„Super Series“, nächster Teil: McLaren 720S
Ein Gruß von Bruce
Es gibt ein Leben nach Mr. Dennis: Die Supersportwagen von McLaren gehen in ihre zweite Generation.
Statt an die nach kurzer Übernahmeschlacht sang- und klanglos pensionierte Graue Eminenz erinnert man sich heuer lieber an den Firmengründer Bruce McLaren, der im August 80 geworden wäre.
Womöglich ändert sich jetzt auch das Appeal der Straßenautos von McLaren Automotive. Denn was man ihnen bei aller Performance bislang nicht vorwerfen konnte, war Seele. Mehr Bruce, weniger Ron ist gefragt.
„Super Series“ nennt die Firma ihre Sportwagen, und den Anfang beim Generationswechsel das Modell 720S. Was wir enttäuscht zur Kenntnis nehmen: Die Monocoques kommen nicht mehr aus Salzburg. McLaren macht sie jetzt selbst. (Ob sie besser sind?)
Leistungsgewicht von 0,571 PS pro Kilo: Aus vier Litern Hubraum schöpft der neue V8-Motor dank zweier Turbos 720 PS und ein Drehmoment von 770 Nm. In 7,8 Sekunden, teilt der Hersteller mit, ist das Auto auf dem Stand auf Tempo 200. Und all das bei einem Verbrauch von 10,7 Litern im Werks-Durchschnitt.
Ums Handling kümmert sich, neben dem Fahrer, das aktive Fahrwerkssystem „Proactive Chassis Control II“. Um den Komfort kümmert sich ein Interieur mit edlen Materialien und enger Passform.
Die neu gestaltete, versenkbare Anzeige mit virtuellen Instrumenten heißt „McLaren Driver Interface“. Das hätte Ron Dennis sicher gut gefallen.

Seine Kraft schöpft er weiterhin aus einem freisaugenden 4,0 Liter großen Sechszylinder-Boxermotor mit satten 500 PS bei bis zu 9.000 Kurbelwellenumdrehungen.
Zudem gibt es neben dem Siebengang-PDK-Getriebe optional ein Schaltgetriebe zu ordern.
Das komplette Gegenteil stellt der Porsche Panamera Sport Turismo dar, der ebenfalls in Genf erstmals der Weltöffentlichkeit gezeigt wird. Ja, er kann durchaus als Porsches erster Kombi bezeichnet werden, oder als Gran Turismo, in dem man hinten bequem sitzen kann.
Mit mehr als 5 Metern in der Länge ist er aber kein Sport-Kombi, sondern immer noch ein Reisewagen. Seine Vorteile: 520 Liter Kofferraumvolumen und mehr Platz für die Mitreisenden in der zweiten Reihe.
Insgesamt stehen 5 Versionen zur Auswahl: Als Plug-in-Hybrid, als Panamera 4 Sport Turismo, als Panamera 4S Sport Turismo und natürlich als Turbo.
Das Leistungsspektrum erstreckt sich dabei von 330 bis 550 PS im Turbo. Preislich startet der Panamera 4 Sport Turismo bei 114.810,- Euro und wird ab Oktober 2017 zu haben sein.










Mit der von der Formel 1 inspirierten Technologie ist das „Projekt Black S“ ein erstes Herantasten an eine mögliche neue High-Performance Modellfamilie von Infiniti. Entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Renault Sport Formel 1 Team wird das „Projekt Black S“ zum ersten Mal weltweit anlässlich der Internationalen Automobil-Ausstellung in Genf gezeigt.



