Klein und gemein: Smart Brabus

Sep 19, 2016 Featured, Marken, News, Smart

Das Brabbeln der Zwerge

Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich der Mercedes-Veredler Brabus die neuen Fahrzeuge der Daimler-Tochter Smart vornimmt.

Foto: Smart
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Das Zwergerl soll auch in der neuen Generation nicht nur City-tauglich sein, sondern auch betont sportlich auftreten können. Nach der Vervollständigung der in Kooperation mit Renault entstandenen Baureihe – es gibt jetzt Fortwo, Forfour und Cabrio – wurde der Turbo-aufgeladene 898-ccm-Dreizylinder auf stramme 109 PS getrimmt und an ein sechsstufiges – wie der Hersteller betont sportlich ausgelegtes und zudem mit einer Art Launch Control ausgerüstetes – Doppelkupplungsgetriebe gekoppelt.
Foto: Smart
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Mit Letzterem ist sichergestellt, dass der Zwerg nicht mehr hoppelt, dafür aus einer kernigen, Gegendruck-optimierten Auspuffanlage wie ein Großer brabbelt. Dazu kommen Ingedienzien wie ein tiefer gelegtes und um zwanzig Prozent strafferes Sportfahrwerk, ein Stabilisator an der Vorderachse (um die Wankbewegungen zu reduzieren), eine direkter abgestimmte Servolenkung mit variabler Übersetzung und eine Reihe von optischen Zutaten am Exterieur plus die üblichen Zugaben im Interieur, siehe unter anderem ein aufs Armaturenbord aufgesetztes Zusatzinstrument (Drehzahlmesser mit integrierter Uhr).

Kugelblitz

Foto: Smart
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Die damit erreichbaren Fahrwerte klingen smart, gar nicht nach Smart-Art: Der Forfour kann bis zu 180 km/h, der Fortwo bis zu deren 165. Vielleicht deshalb führten die Testrouten rund um Düsseldorf ausgiebig auch über Autobahnen. Wobei aufgefallen ist, dass der Zweisitzer das Werks-Tuning homogener und stimmiger umsetzt als der Viersitzige, was aber auch am getesteten Modell gelegen sein kann, dessen Fahrwerk reichlich hölzern wirkte und der nicht so gerne geradeaus fuhr (leider generell ein Charakterzug des Forfour). Der Fortwo wirkte wesentlich überzeugender und sorgte bei Top-Speed für erstaunte Blicke und ungläubiges Kopfschütteln.
Foto: Smart
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Für Verblüffung sorgte in jedem Fall das Cabriolet, besonders, wenn es zackig durch die zahlreichen Kreisverkehre ging. Offen natürlich. Denn bei Landstraßen-Tempo reißt einem der Wind schon die Haare nicht vom Kopf – solange man die Dachholme nicht demontiert. Auf der Autobahn aber fährt man aber besser geschlossen. Auch jener “smart racing club” (fast überflüssig zu erwähnen, dass es sich um Briten handelt), der die 2,7-Meter-Zwerge regelmäßig über Rennstrecken treibt, bedient sich der verlöteten Coupé-Varianten. Und zeigt gerne auch Kunden, wie weit man es mit einem Smart treiben kann. Die Ab-Preise für das aufgepowerte Trio: 19.650 Euro für den Fortwo, 23.150 Euro fürs Cabrio, 20.690 für den Forfour.
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