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Schlagwort: Dakar

Sonderausstellung: 30 Jahre Porsche 959

Der Über-Elfer
Im Mittelpunkt der aktuellen Sonderausstellung im Porsche-Museum steht bis zum 10. Jänner 2016 der Porsche 959.

Vor genau 30 Jahren präsentierte Porsche auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt am Main die serienreife Version des 959. Als „Über-Porsche“ ging dieser in die Automobilgeschichte ein.

Foto: Porsche
Foto: Porsche

Für viele Auto-Kenner ist der 959 einer der faszinierendsten Sportwagen des letzten Jahrhunderts. Seine zahlreichen neuen Technologien vom Biturbo-Boxermotor mit wassergekühlten Zylinderköpfen über das elektronisch geregelte Fahrwerk und Allradsystem bis hin zur aerodynamisch optimierten Karosserie waren richtungsweisend und nahmen die Zukunft um Jahre vorweg.
Diese Verbindung aus Spitzentechnologie, Rennwagen-Fahrleistungen und Alltagstauglichkeit war zur damaligen Zeit einmalig. Nur 292 Stück wurden in Serie von diesem besonderen Fahrzeug gebaut. Kein Wunder, dass der 959 heute als eines der gesuchtesten Sammlerfahrzeuge gilt.
Foto: Porsche
Foto: Porsche

Die Sonderausstellung dokumentiert anhand von einzigartigen Exponaten die Entwicklung und die Besonderheiten des 959. Ein Höhepunkt des Porsche-Messestandes 1985 auf der IAA und jetzt auch im Porsche-Museum ist ein Schnittmodell des serienreifen Modells. Unter den Ausstellungsstücken befindet sich auch einer von nur 29 gebauten Fahrzeugen in leistungsgesteigerter Sport-Version. Aus Gewichtsgründen verfügt dieser 959 S über keine Niveauregulierung des Fahrwerks.
Ebenfalls entfallen Klimaanlage, Zentralverriegelung, elektrische Fensterheber und die Rücksitze. Auf der Teststrecke in Nardo erreichte der im Museum ausgestellte 959 S eine für die damalige Zeit unglaubliche Höchstgeschwindigkeit von 339 km/h.
Die Sonderausstellung „Der Über-Porsche. 30 Jahre 959.“ ist Dienstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr im Porsche-Museum zu sehen. Weitere Informationen sind auf der Homepage des Porsche-Museums verfügbar.
Fotos: Porsche

Wieder da: Honda Africa Twin kommt noch heuer

Das wahre Abenteuer

Der Prototyp hieß „True Adventure“, jetzt bringt Honda einen der berühmtesten Namen im Enduro-Segment zurück zu den Händlern.

Foto: Honda
Foto: Honda

Foto: Honda
Foto: Honda

Die neue CRF1000L Africa Twin wird bis Ende 2015 in den europäischen Honda-Schauräumen eintreffen. Das komplett neu entwickelte Modell will auf und abseits der Straße neue Maßstäbe für hubraumstarke Adventure-Motorräder setzen.
Optional ist es mit dem für den Offroad-Einsatz optimierten Doppelkupplungsgetriebe DCT erhältlich. Seit der Einführung des DCT im Jahr 2010 hat Honda in Europa mehr als 35.000 Maschinen mit diesem Getriebe verkauft.

Geschichte

Die Honda NXR750V traf in den späten 1980er Jahren bei der Paris-Dakar auf mächtige Konkurrenz von BMW, Cagiva, Suzuki und Yamaha. 1986 und 1987 setzte sie sich in den Händen von Cyril Neveu erstmals durch und siegte 1988 mit Edi Orioli und 1989 mit Gilles Lalay.
Die straßenzugelassene Honda XRV650 Africa Twin wurde zwischen 1988 und 1989 in Hommage an die Rallyesiege zuerst von HRC produziert. Ende 1989 wurde die Africa Twin XRV750 präsentiert; sie besaß einen flüssigkeitsgekühlten 6-Ventil-V-Twin mit 742 ccm (Leistung: 45 kW, Drehmoment: 62,7 Nm), lange Federwege, einen großen Kraftstofftank, einen Ketten-Endantrieb, ein großes 21-Zoll-Vorderrad für eine größere Geländereifenwahl und eine Doppelscheiben-Bremsanlage vorne.
Zwei Mal überarbeitet, wurde dieses Modell im Wesentlichen unverändert bis 2003 produziert. Nach 24-jähriger Abwesenheit engagiert sich Honda mit dem HRC Team seit 2013 wieder in der Rallye Dakar (die nicht mehr nach Dakar fährt, sondern in Südamerika). Heute liegt das Hubraum-Limit bei 450 ccm, eigens entwickelt wurde die CRF450 Rally. Die Hauptkonkurrenz heißt heutzutage KTM.