mit zwei Turbos und wahlweise 350 kW/476 PS oder 375 kW/510 PS.

Auf der IAA: Mercedes S-Klasse Cabriolet

Frischluft 1. Klasse

Seit 1971 der erste offene Mercedes in diesem Segment: Am Salon in Frankfurt zeigt sich die S-Klasse jetzt auch „topless“.

Fünf Meter blauer Himmel: In der derzeitigen Nomenklatur der Daimler’schen Marke, mit Buchstaben vorne, gab es den großen Stern noch nie werksseitig als Cabrio.

Man setzt auf das klassische Stoffverdeck, natürlich gibt es auch hier die Kopfraumheizung „Airscape“ und dazu ein weiterentwickeltes Windschutz-System.

Foto: Daimler
Foto: Daimler

Die Klimaanlage arbeitet bei offenem und geschlossenem Verdeck automatisch.
Daneben stellt Mercedes gleich die Superlativ-Version: Das Mercedes-AMG S 63 4MATIC Cabriolet mit 5,5 Liter großem Biturbo-V8, einer Leistung von 430 kW/585 PS und Drehmoment von 900 Nm.
Wirbelwind zum Selbermachen: 0-100 km/h geht in 3,9 Sekunden, was die Frisur dann wahrscheinlich doch etwas in Mitleidenschaft ziehen wird.
Familienfoto: Die S-Klasse gibt es jetzt in sechs Varianten – mit “kurzem” und (noch) längerem Radstand, als Mercedes-Maybach (auch in gestreckter Pullman-Version), als Coupé und Cabriolet.
 

Dampfhammer: Mercedes AMG C 63 Coupé

V-Acht-ung!

Mercedes zeigt auf der Frankfurter IAA nicht nur sein neues C-Klasse Coupé, sondern legt gleich noch die geschärfte AMG-Version nach – und die hat es in sich.

Vor wenigen Tagen hat Mercedes Informationen und Bilder zum neuen C-Klasse Coupé bekannt gegeben, nun folgen die Fakten zum Sport-Ableger AMG C 63 Coupé. Beide Modelle werden auf der Automobilmesse IAA (17. bis 27. September) erstmals im Rampenlicht stehen.

Foto: Mercedes
Foto: Mercedes

Wie nicht anders erwartet, unterscheidet sich das Mercedes-AMG C 63 Coupé optisch deutlich von seinen schwächeren Brüdern. Von deren Karosserie übernimmt der AMG übrigens nur das Dach, die Türen und den Heckdeckel. Der Rest wird neu geformt. Ausgestellte Kotflügel verbreitern das AMG-Coupé vorn um 64, hinten um 66 Millimeter.
Die voluminöseren Radhäuser erlauben Radbreiten von bis zu 255 Millimeter vorne und 285 Millimeter hinten. Die Alu-Motorhaube ist 60 Millimeter länger geworden, mächtige Lufteinlässe vorn und spezielle Schwellerverkleidungen lassen das Coupé bullig aussehen. Hinten fallen ein Diffusoreinsatz, angedeutete Luftauslässe und zwei verchromte Doppelauspuffenden ins Auge. Eine klingenartige Abrisskante verleiht dem Heck zusätzliche Schärfe.
Foto: Mercedes
Foto: Mercedes

Als Antrieb kommt der bereits aus C-Klasse Limousine und T-Modell bekannte Vierliter-V8-Biturbo zum Einsatz. Er leistet 476 oder – mit dem Namenszusatz S – 510 PS. Der schwächere Motor katapultiert das Coupé in 4,0 Sekunden auf Tempo 100, die stärkere Version schafft das in atemberaubenden 3,9 Sekunden. Beide Varianten sind 250 km/h schnell, gegen Aufpreis gibt es das „Driver`s package” und damit eine Spitze von rund 290 km/h.
Um Traktion und Fahrdynamik zu optimieren, bekommt das C 63 Coupé ein mechanisches Hinterachs-Sperrdifferenzial, bei seinem stärkeren Bruder C 63 S Coupé ist es elektronisch geregelt. Beide reduzieren den Schlupf am kurveninneren Rad, ohne dass die Bremse eingreift. Das bedeutet eine bessere Traktion und die Möglichkeit, früher wieder aus Kurven herauszubeschleunigen.
Foto: Mercedes
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Das ESP kann in einen Sport-Modus oder ganz abgeschaltet werden. Damit sind aber die Wahlmöglichkeiten noch nicht vorbei: Mit dem AMG-Dynamic-Select-System lassen sich Parameter wie die Schaltzeitpunkte der Sportautomatik, die Gasannahme, die Lenkung und der Auspuffsound in vier Stufen von komfortabel bis supersportlich stellen. Beim C 63 S gibt es zusätzlich das Dynamik-Fahrprogramm „Race”. Die Markteinführung des Mercedes-AMG C 63 Coupé soll im März 2016 erfolgen, die Preise hat der Hersteller noch nicht verraten.
Fotos: Mercedes