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Chery: SUV aus China für Europa

Mon Chery

Fruchtiger Name, Riesenunternehmen ohne Image-Ballast, weil unbekannt: eine chinesische Marke will’s jetzt wissen.

Größter Auto-Exporteur Chinas, aber hierzulande unbekannt: Das chinesische Unternehmen baut Autos bereits auch in Südamerika und im Mittleren Osten. In Belgrad fährt die Polizei Autos aus Chery-Produktion. In Russland sieht man sie auch öfter.
In die EU hat sich die Marke aber noch nicht so recht gewagt. Das soll sich ändern, und zwar mit einem SUV. M32T nennt sich das Fahrzeug, von dem es derzeit nur Illustrationen gibt. Angesichts so blumiger Modellnamen wir Arrizo, Fulwin und Tiggo erwarten wir uns da aber noch eine Nachbesserung. Technische Daten: derzeit noch unbekannt.

Illustration: Chery

Ganz, ganz vorsichtig

Die Japaner haben 20 Jahre gebraucht, die Koreaner waren schon viel flotter, aber die chinesischen Autobauer kommen nicht so recht in die Gänge bei ihren Europa-Expansionen.
Mit Beteiligungen oder Übernahmen (z.B. Dongfeng bei Peugeot, Geely bei Volvo) ist man indirekt schon vertreten. In Großbritannien werden chinesische Produkte unter dem Traditions-Label MG verkauft. Ähnliches ist unter der Marke Borgward gerade im Werden. Das Markenimage der Glanzzeiten ist aber auch Image-Ballast.
Unter eigener Flagge segelt China bei uns nur zaghaft.  Flops wie Brilliance oder Qoros schmerzen noch immer. Chery unternimmt jetzt einen neuen Anlauf. Ein europäisches Zentrum für Forschung und Entwicklung soll ebenfalls entstehen.

Illustration: Chery
Illustration: Chery

Neu: VW T-Roc & Tiguan Allspace

Mehr drinnen

Die aktuellen Wachstums-Segmente heißen Crossover und SUV – auch Volkswagen setzt immer mehr auf die Allzweck-Mobile.

In der kleinsten Klasse dieses Segments, bei den Compact Utility Vehicles (CUV), war VW bislang nicht vertreten. Mehr als nur Präsenz erwartet die Marke sich vom neuen T-Roc. Einigen Sport-Appeal bringt der Fünftürer mit Coupé-haftem Styling auf 4,2 Metern Länge und knapp 1,6 Metern Höhe mit.
Kurze Überhänge und die Breite von 1,8 Metern unterstreichen diesen Eindruck.  Techno-avantgardistisch gibt sich der Arbeitsplatz rund ums Volant; auf Wunsch gibt es ihn auch volldigital.

Foto: VW
Foto: VW

Das Werk verspricht Fahrkomfort „auf Golf-Niveau“, mit dem teils der T-Roc sich ja auch die Plattform. Zu uns kommt er mit fünf Motorisierungen in einem Leistungsspektrum von 85 kW/115 PS bis 140 kW/190 PS. Die Stärksten treiben serienmäßig mit allen Vieren an. An Stauraum gibt es 445 Liter (maximal 1.290).
Offiziell wird der VW T-Roc am Genfer Salon vorgestellt.
Foto: VW
Foto: VW

Platz für Alle: Tiguan Allspace

Der beliebte Crossover bekommt eine gestreckte Variante zur Seite gestellt. 21,5 Zentimeter länger ist die neue Version, mit 10,9 Zentimetern mehr Radstand. Als Fünfsitzer steht ein Kofferraumvolumen von 760 Litern zur Verfügung, bei umgeklappter Rückbank 1.920 Liter.
Die dritte Sitzreihe mit zwei zusätzlichen Sitzplätzen gibt es auf Wunsch, sie ist natürlich umlegbar. Der Kofferraum des Siebensitzers fasst minimal 230 Liter, erweiterbar auf 700 und maximal 1,775 Liter.

Foto: VW

Die äußere Form und das Interieur sind sanft überarbeitet; auch bei der serienmäßigen Ausstattung legt VW nach. 17-Zoll-Felgen, Klimaanlage, Lederlenkrad, LED-Rückleuchten, automatisch abblendender Innenspiegel, Multifunktionslenkrad, Regensensor, proaktives Insassenschutzsystem, Multikollisionsbremse, Spurhalteassistent, „Front Assist” samt City-Notbremsfunktion und Fußgängererkennung, Infotainmentsystem und Konnektivitätspaket sind serienmäßig. Weitere Ausstattungslinien sind „Comfortline“ und „Highline“.
In diesem Fahrzeug feiert als Top-Variante ein neues Infotainment-System Premiere. „Discover Pro” verfügt – als Novum in dieser Klasse – über eine Gestensteuerung.
Foto: VW

Auch den Tiguan Allspace gibt es mit Front- oder Allradantrieb. Die frontgetriebenen Versionen des SUV bewältigen je nach Motor Anhängelasten von bis zu 2.200 kg, bei der allradgetriebenen Version bis zu 2.500 kg. Zum Marktstart ist der Tiguan Allspace in vier Motorisierungen erhältlich. Neben einem 1,4l TSI (110 kW/150 PS) stehen drei 2.0l-TDI-Motoren (110 kW/150 PS; 140 kW/190 PS; 176 kW/240 PS) zur Auswahl.
Die Preise: ab 33.290 Euro (1.4 TSI, 110 kW/150 PS) inklusive aller Abgaben.

Europapremiere auf der IAA: Neuer Subaru Impreza

Stern der Plejaden

Subaru wird die neue Generation des Erfolgsmodells auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt enthüllen.

Erstmalig wurde der Impreza 1992 eingeführt. Seitdem verkaufte er sich weltweit über 2,5 Millionen Mal. Nun zeigt sich die fünfte Modellgeneration mit frischem Design und neuer Technologie. In Japan wurde er bereits zum „Car of theYear 2016-2017“ gekürt.
Als zweites Subaru-Modell in Europa basiert der neue Impreza auf der „Subaru Global Platform“. Diese steigert die Karosserie- und Fahrwerkssteifigkeit in erheblichem Maße. Gleichzeitig gehen damit wesentliche Verbesserungen beim Radaufhängungssystem und ein niedrigerer Schwerpunkt einher.

Foto: Subaru
Foto: Subaru

Als Serienausstattung sorgt das Fahrerassistenzsystem EyeSight für präventive Sicherheit, denn es entlastet den Fahrer durch Funktionen wie dem Notbremssystem mit Kollisionswarner, der adaptiven Abstands- und Geschwindigkeitsregelung und dem Spurhalte- und Spurleitassistenten. Seine Österreichpremiere feiert der neue Impreza auf der Vienna Autoshow 2018. Diese findet von 11. – 14. Jänner 2018 statt.

Eine Nummer größer: Opel Grandland X

Gelobtes Land

Der größte SUV von Opel soll Platz für 5 Personen samt Gepäck bieten und wird auf der IAA in Frankfurt seine Weltpremiere feiern.

Auch Opel setzt seine Modelloffensive mit dem Grandland X fort. Er wird mit 4,48 Metern Länge der größte SUV der Marke mit dem Blitz sein. Die Kunstoff-Beplankung verleiht optische Robustheit, jedoch wird der Grandland X auch mit einer zweifarbigen Lackierung zu haben sein.

Foto: GM

Auch bei den Assistenz-Systemen soll der zweite der X-Familie auftrumpfen: Ein Abstands-Tempomat mit Fußgängererkennung und automatischer Gefahrenbremsung, ein Müdigkeitsalarm, ein Park-Assistent und eine 360-Grad-Kamera sind mit an Bord.
Foto: GM

Im Innenraum finden sich Ergonomie-Sitze und das Intellilink-Infotainmentsystem samt dem Online- und Service-Assistent OnStar. Adaptive Voll-LED-Scheinwerfer mit verschiedenen Programmen gehören zur Grundausstattung. Der Kofferraum soll 514 bis 1.652 Liter Gepäck fassen.
Foto: GM

Um auch Fahrten in leichtes Gelände zu ermöglichen, bietet Opel die optionale elektronische Traktionskontrolle „Grip Control“ an. Zur Wahl stehen fünf Fahrmodi für unterschiedlichste Situationen von Schotter bis Schneematsch. Seine Premiere wird der Grandland X auf der IAA in Frankfurt (14. – 24. September) feiern.
Fotos: GM

Bereit für neue Abenteuer: VW Caddy Alltrack

Form trifft Funktion

Der Cross Caddy hat ausgedient und kommt nun als Caddy Alltrack. Er ist als PKW und Kastenwagen zu haben – samt Allradantrieb.

Foto: Volkswagen
Foto: Volkswagen

Volkswagen rundet die Caddy-Produktpalette mit einem Alltrack ab. Dies hat VW vor der Premiere des rustikalen Familienautos auf der Internationalen Automobilausstellung IAA (19. bis 27. September) angekündigt. Vom normalen Caddy unterscheidet sich der Alltrack durch die markanten Anbauteile wie die Seitenschutzleisten, Schürzen, Schweller sowie einem Unterfahrschutz. Außerdem hat VW die Innenausstattung verändert, etwas farbiger gestaltet und viele Extras in die Serienausstattung integriert.
Foto: Volkswagen
Foto: Volkswagen

Bei der Motorisierung gibt es viele Möglichkeiten, von 75 bis 150 PS, die zum Großteil gegen Aufpreis auch mit Allradantrieb geordert werden können. Neben drei TSI-Benzinern und vier Dieselmotoren, ist der neue Caddy auch mit dem TGI-Erdgasmotor lieferbar. Je nach Motorisierung ist der Alltrack mit Fünf- und Sechsgang-Schaltung, sowie mit Sechs- und Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe zu haben. Die Österreich-Preise hat Volkswagen bis jetzt noch nicht genannt.
Fotos: Volkswagen

Nach oben offen: Ferrari 488 GTB Spider

Ferraris neues Zugpferd

Allein die nackten Zahlen beeindrucken: 760 Nm bei 3.000 U/min, von null auf 100 in drei Sekunden, 3,9 Liter-V8-Turbo mit 670 PS – und das alles oben ohne.

Ferrari feierte auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt die Weltpremiere des 488 Spider. In ihm arbeitet der aus dem 488 GTB bekannte 3,9 Liter große, Turbo-aufgeladene V8 mit 493 kW / 670 PS. Seine Drehmomentkurve steigt progressiv über die höheren Gänge an und erreicht ihren Höhepunkt von 760 Newtonmetern bei 3.000 U/min im siebten Gang.Für den Sprint von null auf 100 Km/h benötigt der Frischluft-Ferrari nur drei Sekunden.

Foto: Ferrari
Foto: Ferrari

Als Karosserie dient ein leichtes und höchst leistungsfähiges Spaceframe-Chassis. Dadurch erreicht der 488 Spider exakt dieselbe Torsions- und Biegefestigkeit wie die geschlossene Berlinetta. Der italienische Hengst besitzt ein Paket technischer Innovationen und ein patentiertes faltbares Hardtop: Als erster Hersteller weltweit setzte Ferrari ein binnen 14 Sekunden faltbares Hardtop bei einem Sportwagen mit Mittelmotor-Bauweise ein. Ist das Dach geöffnet, liegen die beiden Faltsegmente übereinander auf der Motorabdeckung. Verglichen mit einem herkömmlichen, weich gefütterten Dach ist es um 25 kg leichter.
Foto: Ferrari
Foto: Ferrari

Der aerodynamischste Offene der Ferrari-Geschichte ist darauf ausgelegt, dem Fahrenden mit hoher Fahrleistung und typischem Klang besonderen Fahrspaß zu bieten. Die Frischluftzufuhr ist auch über die elektrisch betätigte Heckscheibe ist in drei Stellungen variierbar. Sie kann auch bei geschlossenem Dach komplett versenkt werden – wenn das volle Motor-Klangspektrums mäßiges Wetter übertönen soll. Extra für ihn wurde auch die Farbe „Blu Corsa“ entwickelt.
Fotos: Ferrari

 
 

Der neue BMW 7er: Freude am Mitfahren

Große Gesten

Mit zahlreichen Innovationen will der neue 7er-BMW die Führung der Mercedes S-Klasse im Luxussegment brechen.

Die Luft ist dünn im Oberhaus, wo sich der neue 7er umhertreibt. Wer in der Klasse der Luxuslimousinen ein Modell platzieren möchte, der braucht mehr als ein gutes Auto.

Foto: BMW
Foto: BMW

Eine feste Größe in dieser Klasse ist der 7er, für den BMW auf großer Bühne im Juni die Weltpremiere zelebrierte. Der 7er hat Tradition, eine recht treue Stammkundschaft und weltweit Renommee. Dennoch hat es auch die Münchner Luxuslimo nicht einfach im Dreikampf mit S-Klasse und Audi A8. Technisch bewegt sich das Dreigestirn mehr oder weniger auf Augenhöhe. Wie so oft im Spitzensport entscheiden Kleinigkeiten über den Platz an der Sonne. „Beim Siebener haben wir alles eingesetzt, was wir momentan an Technologie und Innovation haben“, sagt denn auch Klaus Fröhlich, Entwicklungs-Vorstand bei BMW. Luxus und Innovation sollen das Flaggschiff gegen die wiedererstarkte S-Klasse in Position bringen. Was zu beweisen wäre.
Foto: BMW
Foto: BMW

Optisch muss sich der 7er jedenfalls nicht verstecken. Muskulös wie beim 5er ist die Motorhaube gezeichnet, mit nur zwei gestalterischen Linien kommt die Seitenansicht aus und am Heck wurde der BMW 7er mit horizontalen Linien in die Breite gezogen. Das reichlich verwendete Chrom dürfte vor allem den Geschmack asiatischer Kundschaft treffen, die Formgebung ist stimmig und kraftvoll.
Keine Lust auf Fingerabdrücke im Hochglanzambiente? Dann hat BMW noch eine Lösung parat: Als erstes Serienfahrzeug kann man den 7er mit Gesten wie dieser bedienen: Ein Wisch vor dem Armaturenbrett, und schon ist der leidige Anrufer weg. Besonders viel Luxus verspricht die „Executive Lounge”, als die man den Fond der Langversion bewirbt, in dem ich bei der Präsentation einsteige. Per Knopfdruck streckt sich mein Sessel surrend in eine Ruheposition, der Beifahrersitz faltet sich vorne fast bis in den Fußraum.

Per Fernbedienung in die Garage

Auch bei den Assistenzsystemen will BMW neue Standards setzen. Während der Fahrt sind die Fortschritte beim intelligenten Tempomaten und der Spurführung mit Lenkeingriff zwar minimal. Aber beim Parken betritt der 7er technologisches Neuland. Bilder des Umfelds bringt der Wagen mithilfe von vier Kameras ins Cockpit, die Darstellung ist frei komponierbar aus verschiedenen Perspektiven. Der Clou aber: Man kann aussteigen und sein Auto mit der Fernbedienung in die Garage schicken.

Foto: BMW
Foto: BMW

Die Karosse ist aus einem Mix aus Stahl, Aluminium und Carbon gefertigt. So sollen gegenüber dem Vorgänger 190 Kilogramm an Gewicht eingespart worden sein. Durchaus glaubhaft, denn der 730d kann mit einem Leergewicht von 1.755 Kilogramm glänzen. Im Vergleich zur Konkurrenz sind das 170 (Mercedes S-Klasse: 1925 Kg), beziehungsweise 190 Kilogramm (Audi A8: 1945 Kg) weniger Fett an den Hüften.
Womit wir beim Fahren angekommen wären. Dafür stellt BMW zunächst vier Motoren zur Verfügung. Auf der Diesel-Seite, die traditionell in Österreich gefragt ist, wird zunächst ein Reihen-Sechszylinder mit drei Liter Hubraum und 265 PS angeboten. Dieser Antrieb stellt einmal mehr unter Beweis, dass BMW die Reihensechser besonders geschmeidig hinbekommt. Die Kraftentfaltung des doppelt aufgeladenen Motors ist linear und dank 620 Newtonmeter nachdrücklich.
Foto: BMW
Foto: BMW

In beachtlichen 6,2 Sekunden geht es auf 100 Stundenkilometer, der Verbrauch wird mit 4,6 Liter angegeben. Benzinerseitig stehen zum Start zwei Aggregate zur Auswahl. Der 750i ist ein klassischer Achtzylinder in V-Form, der 450 PS leistet und ein Drehmoment von 650 Newtonmeter erzeugt. Damit geht es gar in 4,4 Sekunden auf die 100 Stundenkilometer. Der 740i wiederum ist ein Reihen-Sechszylinder, der 326 PS leistet und 450 Newtonmeter Drehmoment erreicht. Im kommenden Jahr wird noch ein Plug-in-Hybrid folgen, für den BMW einen Normverbrauch von 2,1 Liter und 49 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer verspricht.
Fotos: BMW

Suzuki zeigt neuen Baleno & Vitara S

Mild-Hybrid

Auf der IAA präsentiert Suzuki den Vitara S und den neuen Baleno, der nun auch als Hybrid erhältlich ist.

Der neue Baleno startet wie sein 2001 eingestellter Vorgänger im Kompaktsegment. Vorgestellt wird das neue Fließheckmodell des japanischen Herstellers auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt. In Europa soll der Kleinwagen im Frühjahr 2016 auf den Markt kommen. Preise sind noch nicht bekannt.

Foto: Suzuki
Foto: Suzuki

Der Baleno steht auf einer neu entwickelten Plattform. Diese soll leichter und verwindungssteifer sein, verspricht der Hersteller. Die angebotenen Assistenzsysteme umfassen neben einer aktiven Geschwindigkeitsregelanlage mit Tempobegrenzer zudem eine radargestützte Bremsunterstützung.
Das Motorenangebot für den Baleno umfasst zwei Benzinmotoren. Der neu entwickelte 1,0-Liter-Turbomotor leistet 111 PS. Das maximale Drehmoment liegt nach Herstellerangaben bei 170 Newtonmetern. Der kleine Verbrenner kann entweder an ein Fünfgang-Schaltgetriebe oder ein Sechsgang-Automatikgetriebe gekoppelt werden. Für den 90 PS starken 1,2-Liter-Motor steht neben dem Fünfgang-Schaltgetriebe auch ein CVT-Automatikgetriebe zur Wahl.
Foto: Suzuki
Foto: Suzuki

Der hubraumgrößere Benziner kann zudem mit einem Mild-Hybrid-System ergänzt werden. Dabei unterstützt ein integrierter Startergenerator den Motor beim Beschleunigen und erzeugt durch regeneratives Bremsen effizienter Strom als ein herkömmlicher Drehstromgenerator. Ein kompakter Lithium-Ionen-Akku mit hoher Ladekapazität ermöglicht zudem die häufige Unterstützung des Motors. Die CO2-Emissionen werden so laut Suzuki auf bis zu 93g/km gesenkt.

Der Vitara S

Um den sportlicheren Anspruch zu erfüllen trägt der Suzuki Vitara S im Bug einen neu entwickelten 1,4-liter-Turbobenziner, der es auf 140 PS und ein maximales Drehmoment von 220 Nm bringt. Gekoppelt ist der neue Motor an ein manuelles Sechsgang-Getriebe und einen serienmäßigen Allradantrieb.

Foto: Suzuki
Foto: Suzuki

Zur verbesserten Ausstattung des Suzuki Vitara S zählen unter anderem LED-Hauptscheinwerfer, leder- und wildlederähnliche Sitzbezüge, eine radargesteuerte aktive Bremsunterstützung (RBS), ein autonomes Notbremssystem sowie ein adaptiver Tempomat. Den Innenraum werten zudem zahlreiche rote Designelemente auf. Der Vitara S wird in sieben Farben erhältlich sein, dazu gehören zwei Varianten mit Zweifarben-Lackierung. Der Verkauf soll kurz nach der IAA starten.
Fotos: Suzuki

IAA-Studie: Opel Opel Vivaro Surf Concept

Surf City

Zum Strand fährt ein Bus: Opel zeigt ein Konzept eines komfortablen Vivaro mit wassersportlichem Generalthema.

Foto: Opel
Foto: Opel

Die “Kombi”-Variante mit fünf oder sechs Sitzen und 3,2 bzw. in Langversion 4,0 Kubikmetern Laderaum wird hier als Freizeitmobil für Personen mit erhöhtem Platzbedarf angepriesen.
Außen ist die spezielle Farbgebung neben den Irmscher-Leichtmetallrädern das große Highlight, innen gibts Pkw-Features wie Ambientebeleuchtung, nettere Materialien und Bezugsstoffe etc.
Eine Luftfederung erlaubt es dem Auto, sich um sieben Zentimeter kleiner zu machen. Der vernunft-spaßige Antrieb hier ist ein 140-PS-Diesel.

Zukunftsblick: Mazda Koeru Concept

Kodo der Vierte…

Mazda will ein größeres Stück vom weiterhin wachsenden SUV-Kuchen abhaben und zeigt mit der Studie Koeru auf der IAA, wie sportlich ein CX-4 aussehen könnte.

Der Name des Crossover-Konzepts bedeutet übersetzt „etwas übertreffen“ oder „einen Schritt weiter gehen”. Mit breiter Karosserie und einer flachen Fahrgastzelle wirkt der Koeru auf jeden Fall schon moderner und schicker als die aktuellen Modelle CX-3 und CX-5. 21-Zoll-Räder füllen die Kotflügel gut aus. Die LED-Lichtleitringe in der Front sorgen zusammen mit dem großen Kühlergrill für ein ansehnliches Überholprestige.

Foto: Mazda
Foto: Mazda

Die Silhouette des Koeru verrät: Mazda will dynamischer werden. So könnte der neue CX-4 aussehen, der im Revier des BMW X4 wildern will. Das Nippon-SUV-Coupé ist mit einer Länge von 4,60 Metern sieben Zentimeter kürzer als der Münchener, dank einer Breite von 1,90 Metern und einer Höhe von 1,50 Metern aber stämmiger als der Bayer. Die wuchtigen Proportionen stimmen. Die 265-Zoll-Reifen verstärken diesen Eindruck. Wenn das die Weiterentwicklung oder eben der nächste Schritt des Kodo-Design ist, dann ist Mazda auf einem sehr guten Weg.
Foto: Mazda
Foto: Mazda

Der siebeneckige Grill mit vier glänzenden Querstreben, einem Chromrahmen und -Spangen, die bis in die runden LED-Scheinwerfer reichen, dominiert die Front und schaut gut aus. Die Motorhaube und Fahrzeugflanken zieren Sicken, die der Karosserie eine athletische Optik verpassen. Die ausgestellten Radläufe und Kotflügel vervollständigen den sportlichen Auftritt. Die technische Basis für den Vorläufer des CX-4 bildet der CX-5, aber der Koeru ist deutlich flacher. Ob das beim CX-4 auch der Fall sein wird, darf bezweifelt werden. Der Radstand von 2,7 Metern verspricht gute Raumverhältnisse im Innenraum, so dass – wie von Mazda angegeben – fünf Personen Platz finden.
Vom CX-5 und Mazda 6 kommen auch die Sicherheitssysteme, wie ein adaptiver Tempomat inklusive Notbrems-Assistent und einen Toten-Winkel-Assistent. Bei den Motoren sollten die Japaner aber noch etwas aufrüsten. Ein SUV-Coupè sollte deutlich mehr als 200 PS im Antriebs-Angebot haben. Momentan endet die Mazda-Kraftmeierei unterhalb dieses Wertes.
Fotos: Mazda