Schlagwort: Moto&more

Audi A3: Facelift & Technik-Updates

Zylinder weg, Power dazu

Zum 20. Geburtstag des A3 hat Audi die aktuelle Generation aufgefrischt – neuer Einstiegsbenziner ist ein Einliter-Dreizylinder.

Die Aufwertung fällt optisch nicht auf den ersten Blick ins Auge. Bei eingehenderer Betrachtung zeigen sich die Straffungen: der breiter gezogene Kühlergrill, das geschärfte Front- und Heckleuchten-Design sowie der modifizierte Diffusor.

Foto: Audi
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Mehr hat sich unter der Haut getan. Auch in diese Modellreihe ist nun ein Dreizylinder-Benziner eingezogen. Ein Zylinder weniger bedeutet jedoch nicht ganz wenig Leistung:
Das Aggregat leistet 115 PS (und 200 Nm). Der Einliter-Turbo gibt sich drehfreudig und munter, sobald es einmal in Schwung gekommen ist. Erfreulich ist der kernig-knurrende Sound.
Zusammengespannt ist der Reihen-Dreier entweder mit manueller Sechsgang-Schaltung oder siebenstufigem Doppelkupplungsgetriebe. Letzterem wurden neue Manieren anerzogen, es wechselt die Gänge fast so geschmeidig wie ein Wandler-Automat. Die Tarife für die 1.0 TFSI-Versionen stehen noch nicht fest.

Angehoben

Zur motorischen Neuaufstellung gehört auch die aktuelle Entwicklungsstufe des Zweiliter-Turbo mit Direkteinspritzung, bekannt aus dem A4. Dieser TFSI leistet entweder 190 PS (und 320 Nm) oder im S3 dann 310 PS (und 400 Nm). Das sind zehn Pferdestärken und 20 Nm mehr als bisher. Auch der Allradantrieb wurde in puncto Effektivität und Wirtschaftlichkeit nachbehandelt.
Bei der Präsentation sprach die Marketing-Abteilung von einer „Produktanhebung“. Dazu gehört auch die – optionale – Ausstattung mit Audis virtuellem Cockpit. Weitere Technik-Zugaben: Das nunmehr serienmäßige Xenon-Licht kann gegen Aufpreis auf Matrix-LED umgerüstet werden.
An Fahrhelfern ist jetzt unter anderem ein Stau-Assistent orderbar, der bis zu 65 km/h die Lenkarbeit übernimmt.
Diese Aktualisierungen betreffen alle Karosserie- und Antriebsvarianten, also Dreitürer, Fünftürer (Sportback), Limousine und Cabriolet, inklusive der Hybrid- (204 PS) und Erdgas- (110 PS) sowie Sport-, also S-Varianten. Der Preis: ab 27.200 Euro, für den 1.4 TFSI Sportback mit 150 PS.
Einer fehlt noch: der RS. Er kommt im Herbst, erstmals auch als Limousine. Die Leistung haben die Ingolstädter noch nicht verraten. Weniger als die aktuellen 367 PS dürfen wir nicht erwarten.
 

KTM- & Husqvarna: Flagship Store in Wien

Mattighofen goes Vienna

Unter einem Dach: Die KTM Group hat unweit von Wien den weltweit ersten gemeinsamen Flagship Store für ihre beiden Marken eröffnet.

Die Welten von KTM und Husqvarna Motorcycles werden zwar zusammengefasst, doch getrennt präsentiert – erstere im Sinne der „Ready to Race“-Philosophie, mit den aktuellen Modellen des mittlerweile größten europäischen Motorradherstellers; zweitere im Sinne des Pioniergeists von Husqvarna. Denn das seit 1903 bestehende Label ist die älteste Motorradmarke der Welt.

Foto: KTM
Foto: KTM

Foto: KTM
Foto: KTM

Chris Schipper begründet, warum die Wahl für den ersten derartigen Store auf Wien gefallen ist: „Die Bundeshauptstadt hat mit Abstand das größte Marktpotenzial in Österreich“, sagt der Geschäftsführer von KTM Österreich.
Der Standort ist mit einer Reihe von etablierten Unternehmen gut eingeführt. Mit der Badner Bahn steht auch eine Anbindung ans öffentliche Wiener Verkehrsnetz zur Verfügung. Und weiter:
„Wir starten mit einem komplett neuen Team. Die motivierte Mannschaft wurde in Mattighofen geschult. Know-how und Kompetenz sind somit garantiert. De facto zeigen wir hier den modernsten Motorrad-Flagshipstore weltweit, mit den neuesten Standards an Equipment.“
Stichwort Team: Bespielt wird der 1.450 Quadratmeter Fläche umfassende Betrieb im Kaufpark Vösendorf von einem Generationen übergreifenden Familiengespann: von Manfred Pitzal samt seinen Söhnen Patrick und Pascal. Insgesamt steht eine achtköpfige Mannschaft parat. Die ist erfahren und rennerprobt, ob in der heimischen Supermoto-Staatsmeisterschaft oder bei internationalen Rallye-Einsätzen.
Das Eröffnungsprogramm lockte Scharen von KTM- und Husqvarna-Fans an, mit Startgast Heinz Kinigadner, Freeride E-Stuntshows, Wheelie-Trainer, Präsentation von Motorsport-Highlights und Weltmeisterbikes, Kid’s Parcours und Kid’s Corner sowie dem Höhepunkt der „Street Test Days 2016“ mit dem aktuellen Straßen-Modellen von KTM und Husqvarna Motorcycles zum Probe fahren.
Mehr Infos: www.ktm-wien.com und www.husqvarna-wien.com

Konzept: Fiat Ducato 4×4 Expedition

Abseits aller Wege

Es muss nicht immer „Glamping“ sein: Der Allrad-Camper wagt sich auch abseits befestigter Straßen – derzeit jedoch nur als Studie.

Ein Viertel aller Reisemobile auf Kastenwagen-Basis ruhen auf der Plattform des Fiat Ducato. Deshalb hat sich Fiat Professional für den Caravan-Salon im deutschen Düsseldorf den Traum aller Aktiv-Camper einfallen lassen.

Foto: Fiat
Foto: Fiat

Foto: Fiat
Foto: Fiat

Wer nicht nur am Campingplatz das Tafelsilber poliert, sondern es gern auch staubig hat, hat mit dem Ducato 4×4 Expedition seine Freude. Oder „hätte“, denn zu kaufen gibt es ihn (noch?) nicht.
Mitentwickelt hat der französische Allrad-Spezialist Dangel; er liefert die Technik für den permanenten Allradantrieb mit Visco-Kupplung und Sperrdifferential an der Hinterachse.
Die Spur des Ducato wurde verbreitert, die Bodenfreiheit angehoben. Der Motor: ein 150-PS-Turbodiesel in Kombination mit Sechsgang-Schaltgetriebe.

Nicht schlampig

Ein bisserl „geglampt“ wird ja doch, und zwar innen. Die Ausstattung kommt vom Spezialisten Tecnoform, der sich mit exklusiven Reisemobilen und Yachten einen Namen gemacht hat.
Ein ausgeklügeltes Soundsystem und sämtliche heutzutage gängigen Konnektivitäten verstehen sich von selbst. Die Offroad-Zubehörfirma Olmedo liefert dazu äußerliche Accessoires wie Seilwinde, Motorschutz und einen stabilen Dachträger, der auch als Aussichtsplattform genutzt werden kann.