Was ist drin im neuen Heft? Ausgabe 4/2018

Rally&more im Mai 2018

ABO-Information

Ab 5. Mai im gut sortierten Zeitschriftenhandel

Jeder ist heutzutage Multitasker. Gerade noch hier, doch eigentlich schon wieder woanders. Der Blick am Smartphone, die Gedanken im nächsten Urlaub. Multitasking soll die Effizienz und Produktivität steigern, tatsächlich führt die gleichzeitige Arbeit an mehreren Aufgaben zu einem erheblichen Konzentrations- und Leistungsverlust.

Rennfahrer können gar nicht anders, als mehrere Aufgaben gleichzeitig zu lösen. Bergrennfahrer Hermann Blasl ignorierte eine Rote Flagge am Rechberg – war es fehlende Aufmerksamkeit oder doch ein Fehler des Streckenposten? Das 47. Rechbergrennen bei uns im Rückblick.

Durch die viele Ablenkung wird kaum einer Aufgabe die volle Konzentration geschenkt. Dabei steigt die Fehlerquote. Fehler enden im Rennauto im besten Fall ohne Blech- und Personenschaden, in schlechteren Episoden an der Mauer, im Graben oder im Krankenhaus. Rallye-WM-Pilot Ott Tänak landete vor drei Jahren in einem mexikanischen See. Binnen weniger Sekunden ging das Auto unter. Der Kampf um Hundertstelsekunden wurde zum Kampf um Leben und Tod. Drei Jahre später ist Tänak Ogiers neuer größter Gegner. Wir stellen den Esten vor. Neurobiologisch gibt es überhaupt kein Multitasking. Das Gehirn kann sich nur auf eine, maximal zwei komplexe Tätigkeiten gleichzeitig konzentrieren. Rennfahrer müssen also ruck zuck von einer Aufgabe zur nächsten wechseln: Linie treffen, Rückspiegel schauen, Ampel beachten, Beifahrer folgen … Auf der Rundstrecke ist man umzingelt von anderen Multitaskern, alle in Bewegung, alle mit Drang nach vorne. Immer mehr Fahrer versuchen sich einen Vorteil in diesem Bereich zu verschaffen. Sie trainieren nicht nur Fahrkunst und Physis, sondern mit Mentaltrainern auch ihr Hirnschmalz. Wie Max Hofer es schaffte, gleich bei seinem ersten Rennen im GT Masters zu gewinnen, erläutern wir in unserer Analyse des Saisonstarts.

Das menschliche Gehirn ist also nicht dafür ausgerichtet, mehrere Dinge gleichzeitig und vor allem gleich gut zu erledigen. Studien zufolge sinkt sogar der Intelligenzquotient dramatisch. Darum unser Tipp: Lehnt euch zurück, werdet zum Singletasker. Mit Rally&more werdet ihr der Informationsflut Herr, denn wir haben für euch die interessantesten Themen dieses Monats zusammengestellt. Und weil sie so schön auf Papier gedruckt sind, laufen sie auch nicht davon.

Inhalt:

» TOURENWAGEN
ADAC TCR Germany: Oschersleben & Most
WTCR: Hungaroring
Škoda Octavia Cup & Renault Clio Cup
Suzuki Cup Austria: Hungaroring

» SPORTWAGEN
ADAC GT Masters: Oschersleben & Most
Blancpain GT Series: Endurance Monza
Vorschau: 24 Stunden Nürburgring
GT4 Central European Cup
24H Series: 12 Stunden Navarra
Porsche Carrera Cup DEU & Lamborghini Super Trofeo
NASCAR Whelen Euro Series: Valencia
ESET V4 Cup: Hungaroring
P9 Challenge: Hockenheim

» FORMEL
Interview: Hubert Stromberger
IndyCar Series: Long Beach & Birmingham
BOSS GP: Hockenheim
Im Scheinwerferlicht: Bianca Steiner
Tracktest: Formel 4
Remus Formel 3 Pokal: Hockenheim
Formel E: Rom & Paris

» BERGRENNSPORT
Berg-EM & ÖM: Rechbergrennen
Bergrallye-Cup: Pöllauberg
Im Rückspiegel: Klaus Reisch Teil 2
Feature: Pikes Peak Hill Climb

» RALLYE
Rallye-WM: Argentinien

» RALLYCROSS
Rallycross-WM: Spanien & Portugal
Rallycross-ÖM: Melk
Autocross-ÖM: Humpolec

» KART
NÖ-Landesmeisterschaft: Bruck an der Leitha

» AUTOSLALOM
Oberösterreich & Salzburg

» &MORE
Feature: Mille Miglia
Drift King of Europe: Greinbach
Stockcar Racing Cup: Natschbach
Vorschau: Rally&more Classic Trophy
Auto-Test: Hyundai i30 N Performance