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Kein Ende im Gelände: Nissan Navara

Frisch gefedert

Nissans Arbeitstiere gehen mit der Zeit – und die fordert selbst von den urwüchsigsten Typen mehr Pkw-Komfort.

Foto: Nissan
Foto: Nissan

Darauf hat die japanische Marke bei der vierten Generation ihres Parade-Pickup noch deutlicher Bezug genommen. Das zeigt sich in der Design-Politur außen und innen mit zahlreichen Zitaten vom Qashqai, außerdem in erweiterter Ausstattung hinsichtlich Sicherheit, Infotainment- und Assistenz-Elektronik, und bei der Technik. Wohl ruht der Aufbau nach wie vor auf einem Leiterrahmen, doch bietet eine in diesem Segment neue Hinterachse (Mehrlenker mit Schrauben- statt der üblichen Blattfedern) mehr Komfort.
Foto: Nissan
Foto: Nissan

Gegenüberstellung der Talente von Navara „alt“ und „neu“ auf felsigen, winkeligen Waldpfaden: Was der Alte schon gut konnte, kann der Neue bequemer. Erstaunlich ist die Agilität des Doppelkabiners im Wald und auf Asphalt. Denn obwohl er nicht gewachsen ist, ist seine Länge imposant: Je nach Version zwischen 5,1 und 5,3 Meter. Die Ladefläche kann’s mit maximal 1,8 Meter langem Ladegut aufnehmen. Überschaubare Antriebspalette: Es gibt in Österreich einen 2,3l-Diesel, wahlweise mit 160 PS (Monoturbo) oder 190 PS (Biturbo). Die niedrigere Leistungsstufe ist an ein manuelles Sechsgang-Getriebe gebunden, der stärkere Selbstzünder an eine Siebenstufen-Automatik. Beide kommen mit den rund zwei Tonnen Basisgewicht des Pritschenwagens gut zurecht. Ab rund 1.000 Kilogramm kann man dem Navara aufladen.
Maximale Anhängelast: Bis zu 3,5 Tonnen, ausgenommen beim Einstiegsmodell King Cab mit 160 PS und Heckantrieb, es schleppt „nur“ 3.010 Kilo. Neu am 4×4-Antrieb: Elektronisch statt mechanisch geregeltes Sperrdifferenzial. Die Wahlmöglichkeit der Fahr-Modi (2WD, variabler oder fixierter 4WD) per Drehregler ist gleich geblieben. Preis: ab 22.509 Euro (exkl. MWSt). Der Marktstart: Jänner 2016.
Fotos: Nissan

 

Daihatsu: Copen nun auch als Coupé

Neues aus Schlumpfhausen

Daihatsu hat große Pläne für den kleinen Copen. Der Roadster erhält beim Tokio Auto Salon 2016 zwei neue Brüder.

Foto: Daihatsu
Foto: Daihatsu

Wie schon beim Roadster kommen beide Modelle als reine Zweitürer und werden von einem 660 ccm großen Dreizylinder angetrieben. Dies entspricht, ebenso wie die Länge von 3,39 Metern, den in Japan geltenden Kei-Car-Regeln.
Das Daihatsu Coupé erinnert in seiner Optik an den Alfa Mito. An der Front flankieren runde Scheinwerfer den großen Kühler. Eine konturierte Motorhaube führt den Blick nach hinten. Während sich die Dachlinie an das Mini Coupé anlehnt, erscheint das Heck wieder im Alfa-Style – diesmal Alfa 4C.
Foto: Daihatsu
Foto: Daihatsu

Anders beim Shooting Brake. Hier kommt zwar auch die ausgestellte Motorhaube zum Einsatz, sowie ein großer Grill, allerdings in Verbindung mit eckigen Scheinwerfern. Das Dach verläuft nahezu waagerecht und schließt in der Seite mit einer mächtigen C-Säule. Der Abschluss wird von einem hochgezogenen Diffusor dominiert.
Als drittes Modell werden die Japaner auf dem Tokio Auto Salon 2016 noch eine SUV-Studie des Copen zeigen. Vom Adventure hat Daihatsu bislang jedoch nur eine Zeichnung veröffentlicht.
Fotos: Daihatsu

Infiniti steigert Performance des Q50

Neues Fahrgefühl

Nissans Edelmarke Infiniti hat den Q50 überarbeitet und mit einem neuem Triebwerk ausgestattet.

Foto: Infinity
Foto: Infinity

Viel ist bei der Vorstellung des Infiniti Q50 vor drei Jahren von der neuartigen elektronischen Lenkung berichtet worden. Gerühmt wurde der japanische Hersteller für seinen Mut, die mechanische Lenksäule zu ersetzen. Gescholten wurde er dafür, dass sich die Lenkung etwas synthetisch anfühlte und wenig Rückmeldung von der Fahrbahn übermittelte.
Bei der Überarbeitung des Q50 hat sich die Nissan-Tochter das negative Feedback zu Herzen genommen und die Lenkung verfeinert. Das neue System der zweiten Generation verfügt nun über eine differenzierte Abstimmung, die sich per Vorwahl individuell verändern lässt. Dank angepasster Steuergeräte ist die Fahrbahnrückmeldung laut Hersteller nun verbessert, und je nach Geschwindigkeit verändert sich das Übersetzungsverhältnis. Bis zu 1000 Fein-Anpassungen pro Sekunde verspricht Infiniti vom neuen Lenksystem. So sollen die zweite Generation des Direct Adaptive Steering (DAS) und die erstmals eingesetzte Fahrwerks-System namens „Dynamic Digital Suspension“ (DDS) laut eines Infiniti-Sprechers „eine optimale Mischung aus Komfort, erstklassiger Rückmeldung an den Fahrer und herausragender Agilität“ bieten.
Foto: Infinity
Foto: Infinity

Eine weitere Neuerung im aufgefrischten Q50 ist ein V6-Benzinmotor mit drei Litern Hubraum und doppelter Turboaufladung. So dürfte der 405 PS starke Sechszylinder und den bisherigen Konzernmotor mit 3,7 Litern Hubraum ablösen dürfte. Ebenfalls zur Wahl stehen ein Zweiliter-Vierzylinder-Benziner mit 211 PS, ein 2,2-Liter-Turbodiesel mit 170 PS sowie ein Hybrid-Q50 mit 364 PS Systemleistung. Alle Varianten sind an ein siebenstufiges Automatikgetriebe gekoppelt. Der überarbeitete Infiniti Q50 kommt im Lauf des Jahres zu den Händlern.

Mercedes SLC: Mehr als ein neuer Name

Wechselspiel

Nicht nur der Name ist neu: Beim neuen Mercedes SLC hat sich neben dem schärfer gezeichneten Design auch unter der Haube und im Cockpit einiges getan.

Foto: Daimler
Foto: Daimler

Jetzt hat es auch ihn erwischt. Mercedes krempelt weiter fleißig seine Nomenklatur um und ist beim ehemaligen SLK angekommen: Der darf nun auch seine Verwandtschaft oder zumindest seine Segmentzughörigkeit über den letzten Buchstaben zeigen und hört ab jetzt auf den Namen SLC.
Zunächst fällt die neu gestaltete Front auf: Sie zeigt die aktuelle Designlinie der Marke, bekannt vom AMG GT und dem kürzlich runderneuerten SL. Gerade der SL sieht seinem kleinen Bruder SLC nun zum Verwechseln ähnlich. Was einige Autofans immer wieder kritisieren, ist bei den Markenverantwortlichen unter dem Begriff Familiengesicht bekannt – und gewollt. Beim SLC wirkt das überarbeitete Äußere jedoch stimmig, die schmaler gewordenen Heckleuchten sind nun mit neuer LED-Grafik bestückt, der Diamant-Kühlergrill ist ab jetzt Serie.
Foto: Daimler
Foto: Daimler

Beim Antrieb bieten die Stuttgarter ein neues Basistriebwerk an. Der SLC 180 wird von einem 1,6 Liter großen Reihen-Vierzylinder mit 156 PS befeuert, serienmäßig wird hier mit einem Sechsgang-Getriebe manuell geschaltet. Gegen Aufpreis ist ein neuer Schaltautomat erhältlich: Mit neun Fahrstufen soll die 9G-Tronic den Roadster noch dynamischer vorantreiben. Bei den stärkeren Modellen (ab SLC 250 d) ist die Automatik serienmäßig an Bord.
Wer mehr als vier Zylinder hören und spüren möchte, muss künftig jedoch auf die AMG-Version zurückgreifen. Der SLC 43 mit 367 PS und aufgeladenem V6 ersetzt das bisherige Topmodell SLK 55. Auffallend ist hier, dass der Neue mit etwas weniger Leistung auskommen muss. Dennoch können sich die Fahrleistungen sehen lassen: 4,7 Sekunden vergehen bis Landstraßentempo, Schluss ist erst bei abgeregelten 250 km/h.
Der Innenraum des Stahldach-Cabrios wurde ebenfalls modernisiert. So thront in der Mittelkonsole zwischen den Lüftungsdüsen ab sofort ein deutlich größerer Bildschirm (sieben Zoll), es gibt neue Lederfarben und ein neues Sportlenkrad. Der aufgesetzte Screen auf dem Armaturenbrett, den man aus vielen Modellen der Schwaben bereits kennt, erhielt dagegen keinen Einzug im Roadster.
Der Zweisitzer ist ab Mitte Januar 2016 bei Mercedes bestellbar. Preise hat der Hersteller noch nicht bekannt gegeben.
Fotos: Daimler

Ausgewachsen: MINI Clubman

Der fünfte Mann

Manche Kinder machen, was die Eltern sagen. So wie die britische BMW-Tochter Mini, Verzeihung: MINI – sie peilt die Kompaktklasse an.

Foto: Mini
Foto: Mini

Ein erster kleiner Schritt dorthin war im Vorjahr im Zuge der Modellerneuerung – und Reduzierung von sieben auf fünf Varianten – die Fünftür-Version des Kleinwagens One. Ein zweiter, ein großer, Schritt ist jetzt der neue Clubman. Der ist vom Fünftürer – das rechtsseitige, gegenläufig öffnende Portal ware eher eine Klappe – zum Sechstürer mutiert. Mit seinen beidseitig je zwei echten Türen und dem zweiflügeligen Heckzugang verliert er wieder ein wenig an Originalität (so wie im Cockpit, wo der Tacho von der Mitte hinters Lenkrad wandert), gewinnt aber dafür an Praxistauglichkeit.
Zwecks Platz für bis zu fünf Insassen und zwischen 360 und 1.250 Liter Gepäck wurde er um 27 Zentimeter gestreckt (4,5m Länge) und um 9 Zentimeter gedehnt (1,8 Meter Breite). Zugelegt hat damit auch der der Radstand, an die neue Größe angepasst wurden Fahrwerk und Lenkung des unverändert frontgetriebenen Engländers. Wobei betont wird, dass auf die Erhaltung des MINI-Fahrfeelings penibel Bedacht genommen wurde. Nun, es gibt ja auch große Go-Karts!

Breitenwirkung

Foto: Mini
Foto: Mini

Bekannt ist, dass der aufgeladene 2,0l-Vierzylinder im Cooper S mit seinen 192 PS sehr munteren Schub liefert. Auch, wenn er im Wege der seidig und blitzartig schaltenden Achtgangautomatik ein Gewicht ab knapp 1,4 Tonnen plus Passagiere und Gepäck in Bewegung setzen muss. Der Breitenzugewinn wirkt sich in der ersten Reihe in spürbar kommoderen Wohnverhältnissen aus. Im Fond sitzt man auch nicht schlecht, am Mittelplatz sollte der fünfte Mann aber recht schmalhüftig sein.
Oder ein Kind. An optionalen Ausstattungs-Details ist so gut wie alles zu haben, was derzeit im Konzernregal an Infotainment- und Assistenzsystemen für die Kompaktklasse zur Verfügung steht, inklusive ausfahrbarem Head-Up-Display und Fußgestensteuerung zum Öffnen der Hecktüren. Zur Markteinführung stehen an Benzinern der Cooper (136 PS) und der Cooper S (192 PS) am Start, dazu der Diesel Cooper D (150 PS). Die Einstiegs Versionen One und One D (102 bwz. 116 PS) und der Cooper DS (190 PS) folgen. Allradantrieb ist in Planung. Der Preis: ab 22.900 Euro.

Hyundais neue Oberklasse: Genesis G90

Streben nach Luxus

Mit dem Genesis G90 hat Hyundai das Topmodell der neuen Premiummarke Genesis enthüllt. Auf Kundenfang geht der Luxusliner weltweit, aber nicht in Europa.

Mit der neuen Premiummarke Genesis will Hyundai künftig in der Luxusklasse mitspielen. Das erste von 6 neuen Modellen wurde jetzt mit dem G90, der auf dem Heimatmarkt Korea als EQ900 vermarktet wird, vorgestellt. Angeboten werden soll der Genesis G90 neben Korea in den USA, China, Russland sowie in Staaten des Nahen Ostens.
Der 5,2 Meter lange Genesis G90 entstand unter der Aufsicht von Hyundai-Designchef Peter Schreyer und soll bei einem Radstand von 3,1 Metern üppige Platzverhältnisse und viel Luxus im Innenraum bieten.
Zur Komfortausstattung zählt beispielsweise das System SPC, das den Fahrer durch eine die automatische Einstellung von Fahrersitz, Lenkrad, Außenspiegeln und Head- up Display in eine optimale Sitzposition bringt. In Sachen Geräusche und Vibrationen soll der G90 absolut auf Topniveau liegen. Im Assistenzpaket Smart Sense fasst der G90 einen Autobahn-Assistent (nur für den koreanischen Markt vorgesehen), einen adaptiven Tempomat sowie einen Spurhalte-Assistent zusammen.
Gut bestückt zeigt sich der Genesis G90 auch auf der Antriebsseite. Zum Portfolio gehören ein 3,3-Liter Turbo-V6 mit 370 PS, ein 3,8-Liter V6 mit 315 PS und ein V8-Motor mit 5,0 Liter Hubraum und 425 PS. Die Kraftübertragung an die Hinterräder erfolgt über ein elektronisch gesteuertes Achtstufen-Automatikgetriebe. Optional sind ein Allradsystem und ein adaptives Fahrwerk zu haben. Der neue Genesis G90 wird in Korea, den USA, China, Russland sowie in Staaten des Nahen Ostens erhältlich sein. In Europa ist eine Markteinführung der Modellreihe zunächst nicht vorgesehen. Preise für das neue Luxusmodell wurden noch nicht genannt.

Stadt und Strand: Citroën E-Méhari

Stromer mit Strand-Flair

Die Cabrio-Studie auf der IAA im Herbst hatte es bereits angedeutet: Citroën bringt den Méhari zurück.

Foto: Citroen
Foto: Citroen

Mit Anleihen an das auf der Frankfurter IAA gezeigte Konzeptfahrzeug Cactus M bringt Citroën ein weiteres Elektrofahrzeug auf den Markt. Der E-Mehari erinnert an das Freizeitauto Mehari von 1968 auf Basis des 2 CV und wird ab kommendem Jahr zunächst nur in Frankreich angeboten. Ob Österreich später dazukommt, wird derzeit noch geprüft.
Wichtigste Gemeinsamkeit des neuen E-Méhari mit dem Original: die offene Kunststoffkarosserie, das Stoffverdeck und das skurrile Aussehen. Wichtigster Unterschied: Die Neuauflage wird nicht mehr von einem Zweizylinder-Boxer angetrieben, sondern von einem 50 kW starken Elektromotor.
Foto: Citroen
Foto: Citroen

Der 3,81 Meter lange Viersitzer ist mit einem mehrteiligen Stoffverdeck und entsprechenden Seitenteilen sowie einer Kunststoffkarosserie ausgestattet und verfügt über eine erhöhte Bodenfreiheit. Die Lithium-Metall-Polymer Batterie hat eine Kapazität von 30 kWh, der Elektromotor eine Nennleistung von 50 kW und eine Dauerleistung von 35 kW. Damit erreicht der E-Mehari eine Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h und innerorts eine Reichweite von 200 Kilometern (außerorts: 100 km). Der Akku kann an einer Steckdose mit 16A in acht Stunden oder an Haushaltssteckdosen (10A) in 13 Stunden vollständig aufgeladen werden. Einen Preis für das Auto nannte Citroën noch nicht.

Frischer Wind: Porsche 911 Turbo & Turbo S

Doppelte Ladung

Nach dem Facelift für den normalen 911 folgt nun eine neue Version des Turbo. Natürlich mit einer erneuten Leistungssteigerung.

Foto: Porsche
Foto: Porsche

Porsche präsentiert zum Jahresbeginn 2016 auf der North American International Auto Show in Detroit einen weiteren Höhepunkt seiner Produktpalette: Die Spitzenmodelle der 911-Baureihe – 911 Turbo und 911 Turbo S – zeichnen sich durch (20 PS) mehr Leistung, ein geschärftes Design und eine verbesserte Ausstattung aus. Die Modelle sind vom Start weg als Coupé und Cabriolet verfügbar. Der Biturbo-Sechszylinder mit 3,8 Liter Hubraum im 911 Turbo leistet jetzt 540 PS. Erreicht wird dieses Leistungsplus durch geänderte Einlasskanäle im Zylinderkopf, neue Einspritzdüsen und erhöhten Kraftstoffdruck. Der 911 Turbo S entwickelt dank neuer Turbolader mit größerem Verdichter nun 580 PS. Porsche setzt dabei weiterhin als einziger Hersteller Turbolader mit variabler Turbinengeometrie in Verbindung mit Benzinmotoren ein.
Foto: Porsche
Foto: Porsche

Neuerdings verfügen die Motoren zudem über die so genannte Dynamic Boost-Funktion, um das Ansprechverhalten noch weiter zu verbessern. Dabei bleibt der Ladedruck beim Lastwechsel – also bei kurzem Lösen des Gaspedals – erhalten. So reagiert der Motor praktisch verzögerungsfrei auf erneutes Gas geben. Grundsätzlich erreichen die neuen Hochleistungssportwagen atemberaubende Fahrleistungen bei nochmals verringertem Kraftstoff-Verbrauch: In 2,9 Sekunden sprintet das 911 Turbo S Coupé auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt mit 330 km/h um zwölf km/h höher als bislang. Der 911 Turbo erreicht die 100-km/h-Marke in 3,0 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 320 km/h – plus fünf km/h im Vergleich zum Vorgänger. Dabei begnügen sich die Coupés jetzt mit 9,1 l/100 km, die Cabriolets mit 9,3 l/100 km.
Der neue Porsche 911 Turbo kommt in Österreich ab Ende Jänner 2016 zu folgenden Preisen auf den Markt:
911 Turbo: 213.393,- Euro
911 Turbo Cabriolet: 230.806,- Euro
911 Turbo S: 247.490,- Euro
911 Turbo S Cabriolet: 265.251,- Euro
Fotos: Porsche

Über Stock und Stein: Mitsubishi L200

Für alle Fälle!

Der Mitsubishi L200 bekommt nach zehn Jahren einen Nachfolger – gegen den Trend wurde er nicht größer oder schwerer als der Alte.

Foto: Mitsubishi
Foto: Mitsubishi

Der bisherige L200 sah neben seinen Konkurrenten eher zierlich aus. Das ändert sich dank des kraftvolleren Designs, und jetzt wirken auch Kabine und Ladefläche als Einheit. Rein optisch erscheint der Neue deshalb eine halbe Klasse größer. Angeboten werden zwei Versionen: die „Club Cab“ hat engere Sitze hinten und kleinere, gegenläufig öffnende hintere Türen; bei der Doppelkabine kommt der Zugewinn an Breite allen Insassen und der an Länge denen auf der hinteren Bank zugute. Wer den L200 erklommen hat, findet sich in einem Pkw-Ambiente wieder. Vom kräftigen Nageln des neuen 2,4l-Diesel, der in zwei Leistungsstufen angeboten wird (181 und 154 PS) dringt nur wenig in den gut isolierten Innenraum. An den Nutzfahrzeug-Charakter erinnert der große Wendekreis von 11,8 Metern und die 12 Sekunden, die man für den Spurt von Null auf 100 km/h braucht.

Was‘ wiegt, das hat‘s

Foto: Mitsubishi
Foto: Mitsubishi

Ein Pick-up muss ordentliche Lasten schleppen können. Und das kann der L200 zweifellos: Die maximale Zuladung bei der Doppelkabinen-Version beträgt 960 Kilo. Maximal darf der L200 3,1 Tonnen ziehen, das ist ein Plus von 100 Kilo. Sein Eigengewicht hat sich trotz eines stabileren Leiterrahmens mit besseren Nehmerqualitäten und mehr hochfesten Stählen in der Karosserie nicht erhöht. Die Pritschenlänge wächst um 4,5 Zentimeter auf 1,85 Meter beim Club Cab und um 1,5 Zentimeter auf 1,52 Meter bei der Doppelkabine. Die Wattiefe beträgt jetzt 60 Zentimeter, das sind zehn Zentimeter mehr als bisher. Serienmäßig bzw. optional verfügbar sind, je nach Modellvariante, sieben Airbags einschließlich Fahrer Knieairbag. Die Klubkabine mit dem Schaltgetriebe startet bei 25.990,- Euro, die Doppelkabinen-Varianten bei 27.990,- Euro.
Fotos: Mitsubishi

 

Neues aus Gallien: Renault Mégane

Golf-Schläger

Der Mégane zählt zu den dienstältesten Renault-Modellen. Nun folgt die nächste Generation und macht dabei technisch und optisch einen großen Sprung.

Renault rüstet kräftig auf. Mit dem Mégane feiert dieses Jahr schon das vierte, neue Modell der Marke sein Debüt. Wie schon Espace, Kadjar und Talisman glänzt der kompakte Fünftürer nicht zuletzt mit äußerlichen Attributen. Dazu gibt es Technik-Schmankerl wie Allradlenkung, LED-Licht und Head-up-Display, für 2017 ist sogar ein Diesel-Hybrid angekündigt. Zunächst startet der Fünftürer aber Ende des Jahres mit konventionellen Motoren im Leistungsband von 90 PS bis 205 PS.

Foto: Renault
Foto: Renault

Das Design orientiert sich am aktuellen Markengesicht, das 2012 mit dem Kleinwagen Clio Einzug hielt. Der Mégane wertet den Stil jedoch kräftig auf: An der Front fallen neben dem großen und prominent platzierten Markenlogo vor allem die c-förmig um die optional in LED-Technik ausgeführten Scheinwerfer gezogenen Tagfahrlichter auf. Die Karosserieflanken sind muskulöser ausmodelliert als zuletzt, am Heck gibt es weit in die Mitte gezogene LED-Leuchten. Insgesamt wirkt er nun flacher und breiter, die Überhänge sind kürzer, der Radstand hat um 6,5 Zentimeter zugelegt.
Foto: Renault
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Als weiteres Technik-Feature bringt der Mégane eine Allradlenkung mit. Die ist beispielsweise aus dem alten Laguna und Sportwagen von Porsche bekannt, soll mit leichtem Einschlag der Hinterräder einerseits die Wendigkeit beim Rangieren, andererseits die Dynamik bei Kurvenfahrt erhöhen. Kombiniert wird die Technik mit einem adaptiven Fahrwerk, das den Dämpfercharakter an den Straßenzustand anpasst. Dazu kommt das übliche Arsenal an Assistenten. So gibt es unter anderem Spurhalte-Warner, Verkehrszeichenerkennung mit Geschwindigkeitswarner und ein Notbremssystem.
Foto: Renault
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Bei der Motorenpalette bedient sich der kompakte Renault aus dem gut gefüllten Regal des Konzerns. Zur Wahl stehen zunächst fünf Diesel und vier Turbobenziner mit Leistungswerten zwischen 90 PS im kleinsten Selbstzünder und 205 PS im stärksten Benziner. Die sparsamste Wahl ist zunächst der 110 PS-Diesel, der mit 3,3 Litern Kraftstoff auskommen soll. Ab 2017 macht ihm jedoch ein brandneuer Diesel-Hybrid die Führungsrolle streitig. Neben manuellen Schaltungen stehen für die stärkeren Triebwerke auch Doppelkupplungsgetriebe zur Verfügung. Über den Preis schweigt Renault noch.
Fotos: Renault