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French Connection: Renault Mégane dCi 110

Hörbar besser

Der neue Mégane hat mit seinem Vorgänger nur noch den Namen gemeinsam – das neue Design ist eine beeindruckende Weiterentwicklung.

Foto: Robert May
Foto: Robert May

Renault treibt die Erneuerung der Modelpalette weiter voran. Nach Twingo, Kadjar, Espace und Talisman folgt nun der Generationenwechsel des Klassikers Mégane. Die vierte Baureihe des Kompaktwagens macht optisch einen deutlich dynamischeren Eindruck, vor allem wegen der gelungenen Front- und Heckpartie mit deutlich mehr Muskeln. Der Innenraum mit dem signifikanten. 8,7 Zoll großen Touchscreen erinnert stark an den neuen Espace. Auch die neuen Armaturen, welche je nach Fahrmodi die Farbe wechseln gefallen. Nur das Hartplastik der Mittelkonsole wirkt etwas „economy“. Die Sitze bieten nicht den allerbesten Seitenhalt, dafür aber eine Massagefunktion, die vor allem bei Langstreckenfahrten durchaus eine nette Sache ist.

Gut & Bose

Foto: Robert May
Foto: Robert May

Die Bedienung der Infotainment- und Fahrzeugfunktionen via Fingerzeig ist einfach, das Menü logisch aufgebaut. Vorne und hinten herrschen klassenübliche Platzverhältnisse, am Kofferraumvolumen von 384 Litern ist ebenfalls nichts auszusetzen. Den Bose-Mégane verfügt serienmäßig über eine 17-Zoll-Bereifung, eine Einparkhilfe, Voll-LED-Scheinwerfer, einen adaptiven Tempomat, eine Rückfahrkamera, einen Toten-Winkel-Warner, eine automatische Einparkfunktion und einen Spurhalteassistenten. Unser getestetes Modell verfügt zudem über ein klanggewaltiges Audiosystem aus dem Hause Bose. Sonst sorgt allerdings nichts für Unruhe!

Sparsam & laufruhig

Foto: Robert May
Foto: Robert May

…zeigt sich der 110 PS starke Dieselmotor. Im Kaltlauf nagelt er zwar etwas, doch nach wenigen Kilometern kehrt die innere Ruhe ein. Sein maximales Drehmoment von 250 Newtonmetern steht schon bei 1.750 Umdrehungen pro Minute an. Damit beschleunigt der Mégane auch von unten heraus mit viel Durchzug. Das sechsgängige Doppelkupplungsgetriebe schaltet sanft und zum richtigen Zeitpunkt. Lediglich aus engen Kehren braucht es bei langsamer Fahrt hin und wieder eine Sekunde für die Wahl des richtigen Ganges.
Foto: Robert May
Foto: Robert May

Für den Sprint von 0 auf 100 km/h vergehen laut Werk 12,3 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 187 km/h. Dabei kann der Mégane auch mit einer sehr guten Geräuschdämmung überzeugen, die selbst bei Autobahntempo kaum Fahrgeräusche in den Innenraum dringen lässt. Das Fahrwerk ist sehr komfortabel ausgelegt. Die Lenkung ist direkt, könnte aber mehr Rückmeldung geben. Die Allradlenkung des Topmodells GT ist leider nicht erhältlich. Die vom Werk angegeben 3,7 Liter schafften wir nicht, mit 4,7 Litern muss man schon rechnen.
Der Renault Mégane in der Bose-Edition bietet viel Auto für wenig Geld und überzeugt nebenbei durch sein gelungenes Design und seine Sparsamkeit.
Fotos: Robert May

Renault Mégane dCi 110 EDC Bose
Motor: Vierzylinder-Dieselmotor, Common-Rail-Direkteinspritzung, Turbolader
Hubraum: 1.461 ccm
Leistung: 81 kW/110 PS bei 4.000 U/Min.
Drehmoment: 250 Nm bei 1.750 U/Min.
Höchstgeschwindigkeit: 187 km/h
0-100 km/h: 12,3 Sekunden
Verbrauch (Werk): 3,7 l auf 100 km
Testverbrauch (Durchschnitt): 4,7 l auf 100 km
CO2: 95 g/km
Getriebe: Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe
Reifen: 205/50 R17
Kraftübertragung: Vorderradantrieb
Fahrwerk: vorne McPherson-Aufhängung; hinten Verbundlenkerachse
Bremsen: Scheibenbremsen, vorne innenbelüftet; ABS, ESP
Leergewicht: 1.311 kg
Tankinhalt: 47 l
Preis: 27.690,- Euro
Preis des Testwagens: 29.989,- Euro
 

Nicht für Österreich: Renault Mégane Sedan

Leider nein.

Renault komplettiert die Mégane-Familie mit der Stufenheck-Version des Mittelklassewagens; ein Verkauf in Österreich ist nicht vorgesehen.

Französische Mittelklasse-Limousinen haben es am heimischen Markt schwer: Nach wie vor dominieren die deutschen Hersteller (oder deren Tochterunternehmen) die heiß umkämpfte Klasse. Dies wird auch der Grund sein, warum Renault die Stufenheck-Version des Mégane weder in Deutschland, noch in Österreich anbietet. Schade eigentlich, denn der Sedan gefällt durch seine fließende Form. Das Highlight ist sicherlich das große Panorama-Glasdach, dass rein optisch die Windschutz- und die Heckscheibe verbindet.
Die Ausstattungsvarianten entsprechen dem des Kombi. Der Kofferraum ist mit 508 Litern Fassungsvermögen großzügig bemessen. Die Motorenpalette umfasst zwei Benzinmotoren (115 und 130 PS) und drei Selbstzündern mit 90, 110 oder 130 PS.
Fotos: Renault

 

Neues von Renault: Scénic & Mégane Grandtour

In Szene gesetzt

Vor der Premiere in Genf zeigt uns Renault die vierte Generation des Kompakt-Vans und den sportiven Kombi.

Foto: Renault
Foto: Renault

Knapp fünf Millionen Scénic haben in den drei vorigen Generationen den Weg zur Kundschaft gefunden; zum 20. Geburtstag nimmt sich der Neue ein Beispiel am aktuellen Espace.
Spiel mit Crossover-Zitaten: mehr Bodenfreiheit, kürzere Überhänge und breitere Spur lassen den Fünftürer muskulös ausschauen. Mehr Platz im Innenraum verspricht der Hersteller obendrein.
Vom Espace bekannt ist auch die Idee der dreiteiligen Panorama-Windschutzscheibe. Was wir noch nicht kennen, sind Details zur Technik und zum Preis.

Auf die große Tour

Foto: Renault
Foto: Renault

Ebenso zurückhaltend ist man mit Einzelheiten zum neuen Kombi des Hauses, dem Renault Mégane Grandtour.
Auch die XL-Variante des Mégane wartet mit optischer Dynamik auf, über der Nutzwert nicht zu kurz kommen soll; das Werk kündigt einen neuen Klassen-Bestwert bei der maximalen Ladelänge an.
Der Innenraum soll sich dazu durch besondere Flexibilität auszeichnen. In der sportlichen Version Grandtour GT ist die Allradlenkung “4Control” an Bord.

Twizy zieht ab!

Foto: Renault
Foto: Renault

Dies sind nicht die einzigen Renault-News: Der kleinste “Elektriker” des Hauses wartet mit einem Zuckerl für österreichische Unternehmer auf.
Wer Twizy Z.E. kauft, bekommt – wie auch bei ZOE und Kangoo Z.E. – die Mehrwertsteuer retourniert.
Damit soll sich die bisherige Anzahl an verkauften Twizy von aktuell etwas über 500 noch deutlich erhöhen.
Die Vorsteuerabzugsberechtigung gilt für die zweisitzige Ausführung und auch den Twizy Cargo mit Ladeabteil im Fahrzeugheck.

Automacia

Foto: Dacia
Foto: Dacia

Bei der Economy-Tochter Dacia erhört man einen oft geäußerten Kundenwunsch: Es gibt Diesel mit Automatik.
Genauer: Ein automatisiertes Schaltgetriebe “Easy-R” mit sechs Gängen in Kombination mit dem 90 PS starken dCi-Motor, und das in den Modellen Sandero und Logan MCV.
Zu haben für die Versionen “Supreme” beider Fahrzeuge und die “Stepway”-Variante des Sandero, und das zu einem moderaten Aufpreis: je nach Version ab 500 Euro brutto.

Neues aus Gallien: Renault Mégane

Golf-Schläger

Der Mégane zählt zu den dienstältesten Renault-Modellen. Nun folgt die nächste Generation und macht dabei technisch und optisch einen großen Sprung.

Renault rüstet kräftig auf. Mit dem Mégane feiert dieses Jahr schon das vierte, neue Modell der Marke sein Debüt. Wie schon Espace, Kadjar und Talisman glänzt der kompakte Fünftürer nicht zuletzt mit äußerlichen Attributen. Dazu gibt es Technik-Schmankerl wie Allradlenkung, LED-Licht und Head-up-Display, für 2017 ist sogar ein Diesel-Hybrid angekündigt. Zunächst startet der Fünftürer aber Ende des Jahres mit konventionellen Motoren im Leistungsband von 90 PS bis 205 PS.

Foto: Renault
Foto: Renault

Das Design orientiert sich am aktuellen Markengesicht, das 2012 mit dem Kleinwagen Clio Einzug hielt. Der Mégane wertet den Stil jedoch kräftig auf: An der Front fallen neben dem großen und prominent platzierten Markenlogo vor allem die c-förmig um die optional in LED-Technik ausgeführten Scheinwerfer gezogenen Tagfahrlichter auf. Die Karosserieflanken sind muskulöser ausmodelliert als zuletzt, am Heck gibt es weit in die Mitte gezogene LED-Leuchten. Insgesamt wirkt er nun flacher und breiter, die Überhänge sind kürzer, der Radstand hat um 6,5 Zentimeter zugelegt.
Foto: Renault
Foto: Renault

Als weiteres Technik-Feature bringt der Mégane eine Allradlenkung mit. Die ist beispielsweise aus dem alten Laguna und Sportwagen von Porsche bekannt, soll mit leichtem Einschlag der Hinterräder einerseits die Wendigkeit beim Rangieren, andererseits die Dynamik bei Kurvenfahrt erhöhen. Kombiniert wird die Technik mit einem adaptiven Fahrwerk, das den Dämpfercharakter an den Straßenzustand anpasst. Dazu kommt das übliche Arsenal an Assistenten. So gibt es unter anderem Spurhalte-Warner, Verkehrszeichenerkennung mit Geschwindigkeitswarner und ein Notbremssystem.
Foto: Renault
Foto: Renault

Bei der Motorenpalette bedient sich der kompakte Renault aus dem gut gefüllten Regal des Konzerns. Zur Wahl stehen zunächst fünf Diesel und vier Turbobenziner mit Leistungswerten zwischen 90 PS im kleinsten Selbstzünder und 205 PS im stärksten Benziner. Die sparsamste Wahl ist zunächst der 110 PS-Diesel, der mit 3,3 Litern Kraftstoff auskommen soll. Ab 2017 macht ihm jedoch ein brandneuer Diesel-Hybrid die Führungsrolle streitig. Neben manuellen Schaltungen stehen für die stärkeren Triebwerke auch Doppelkupplungsgetriebe zur Verfügung. Über den Preis schweigt Renault noch.
Fotos: Renault

Vor der Premiere: Neuer Renault Mégane

Zur Voransicht

Besonders dynamisch soll er diesmal werden, auf der IAA gibt er seine Premiere, Anfang 2016 ist er bei den Händlern: Der nächste Renault Mégane.

Es ist die vierte Auflage des französischen Golf-Konkurrenten, und dieses Mal schickt man die sportliche Variante GT gleich mit ins Rennen.

Die Fahrzeughöhe sinkt um 2,5 Zentimeter auf 1,45 Meter, gemeinsam mit dem kürzeren hinteren Überhang soll das den Wagen sportlicher anmuten lassen als das Vorgängermodell.
Breiter geworden ist die Spur, um 4,7 Zentimeter vorne (1,591 Meter) und 3,9 Zentimeter hinten (1,586 Meter). Auch der Radstand wächst um 2,8 Zentimeter auf 2,67 Meter.
Genauere Daten, und natürlich auch die Österreich-Preise, folgen dann nach der „Enthüllung“.