Der erste Serienwagen der Tschechen mit drei Sitzreihen wirft beim Schweizer Autosalon einen attraktiven Schatten voraus.
SUVs liegen weiter im Trend, das weiß auch Škoda seit dem Erfolg des Yeti ganz genau. Die Allzweck-Mobile werden heutzutage in verschiedensten Größen angeboten. Foto: Škoda Auch das Angebot der VW-Tochtermarke darf um ein für europäische Verhältnisse großes SUV wachsen. 4,70 Meter lang, 1,91 Meter breit, 1,68 Meter hoch – im VisonS finden bis zu sechs Personen Platz. Über die Technik verrät der Hersteller noch nichts, aber wir können davon ausgehen, dass das Fahrzeug in recht ähnlicher Form tatsächlich in Serie gehen wird. Dieses Serienmodell hört womöglich auf den Namen „Kodiak“, was ja zur Winter-affinen Verwandtschaft namens Yeti tadellos passen würde!
Während andere Rennstrecken in der kalten Jahreszeit in einen Tiefschlaf verfallen, gibt es in Spielberg weiterhin Action für Jung und Alt!
Foto: Red Bull Content Pool Sie sind auf der Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk für ihren Partner, für Freunde oder Bekannte? Sollten die zu Beschenkenden sich für Zwei- oder Vierrädriges mit Motor interessieren, hätten wir da eine Idee. Am steirischen Red Bull Ring, dem schönsten Spielplatz Österreichs, werden nicht nur Rennen gefahren. Auch wenn der Schnee (dann doch irgendwann einmal) leise rieselt, gibt es auf Formel-1-Strecke und Drumherum ein vielfältiges Angebot an Freizeitgestaltung der schnellen Art. Foto: Red Bull Content Pool Möchten Sie lieber beim Indoor Trial Ihre Geschicklichkeit prüfen oder mit dem Winter-Buggy im Driving Center austoben? Soll es ein Erlebnis im Driving Center mit einem Skidoo oder Nissan 370Z sein? Auch KTM X-Bows und Mitsubishi Evo IX Fahrzeuge stehen bereit. Sehr beliebt ist auch das freie Winter-Driften mit dem eigenen Fahrzeug. Für Kinder steht bei der Bull’s Lane eine 40 Meter lange Rutsche bereit, und wenn genug Schnee vorhanden ist, dann warten die Rodeln beim Landhotel Schönberghof darauf, mit Groß und Klein den Hang hinunterzufahren.
Auch ohne Motor
Foto: Red Bull Content Pool Wenn Sie gerne Eislaufen, Eishockey spielen oder die Eisstöcke schießen lassen, sollten Sie den einen oder anderen nachmittäglichen Besuch auf der großen Dachterrasse der Bull’s Lane einplanen. Hier steht eine große Eisfläche bis 21. Februar 2016 zur Verfügung. Sportskanonen können auch einen Biathlon absolvieren. Abhängig von der Schneelage sind am Gelände des Red Bull Rings verschiedene Langlauf-Loipen gespurt und warten auf Bewältigung. Die schön gespurten Loipen stehen bei Schnee aber auch Genussläufern zur Verfügung. Bei so viel sportlichem Angebot wollen wir aber auch den Genuss nicht vergessen: Rund um das Projekt Spielberg freuen sich unsere Betriebe auf Sie. Sei es für ein paar gemütliche Tage im winterlichen Murtal. Dies alles gibt es natürlich auch in Form von Gutscheinen, die man bequem und einfach im Internet ordern kann.
Action rund ums Jahr
Foto: Red Bull Content Pool 2016 gehen im Spielberg einige Renn-Highlights über die Bühne, und auch hier ist für Abwechslung gesorgt. Die Augen der gesamten Motorsport-Welt werden auf das beschauliche Murtal gerichtet sein, wenn die MotoGP erstmals in seiner Geschichte am Red Bull Ring gastiert (12.-14.8.). Wenn sich Rossi, Marquez und Lorenzo auf ihren Maschinen duellieren bleibt kein Auge trocken und die Fans reißt es, egal ob im heimischen Wohnzimmer oder auf der Tribüne von ihren Sitzen. Wir empfehlen eine frühzeitige Ticket-Reservierung, da der Ansturm enorm sein wird und die Vorfreude auf die Stars der Motorrad-Szene jetzt schon keine Grenzen kennt. Die „Formel 1 der Lüfte“ – das Red Bull Air Race gastiert am 11. und 12. Juni in Spielberg, gefolgt von der „bodengebundenen“ Formel 1: Beim Grand Prix von Österreich werden sich Rosberg, Vettel, Hamilton und Co. auf einer der schönsten Rennstrecken der Welt im Kampf um die WM-Krone nichts schenken. Foto: Red Bull Content Pool Den Anfang machen allerdings größere Kaliber: Bei der Truck Race Trophy (29.4.-1.5.) sorgen tonnenschwere Racetrucks für ein Schauspiel, das man nicht versäumen sollte. Die „Liga der Supersportwagen“ des ADAC GT-Masters (22. bis 24. Juli) sowie die DTM am 20.-22.5. lassen die Tourenwagen-Fans voll auf ihre Kosten kommen. Wer es gern noch ein weniger schneller mag, dem sei die European Le Mans Series (16.7.-17.7.) ans Herz gelegt, wer es gern ein wenig gemütlicher hat und statt Motorensound den Beat bevorzugt, der kommt am besten zum Spielberg Musikfestival (25.08.-28.8.). Das Programm runden die automobilen Raritäten ab, die an längst vergangene Zeiten erinnern: Das „rollende Motorsportmuseum“ Histo-Cup (27.5-29.5 und 2.9.-4.9) sowie die Ennstal-Classic samt Racecar-Trophy (28.6.). Und: Es gibt für alle Highlights 2016 erstmals auch einen Season-Pass, also alle Events mit einem Ticket! Details zum Season-Pass sowie Infos zu allen Veranstaltungen und Rennen finden Sie unter www.projekt-spielberg.com. Fotos: Red Bull Content Pool
Der britische Haudegen begründete eine ganze Marke – seine lange Karriere auf und abseits der Straßen der Welt ist zu Ende.
Im Prinzip immer noch das gleiche Auto: Als der Ur-Landy drei Jahre nach dem 2. Weltkrieg lanciert wurde, um die Überkapazitäten der Firma Rover auszunutzen, war er noch lange nicht der „Defender“; dieser Typenname kam erst 1990 hinzu. Foto: Land Rover Foto: Land Rover Denn er war das erste Modell unter dem Namen Land Rover bzw. damals noch Land-Rover. Am Beginn stand der Wunsch des Firmenchefs nach einem Allzweckfahrzeug für sein Landgut. Daraus entwickelte sich rasch ein wichtiges Volumensmodell des Herstellers in Solihull. Das allererste Vorserienfahrzeug gibt es noch immer, wegen seiner Zulassung hat es den Spitznamen „Huey“. Länger im Dienst als die Queen: Der Landy leistete alsbald auch Schwerarbeit für den Zusammenhalt des zerbröselnden britischen Kolonialreiches und stemmte sich dann dem Verfall der Autoindustrie im United Kingdom entgegen. Und das mit Erfolg: Denn er überlebte den Niedergang von British Leyland ebenso wie den Crash der Rover-Gruppe.
Unsterblich
Heute ist Jaguar Land Rover in ruhigerem Fahrwasser, die 4×4-Marke liefert fesche SUVs mit großer Geländekompetenz und viel mehr Komfort, als ihn der rustikale Defender aufbringen kann. Foto: Land Rover Und doch kraxelt der alte Bergfex den meisten seiner Urenkeln im harten Gelände immer noch davon. Fähigkeiten, dies das Fahrzeug nicht ab Werk mitbrachte, wurden zum Nachrüsten angeboten – auch die Zubehörindustrie muss sich Alternativen überlegen. Zuletzt hatte der Defender noch einen großen Auftritt im James-Bond-Film „Spectre“, diesmal allerdings nicht im Dienst ihrer Majestät, sondern auf Seiten der Bösewichte. Wenn das letzte gebaute Fahrzeug, ein Defender 90 Soft Top, eine ebenso lange Karriere hat wie „Huey“, dann fährt es mindestens noch bis 2084. (Hoffentlich darf auch es hin und wieder in den Gatsch.) Einen neuen Defender wird es geben, aber das Original ist halt doch unübertrefflich. Servus, Landy!
Der F-Type wird der erste Jaguar sein, der das SVR-Zeichen tragen wird. Mit 322 km/h Spitze ist er der derzeit schnellste Jaguar.
Foto: Jaguar Jaguar erweitert die Palette des F-Type weiter nach oben. Nach dem Range Rover Sport SVR, ist der als Coupé wie Cabrio erhältliche F-Type SVR das zweite Modell der Jaguar Abteilung „Special Vehicle Operations.“ Unter Beibehaltung der Alltagstauglichkeit reizt er das Potenzial des zweisitzigen Sportwagens noch weiter aus. Dies geschieht dank einer Gewichtsreduktion und nochmals angehobener Leistung. „Das Ergebnis ist ein 322 km/h schneller Sportwagen, den man bei jedem Wetter und jeden Tag fahren kann – wir haben auch eine Cabrio-Variante aufgelegt, damit Jaguar-Liebhaber den Sound des neuen Titan-Auspuffsystem ungefiltert genießen können“, Erläutert John Edwards, Geschäftsführer, Jaguar Land Rover Special Operations. Anfang März werden die letzten Geheimnisse des F-Type SVR gelüftet. Die Premiere findet auf dem Genfer Autosalon (3. – 13. März) statt. Laut Medienberichten soll ein V8 mit 575 PS als Antriebseinheit dienen und den Wagen bei einem Drehmoment von 700 Newtonmetern in 3,7 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Fotos: Jaguar
Kein Smart, aber trotzdem sehr g’scheit: Das Internet der Dinge wird zum Internet des Autos bei dieser Kollaboration zweier Zulieferer.
In Genf wird das Konzeptfahrzeug debütieren, das sich laut recht euphorischer Pressemeldung „vollständig in den digitalen Alltag der Menschen integriert“ – denn laut Bosch wird das Auto immer mehr zum dritten Lebensraum neben Wohn- und Arbeitswelt. Darauf kommt Bosch recht spät, denken wir uns dazu; das Auto als rollendes Wohnzimmer ist beileibe nichts Neues. Gemeinsam mit der Entwicklungsfirma EDAG hat man den „Soulmate“ auf die Räder gestellt, der vor allem mit seinem flexibel konfigurierbaren Innenraum glänzt. Flexibel sollen heutzutage nicht mehr nur die Sitzmöbel sein, sondern auch die Konnektivitäts-Features des Fahrzeuges. „Connected mobility“ geht „Freisprecher und ein paar Apps“ hinaus.
Sehr verbunden
Das Auto kommuniziert nicht nur mit den „devices“ der Insassen und mit anderen Autos, sondern auch mit dem Internet der Dinge. Vom smarten Auto aus hält man mit seinem Smart-Home Verbindung. Auch strukturell zeigt der Soulmate neue Wege auf, nämlich im Einsatz von Leichtbau-Skelett und 3D-gedruckten Komponenten. Das Innen- und Außenleben des Soulmate erstrahlt in regelbarer Beleuchtung, damit kann das Auto auch mit der Außenwelt kommunizieren. Zum Beispiel werden andere Verkehrsteilnehmer so gleich viel besser vor einem nahenden Stau gewarnt. Und wenn sich im toten Winkel etwas nähert, leuchtet die jeweilige Türverkleidung rot auf.
Bridgestone schafft den Reifenplatzer ab, und Michelins Neuester arbeitet ganz ohne Druck besser denn je zuvor.
DriveGuard nennt Bridgestone seinen neuen Reifentyp, der besonders hohe Sicherheit gewährleisten soll. Foto: Bridgestone Foto: Bridgestone Denn bei nahezu jedem Schaden am Reifen sei sicheres und kontrolliertes Weiterfahren möglich, sagt der Hersteller. Wie geht das? Anders als andere Mobilitätssysteme vertraut dieses nicht auf Dichtmittel. Kühlrippen, Polyester-Karkasse und spezielle Gummimischung sowie verstärkte Seitenwände halten stattdessen den Reifen aufrecht. Damit ist, wiederum laut Hersteller, eine weitere Distanz von 80 Kilometern bei einem Tempo von bis zu 80 km/h möglich. Kompromisse beim Fahrverhalten gibt es keine, sagt Bridgestone, und dank DriveGuard könne man sich in Zukunft den Ersatzreifen ersparen. Der Bridgestone DriveGuard wird in Europa ab März in 19 Sommer- und 11 Wintergrößen von 185/65 R15 bis 245/40 R18 erhältlich sein.
Zero pressure, zero problems
Lexus zeigte auf der NAIAS in Detroit seine Studie LC 500 mit speziellen „Zero Pressure“-Reifen von Michelin. Foto: Lexus Diese Weiterentwicklung des „Pilot Super Sport ZP“ mit ein statt zweilagiger Flanke soll die Eigenschaften des Reifens im „Normalbetrieb“ verbessern, bei geringerem Gewicht und reduziertem Rollwiderstand. Gleichzeitig soll es immer noch möglich sein, das Luxuscoupé ohne jeglichen Luftdruck bei immer noch sehr guten Handling-Eigenschaften zu fahren. Am Show-Mobil finden sich Michelins neueste Run-Flat-Reifen in den Dimensionen 245/40 R21 (vorne) und 275/35 R21 (hinten).
Nichts für Dodeln mit Rodeln: Im tief winterlichen Faistenau fuhr nur der VW Touareg mit uns Schlitten.
Zu jedem Training gehört Praxis und Theorie. Den umweltpolitischen Vortrag der bundesdeutschen Gäste – empört über das Verkehrshindernis von mehreren VW Touareg auf ihrer „Rodelstraße“ – hätten wir uns gern erspart. Sind Sie per Rodel aus Düsseldorf ins Salzburgische gekommen, gnädige Frau? – Eben. (Sie merken: Der Verfasser war gewaltig ang’fressen.) Foto: Christian Houdek Foto: Christian Houdek Foto: Christian Houdek Foto: Christian Houdek Dieser Misston lag aber wirklich nicht in der Verantwortung der Volkswagen Driving Experience. Auch zum offiziellen Programm gehört eine – weitaus sympathischere – Theoriestunde, die kurzweilig und informativ ausfällt. Und vor allem nicht allzu lang! Denn das Wetter oberhalb des Fuschlsees war wie von der PR-Abteilung bestellt: Eiskalt, sonnig, perfekt! Leichte Sehnsucht packte uns beim Blick auf den Fuhrpark; die Golf R blieben nämlich geparkt. Sie wären am Eis-Parcours eine Freude gewesen, beim Ausflug auf die knietief verschneite Alm hätten sie uns dann nicht viel genützt.
Am Eis tanzen
Unser Arbeitsgerät war der VW Touareg in seiner Version 4XMotion mit Gelände-Attributen wie dem „Terrain Tech“-Paket und dem Antrieb von 262 TDI-Pferden via achtgängiger Automatik. „Terrain Tech“ bedeutet: Untersetzungsgetriebe und sperrbare Differentiale zentral sowie an der Hinterachse. Und damit wird auch ein SUV wie der Touareg, oft als Randsteincowboy geschmäht und im Normalfall selten je abseits asphaltierter Straßen unterwegs, zum Kraxler mit Survival-Fähigkeiten. die Elektronik regelt im Offroad-Modus das ABS und die Stabilitätskontrolle herunter, die Luftfederung lässt sich bei Bedarf bis aufs „Sonderniveau“ hinaufpumpen (allein im Namen schwingt schon etwas Besorgnis mit) – dann federt halt nichts mehr. Aber man überwindet die Mehrheit aller Stöcke und Steine, die einem auf gebirgigen Hohlwegen unters Fahrwerk kommen können. Sofern man keine Angst um die Maniküre des feschen Touareg hat! Zurück von der Bergtour mit ihren Schneewänden, Verschränkungen und bissigen RodlerInnen: Auf der Eisbahn bekommt man ein Gefühl dafür, wie das große SUV sich quasi auf Zehenspitzen fortbewegt. Ein bisserl wie ein korpulenter Mensch, der sich unerwartet als tadelloser Tänzer erweist – die Masse will halt bewegt werden, aber sie tut das durchaus nicht ohne Anmut. Wie sich die Bremswege auf glattem Untergrund exponentiell verlängern, dient als Weckruf für manche, die sich zu sehr auf den Allradantrieb als Rettungsanker verlassen. Noch bis Ende Februar laufen die Fahrtrainings von VW in Faistenau; mehr Infos gibt’s unter www.volkswagen-driving-experience.de
Insgesamt rund 150.000 Besucher kamen zur Vienna Autoshow – die Veranstalter zeigen sich höchst zufrieden.
Österreichs Automobilimporteure, die nur die Messe in Wien beschicken, präsentierten auf der 10. Ausgabe rund 400 Neuwagenmodelle von 42 Marken – darunter mehrere Europa- und 31 Österreich-Premieren. Zeitgleich fanden in den Hallen A und B die „Ferien-Messe Wien“ und die neue Publikumsmesse „Genusswelt“ statt. Insgesamt 148.759 Besucher haben die Messen besucht. Österreichs besucherstärkster Messeevent Foto: eas Kolarik „Das Messetrio von Vienna Autoshow, Ferien-Messe Wien und der neuen Genusswelt stellt traditionell den mit Abstand besucherstärksten Publikumsevent der Messe Wien wie auch der gesamten österreichischen Messeszene dar“, kommentiert Mag. Martin Roy, CEO von Reed Exhibitions in Österreich, den erfolgreichen Messeverlauf. „Es ist klar, das die Vollbelegung aller Hallen und der Publikumsandrang bei einem solchen Großereignis für die Messe Wien eine echte Nagelprobe darstellen. Trotzdem hat sich – und das ist für uns als Veranstalter mit Blick auf Aussteller und Besucher natürlich besonders wichtig – die Infrastruktur in der und um die Messe wieder bestens bewährt. Für uns bedeutet der höchst erfolgreiche Verlauf der Vienna Autoshow und der beiden weiteren Messen einen Superstart in die neue Messesaison.“ Foto: eas Kolarik „Für die österreichischen Automobilimporteure ist die Vienna Autoshow der Impulsgeber für das neue Autojahr. Hier signalisieren die Hersteller die kommenden Trends und präsentieren alles, was der Markt zu bieten hat. Die Begeisterung der Besucher für das Thema Auto ist weiterhin ungebrochen. Das zeigt deutlich den Stellenwert auf, den das Auto bei den Österreichern einnimmt. Die 10. Ausgabe der Vienna Autoshow war wieder ein voller Erfolg“, so Dr. Christian Pesau, Geschäftsführer des Verbandes der österreichischen Automobilimporteure in der Industriellenvereinigung. Benedikt Binder-Krieglstein, Geschäftsführer von Veranstalter Reed Exhibitions Messe Wien, weist auf den hohen Stellenwert der Vienna Autoshow für die heimische Automobilwirtschaft hin: „Die Vienna Autoshow ist die wichtigste Präsentationsbühne für die Autobranche in Österreich. Gleichzeitig ist sie der Startschuss zur Verkaufssaison und damit die Initialzündung für den Wirtschaftsmotor Automobil. Immerhin planen laut Besucherbefragung vor 38,1 Prozent den Kauf eines Autos, davon reflektieren gut zwei Drittel (67,8 %) auf einen Neuwagen.“ Und für welche Marken interessierte sich das Publikum der Vienna Autoshow besonders? Das Ranking wird klar von VW (28 %), BMW (27,9 %) und Audi (26 %) angeführt, gefolgt von Mercedes (14,7 %), Ford (12,1 %), Mazda (9,1 %), Tesla (7,7 %) sowie Porsche, Skoda, Opel und Renault (jeweils 7,1 %), Toyota (6,3 %), Alfa Romeo (5,1 %), Hyundai (5,1 %), Peugeot (4,8 %), Nissan (4,6 %), Kia (4,5 %), Fiat (4,3 %), Mini (4,2 %), Citroen (3,4 %), Lamborghini (3,3 %) und Honda (2,9 %).
Die neueste VW-Konzeptstudie – der Budd-e – ist bis auf weiteres nur ein Prototyp, allerdings mit Potential.
Foto: Volkswagen Ausgerechnet mit dem Rückgriff auf einen Klassiker der Markengeschichte wirbt VW für seine Vision zukünftiger Elektromobilität. Auf der Elektronikmesse CES feierte die Studie Budd-e Premiere, ein Kleinbus, angelehnt an den legendären Bulli – allerdings mit Elektroantrieb. Der neue Budd-e baut erstmals auf dem Modularen Elektrifizierungsbaukasten auf – kurz MEB. Der neue Bulli hat zwei Elektromotoren mit 110 kW Leistung vorne und 125 kW hinten. Zusammen bringen die beiden Motoren 306 PS Leistung und beschleunigen den allradgetriebenen Bus in 7 Sekunden von Null auf 100 km/h. Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 180 km/h. Foto: Volkswagen Spannender ist allerdings die Batterietechnik. Denn die Batterie – mit einer Kapazität von 92,4 kWh – soll eine Reichweite von 533 km nach europäischem Fahrzyklus ermöglichen. Aufgeladen sein soll die Batterie zu 80 % schon nach einer halben Stunde. Die jüngere Generation wird sich aber ganz besonders für das Interieur interessieren. So hat der Bulli wieder ein richtiges Armaturenbrett. Allerdings eines der neuesten Generation mit großem Display, Touch- und Gestensteuerung. Natürlich ist das Auto laufend mit dem Internet verbunden. Und auch der Innenraum ist ausgesprochen „kommunikativ“. So kann der Beifahrer seinen Sitz nach hinten drehen. Der Fahrgastraum ist besonders groß ausgefallen, weil die Räder so weit wie möglich nach vorne und hinten gewandert sind. Foto: Volkswagen Noch unklar ist der Preis des Serienmodells. Nach heutiger Rechnung würde allein der riesige Akku so viel kosten wie ein sehr gut ausgestatteter Golf. Experten rechnen mit einem weiteren Sinken der Batterie-Preise zum Ende des Jahrzehnts. Als Schallmauer gelten 150 Dollar pro Kilowattstunde. Selbst das entspräche beim Budd-e noch einem Batteriepreis von rund 12.000 Euro. Ob der Kleinbus in dieser Form in Serie geht, ist noch unklar. Dass der VW-Konzern aber bis Ende des Jahrzehnts neue E-Mobile auf den Markt bringen will, ist sicher. Schließlich kann man den alten Bulli ja nur noch in Brasilien fast fabrikneu kaufen: Dort lief der letzte Bulli Ende 2013 vom Band. Fotos: Volkswagen
Infiniti ist eine der jüngsten Automarken, und man will Europa erobern – auch dank einer interessanten technischen Kooperation.
Foto: Infiniti In den USA und in China fährt Nissans 1989 gegründetes Edel-Label erfolgreich, in Europa noch nicht. Bei uns gibt es die Marke seit fünf Jahren, trotzdem erstreckt sich der Bekanntheitsgrad im Wesentlichen auf das Titelsponsoring des Red Bull Racing Teams in der Formel 1. Zum Q50 und Q70 und deren Crossover-Derivaten mit X vorm Namen kommt jetzt der kleinere Q30. Er zielt als Symbiose aus Hatchback und Crossover aufs vielversprechende Segment der Premium-Kompakten. Dank Zusammenarbeit mit Daimler ist er ist ein enger Technik-Verwandter der A-Klasse von Mercedes. Allerdings, so betont Infiniti, ein völlig eigenständiges Auto! Deutlich sichtbar ist das am Design. Es folgt der vom Q70 eingeschlagenen Linie mit expressiver Front, markantem Heck und ausladend kurvig geschwungener Seitenlinie. Auch das Interieur ist unmissverständlich Infiniti-geprägt; verräterisch ist nur der Mercedes-typische, multifunktionale Lenkstockhebel.
Die Motoren
Foto: Infiniti …stammen zum Teil von den Konzern-Geschwistern Nissan und Renault: Diesel mit 1,5l oder 2,2l Hubraum (109 bzw. 170 PS) sowie ein 1,6l- und ein 2,0l-Benziner (122 und 211 PS), je nach Leistung oder Konfiguration mit manueller Sechsgangschaltung oder siebenstufigem Doppelkupplungsgetriebe. Allrad ist, wie bei der A-Klasse, ebenfalls ein Thema. Ausprobiert haben wir fürs erste den Top-Diesel und den Top-Benziner, automatisch geschaltet. Bei beiden ist spürbar, dass sie ihren eigenen, vom deutschen Bruder deutlich abgesetzten Charakter entwickeln. Der Q30 gab sich auf den ersten Probe-Kilometern mit gemischtem Programm sportlich, agil und kernig, aber alles andere als hart gefedert. Und es fiel auf, dass der Q30 auffällt, nämlich optisch! Infiniti-Premiere: Gebaut wird er in Europa, nämlich im nordenglischen Sunderland, wo z.B. auch Nissan Qashqai und Leaf entstehen. Im Sommer 2016 kommt eine höhergelegte X-Variante (analog dem GLA) hinzu. Der Preis: ab 26.000 Euro. Auslieferungen: ab Jänner 2016. Fotos: Infiniti