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Am 15. April endet die situative Winterreifenpflicht

Es geht um die Sicherheit

Nach dem Oster-Wochenende ist das Fahren mit Sommerbereifung wieder erlaubt; Experten raten zum Wechsel.

Steigen die Temperaturen, ist es Zeit für den Reifenwechsel. Die Fahrzeuge werden zwar immer intelligenter, aber die Reifen sind nach wie vor die einzige Verbindung zwischen Auto und Straße und zählen somit zu den wichtigsten Bauteilen am KFZ. Der falsche Umgang gefährdet die Sicherheit.
Jede Witterung bringt spezielle Bedürfnisse mit sich, Sommer- und Winterreifen müssen dementsprechend darauf reagieren. Dabei sind Grip, Bremsweg, Kurven- und Aquaplaning-Verhaltung wichtig. Immer noch führen Reifen ein „Schattendasein“. Dabei ist der Reifen ein hochtechnologisches Produkt, in dem viel Entwicklung steckt. Reifen bringen die ganzen Wunderwaffen der Fahrzeugindustrie auf den Boden, um eben die Sicherheit gewährleisten zu können.

Foto: ÖAMTC

In den warmen Monaten bedeutet die weichere Gummimischung, wie sie bei Winterreifen üblich ist, höhere Verschleißerscheinungen und ein schwammiges Fahrgefühl. Natürlich verlängern sich auch die Bremswege. Im Extremfall kann der fehlende Meter das Leben eines Mitmenschen gefährden. Oder die Spenglerarbeiten fallen weitaus teurer aus, als ein Satz Sommerreifen.
„Der größte Unterschied liegt in der Gummimischung. Sie ist beim Winterreifen wesentlich weicher. Wenn also die Temperatur steigt, `schmiert` dieser Reifen viel leichter. Bei einer Vollbremsung verlängert sich daher der Bremsweg entscheidend“, erklärt der Fachmann James Tennant (Obmann des VRÖ-Verband der Reifenspezialisten Österreichs).
Auf den Punkt gebracht ist ein moderner Sommerreifen auf Grund seiner technischen Voraussetzungen in der warmen Jahreszeit das korrekte Bindeglied zur Straße. Auch die Aquaplaning-Eigenschaften von Sommerreifen sind deutlich besser.
 

„Für das Stückerl schnalle ich mich nicht an“

Anschnallen, es geht los!

Trotz ständiger Warnungen ist die Gurtanlegequote in Österreich erneut gesunken – allein im Jahr 2014 starben 85 Menschen, weil sie nicht angeschnallt waren.

Am 15. Juli 1976 – also vor ziemlich genau 40 Jahren – wurde in Österreich die Gurtanlegepflicht im PKW eingeführt. Die in der Vergangenheit heftig diskutierte und umstrittene Maßnahme, zählt heute zu einer der wichtigsten Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Tausende Menschen verdanken dem Sicherheitsgurt ihr Leben. Wie eine aktuelle Analyse des Kuratorium für Verkehrssicherheit zeigt, sinkt die Gurtanlegequote in Österreich wieder leicht (2014: 95 Prozent; 2015: 93 Prozent). Dabei ist Überlebenschance ist bei einem Unfall mit Gurt beinahe elf Mal höher als ohne Gurt.
Außerdem zeigen die Studien, dass bei konsequenter Gurtverwendung (100 Prozent Gurtanlegequote) fast 60 Menschenleben pro Jahr gerettet werden könnten. Weiteres ergeben Expertenschätzungen, dass seit der Einführung der Gurtpflicht 1976 über 4.500 (!) getötete Menschen noch am Leben sein könnten.
Die Ausreden, die die Exekutive bei einer Verkehrskontrolle hört, haben sich in den letzten 40 Jahren kaum verändert: Vergessen, unbequem und auf Kurzstrecken die Fehleinschätzung „es wird schon nix passieren“. Dabei geben moderne PKW beim Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes lästige Signaltöne von sich – die Ausrede „vergessen“ erübrigt sich somit.
Das Anlegen des Sicherheitsgurtes ist in einem Handgriff geschehen, und sicherlich die effizienteste Maßnahme, schwere Verletzungen oder Schlimmeres zu vermeiden.
Foto: Deutscher Verkehrssicherheitsrat

Winterreifenpflicht kommt: jetzt Reifen kontrollieren

Es ist wieder soweit

Für Autofahrer beginnt der Winter schon am 1. November – denn ab da gilt für sie die Winterreifen-Pflicht.

Ab diesem Tag müssen alle Autos in Österreich bei winterlichen Verhältnissen mit wintertauglichen Reifen ausgestattet sein. Wenige Wochen vor Beginn dieser Phase ist der ideale Zeitpunkt, die Bereifung zu kontrollieren und eventuell für Nachschub zu sorgen.
Der Reifenkauf geschieht immer häufiger online. Shops wie Tirendo präsentieren die gesamte Spanne der Winterreifen, insgesamt ergibt sich daraus ein Sortiment von über 5.000 Produkten.
An Auswahl mangelt es also nicht und je nach Region kann die Notwendigkeit schon zu Beginn der Periode einsetzen. Dabei gilt: Je höher die Lage, desto höher das Risiko für frühen Schnee, und dann führt kein Weg an intakten Winterreifen vorbei.
Diese sind dank des Online-Handels bereits zu günstigen Preisen erhältlich, doch wie bei allen Themen rund um die Verkehrssicherheit gilt auch hier, dass die günstigsten Varianten nicht unbedingt empfehlenswert sind.
Wie in vielen Tests deutlich wurde, zeichnen sich Markenreifen durch ein besseres Spurverhalten und durch kürzere Bremswege aus; bei schlechtem Wetter sind diese Eigenschaften umso wichtiger. Markenreifen von Pirelli, Continental oder Bridgestone sollten also den Vorzug gegenüber Discountern erhalten, vor allem, da die preislichen Unterschiede meistens gar nicht so groß sind.

Reifenqualität: Worauf kommt es an?

Wer aktuell noch fahrtaugliche Winterreifen besitzt und sich nicht sicher ist, ob diese noch gut genug sind, der sollte zunächst auf diese beiden Kriterien achten:
Das Alter: Grundsätzlich sollten Reifen nie älter als sieben Jahre sein. Das gilt auch dann, wenn die Reifen erst wenige Kilometer gelaufen sind, denn aufgrund ihrer organischen Bestandteile haben Reifen ein natürliches Verfallsdatum. Sie verlieren mit den Jahren an Qualität und müssen deswegen zwangsläufig ersetzt werden.
Die Profiltiefe: Ein Restprofil von 4 mm ist das gesetzlich vorgeschriebene Minimum. Die exakte Tiefe lässt sich am besten mit einem Messschieber ermitteln. Tipp: Da mehr Profil immer besser ist, kann man bereits vor Erreichen des Grenzwertes über neue Reifen nachdenken.

Winterreifenpflicht im Wortlaut

Genau genommen handelt es sich bei der Winterreifenpflicht gar nicht um eine solche. Laut exakter Formulierung müssen Winterreifen nur bei winterlichen Verhältnissen, also Eis und Schnee, aufgezogen werden.
Es ist jedoch im Sinne der eigenen Sicherheit, diese Regelung nicht allzu genau zu nehmen und bereits frühzeitig für eine passende Bereifung zu sorgen.
Übrigens müssen alle vier Räder mit Winterreifen ausgestattet sein – ob Vorderradantrieb, Allradantrieb (z.B. bei SUVs wie dem Kia Sorento) oder Hinterradantrieb, spielt dabei keine Rolle.

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