Blancpain GT: zwei letzte Runden in Silverstone

Foto: SRO

Grasser Racing feierte zu früh – aber dann ging sich’s doch aus: Auch in England lieferte die GT3 ein Drama-Finish.

Von Startplatz 2 waren Mirko Bortolotti, Andrea Caldarelli und Christian Engelhart stets an der Spitze. In der Schlussphase des dreistündigen Rennens wurde es knapp: Schlussfahrer Engelhart hielt den verbissen attackierenden Maxi Buhk (HTP-Mercedes) bis zur Ziellinie in Schach.

Leider passierten die beiden diese Linie um zwei Sekunden zu früh, noch eine allerletzte Runde war fällig. Im diesmal echten Ziel war der Lambo Huracán 0,35 Sekunden vor dem Mercedes von Buhk/Jimmy Eriksson/Franck Perera. Mit Michael Meadows/Edo Mortara/Raffaele Marciello war ein weiterer “Stern” auf Platz 3.

Die Österreicher fanden sich nach dem Qualifying inmitten ihrer Kollegenschaft wieder. Unterm Radar flogen wieder einmal Philipp Eng/Alexander Sims/Maxime Martin im ROWE-BMW M6; von Startplatz 31 wurden sie Siebente. Endrang 12 der Jaguar von Christian Klien/Jonathan Hirschi/Marco Seefried beim Heimrennen der Marke.

Unbelohnte Leistung des Wochenendes: Als Siebzehnte machten Norbert Siedler/Ezequiel Perez Companc/Raffaele Giammaria im zweiten GRT-Lambo stolze 30 Positionen gut, es gab dennoch wieder keine Punkte. Auch die Audi R8 hatten generell keinen guten Tag, das galt auch für die WRT-Crew Niki Mayr-Melnhof/Jon Ventner/Josh Caygill mit einem zusätzlichen Boxenstopp und Endrang 31.

Dominik Baumann/Fabian Schiller/Edward Sandström (HTP-Mercedes) hatten leider ein sub-optimales Rennen mit Platz 37. Nur auf Position 51 klassiert ist der Audi von Clemens Schmid/Filip Salaquarda.

In der Lamborghini Super Trofeo waren Gerhard Tweraser und Sergej Afanasiev stark unterwegs: P5 im ersten Rennen, und im zweiten sogar als Dritte am Podium.